Wie und wo kann ich mich engagieren?

Menschliche Silhouetten in bunten Farben

Nicht immer sind Ansprechpersonen für interessierte Engagierte so klar zu identifizieren. Während einige Organisationen, Träger, Vereine,… keine extra Person für Engagement-Interessierte haben, gibt es bei anderen keine eindeutige Ansprechperson. – Diese Seite versucht diese Lücke zu schließen.

Ansprechpersonen und Kontakte

  • Unterkünfte für Geflüchtete – Ehrenamtskoordinationen in den Unterkünften des Landesamt für Flüchtlingsangelegenheit (LAF)

    In der Regel haben Unterkünfte für Geflüchtete Ansprechpersonen für Engagierte. Diese heißen Ehrenamtskoordinationen. Sie können angesprochen mit einer eigenen Projektidee angesprochen werden. Noch keine Idee parat? Kein Problem, denn es werden immer helfende Hände, für bereits bestehende Angebote und Projekte, benötigt.

    • Gemeinschaftsunterkunft Rauchstraße EMail
    • Gemeinschaftsunterkunft Freudstraße EMail
    • Erstaufnahmeeinrichtung Askanierring EMail
    • Gemeinschaftsunterkunft Askanierring EMail
    • Gemeinschaftsunterkunft Freiheit 11 EMail
    • Gemeinschaftsunterkunft Pichelswerder Straße EMail
    • Gemeinschaftsunterkunft Spandauer Straße EMail
    • Gemeinschaftsunterkunft Seegefelder/Heerstraße (Verbundstandort) EMail
  • Ansprechpersonen für Engagement finden in den Gebieten des BENN Programms (Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften – BENN)

    Das BENN Programm wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (kurz: SenStadt) finanziert. Rund um Geflüchtetenunterkünfte werden, unter bestimmten Bedingungen, BENN Gebiete eingerichtet. Begleitet werden diese durch eine regionale Koordination bei SenStadt sowie die BENN Koordination im Bezirksamt Spandau.

    Weitere Informationen und Kontaktinformationen finden sich hier

  • Sprach- Begegungscafés in Spandau

    Diese Orte werden von Engagierten und/oder hauptamtlichen Mitarbeitenden organisiert. Vor Ort werden Personen mit Flucht- oder Migrationsbiografie beim Erlernen der Deutschen Sprache unterstützt.

    Hinweis: Sprachcafés sind kein Ersatz für einen Deutschkurs! Sie unterstützen bei der praxisnahen Anwendung der deutschen Sprache in einem geschützten Raum.

    Die Stabsstelle Integration hat eine Übersicht der Sprach- und Begegnungscafés in Spandau erstellt. Diese kann unter dieser Tabelle kostenfrei heruntergeladen werden.

    Hinweis: Die Übersicht der Sprachcafés wird circa zwei Mal im Jahr aktualisiert.

Übersicht der Sprach- und Begegnungscafés in Spandau (Stand 02/2025)

Sprach- und Begegnungscafés sind Orte an denen Deutschkenntnisse verbessert werden können. Im Fokus steht das praktische Ausprobieren von alltagsnahmen Dialogen in einem geschützten Raum und in kleinen Gruppen.

Fragen und Antworten zu Sprach- und Begegnungscafés

  • Sind Sprach- und Begegnungscafés wie ein Deutschkurs?

    Nein. Sprach- und Begegnungscafés sind nicht wie ein Deutschkurs. Sie ersetzen auch keinen Deutschkurs. Sprach- und Begegnungscafés unterstützen Lernende bei der Anwendung der deutschen Sprache.

  • Wie viel kostet die Teilnahme an einem Sprach- und Begegnungscafé?

    Der Besuch der Sprach- und Begegnungscafé (siehe Download) ist grundsätzlich kostenfrei! Es können auch mehrere Angebote parallel besucht werden.

  • Muss ich mich anmelden?

    Bei einigen der Sprach- und Begegnungscafés ist eine Anmeldung erwünscht. Informationen dazu finden sich in der Übersicht (siehe Download).

    Hinweis: Die Übersicht der Sprach- und Begegnungscafés wird 2 Mal im Jahr aktualisiert. Daher ist es sinnvoll vor dem Besuch kurz Kontakt aufzunehmen (Email oder Anruf).

  • Von wem werden die Sprach- und Begegnungscafés durchgeführt?

    Die Sprach- und Begegnungscafés werden von Engagierten und / oder von Angestellten eines sozialen Trägers, einer migrantischen Organisation o.ä. durchgeführt.

  • Wenn ich ein Mal bei einem Sprach- und Begegnungscafés war, wie lange muss ich teilnehmen?

