Partnerschaft für Demokratie

Lächelnde multiethnische Gruppe
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In der Partnerschaft für Demokratie Spandau schließen sich Verantwortliche aus verschiedenen Ressorts der Bezirksverwaltung ebenso wie aktive Gruppen, Ehrenamtler und Fachkräfte zusammen. Gemeinsames Ziel ist eine lebendige und demokratische Zivilgesellschaft in Spandau, in der die Vielfalt der Bewohner und Bewohnerinnen identitätsstiftend für alle ist. Das Bezirksamt Spandau möchte so die bezirkliche Demokratieentwicklung, v.a. mit Blick auf junge Menschen, stärken. Hierbei sollen vor allem nachhaltige Strukturen gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit weiterentwickelt und das Engagement und die Mitbestimmungsmöglichkeiten von Jugendlichen in Spandau gefördert werden. Für den Aufbau der Partnerschaft für Demokratie erhält das Bezirksamt Spandau bis Ende 2019 eine Förderung aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums.

Termine 2018

  • 24. April (Antragsfrist)
  • 14. Mai (SV-Kongress)
  • 9. Juni (Jugendforum Spandau „Spandau für Dich. Du für Spandau“ im Südpark)
  • 12. Juni (Antragsfrist)
  • 7. November (Demokratiekonferenz 2018)

Struktur und Ausstattung

Die Ausgestaltung und Umsetzung der Partnerschaft für Demokratie erfolgt im Begleitausschuss. Der Begleitausschuss vereint Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksverwaltung und der Zivilgesellschaft. Die Mitglieder treffen z.B. die Projektauswahl in den Förderfonds, setzen Schwerpunkte und entwickeln die Gesamtstrategie der Partnerschaft in Spandau weiter. Eine externe Fach- und Koordinierungsstelle ist Erstansprechpartner, koordiniert die Arbeit des Begleitausschusses und berät bei der Antragsstellung. Zwei interne Koordinatoren des Bezirksamts begleiten die strategische Arbeit der Partnerschaft in den Handlungsfeldern Jugendbeteiligung bzw. Prävention von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Für die bezirkliche Vernetzung, den Dialog und innovative Projekte vor Ort stehen über insgesamt drei Fonds Projektgelder zur Verfügung: Aktions- und