    Bei den Sprach- und Begegnungscafés gibt es keine Anwesenheitspflicht. Die Sprach- und Begegnungscafés sind offene Angebote. Der Besuch richtet sich nach dem individuellen Bedarf. Es können auch mehrere Angebote parallel besucht werden.

  • Erhalte ich am Ende des Besuchs ein Zertifikat?

    Nein. Dies ist einer der Unterschiede zu einem Sprachkurs.

  • Wo finde ich Arbeitshilfen zum Deutsch Lehren und Lernen?

    Hier finden sich Hinweise zu Arbeitsblättern, Video-Materialien u.v.m. für Engagierte und Deutsch Lernende.

  • Liste der Sprach- und Begegungscafé in Spandau (Stand September 2025)

    PDF-Dokument (607.3 kB)

Orientierung

Noch nicht sicher, ob ein Engagement im Bereich Flucht und Integration das Richtige ist?

Die Spandauer Freiwilligenagentur führt hierzu gern Orientierungs- und Beratungsgespräche in verschiedenen Sprachen durch. Auf der Website kann ein Termin für ein Beratungsgespräch per Mail oder Telefon verabredet werden.

Für die Erstorientierung hilft die Stabsstelle Integration, Koordination Ehrenamt in der Geflüchtetenarbeit, oder das Ehrenamtsbüro im Bezirksamt Spandau ebenfalls gern weiter. Die Kontaktdaten finden sich hier.

Schon alles klar, die Entscheidung für ein Engagement steht?

Dann gibt es unterschiedliche Möglichkeiten sich einzubringen:

Vom einmaligen Engagement im Rahmen eines Festes bis hin zu mittel- und langfristigem Engagement ist alles möglich.

Hier ein paar Beispiele für das Engagement (keine abschließende Liste):
  • Begleitung bei Termine (z.B. Bürgeramt, Jobcenter)
  • Unterstützung beim Deutsch Lernen (u.a. in Spandauer Sprach- und Begegnungscafés, in 1:1 Tandems)
  • Begleitung bei Kultur- und Freizeitveranstaltungen
  • Übersetzung bei Terminen
  • Unterstützung bei der Kinderbetreuung (z.B. in Unterkünften für Geflüchtete, in Familienzentren, bei Nachbarschaftsfesten)
  • Mentoring (z.B. bei der Suche nach einem Job)
  • (feste) Patenschaftsprojekte
  • als Ansprechperson bei mirgrantischen (Selbst-)Organisationen (Kontakt insbesondere über das “FEIN-Pilot-Projekt „MigrAktiv Spandau!“(Hier geht es zur Website des Trägers NARUD e.V. für mehr Informationen zum Projekt “MigrAktiv Spandau!), den Beirat für Partizipation und Integration Spandau.)
  • …. u.s.w.

Egal wo das Engagement stattfindet: Es ist wichtig, dass es passt.“ – „…passt?“ – „Ja genau, es sollte für alle Beteiligten passen!“ Dafür lohnt es sich Erwartungen zu klären.

Erwartungen klären

Kein Mensch ist frei von Erwartungen. Egal was wir anfangen, mit wem wir sprechen,… überall haben wir bestimmte Erwartungen. Erwartungen gibt es auf allen Seiten
  • bei Engagierten
  • bei Geflüchteten die begleitet, unterstützt, beraten… werden
  • bei sozialen Einrichtungen, Trägern, Unterkünften für Geflüchtete

Alle dachten, dass die andere Seite es doch wissen müsste. Schön wär’s! Aber die Realität sieht oft anders aus: Erwartungen werden nicht oder erst zu spät kommuniziert. Dies kann zu Konflikten führen.

Tipp: Bereits im Erstgespräch Erwartungen offen und ehrlich ansprechen.

Was können Erwartungen sein? Erwartungen können sich u.a. auf den zeitlichem Umfang, die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Kommunikationswege, das Engagement-Thema, die eigenen fachlichen Ressourcen vs. die tatsächlichen Bedarfe, die Anerkennungskultur beziehen.

Hinweis: Je klarer die Rahmenbedingungen für alle Beteiligten sind, desto erfolgreicher und langfristiger die Zufriedenheit und das Engagement!

Im besten Fall werden die Rahmenbedingungen bereits beim Kennenlernen (“Erstgespräch”) festgehalten und in einer Ehrenamtsvereinbarung festgehalten Mehr Informationen hier festgehalten.

Zurück zur Website der Koordination Ehrenamt in der Geflüchtetenarbeit hier

Zurück zur Website der Stabsstelle Integration hier

Stabsstelle Integration Koordination Ehrenamt in der Geflüchtetenarbeit

Für Fragen rund um das Themenfeld Engagement im Bereich Geflüchtetenarbeit wenden Sie sich gern an Elke Michauk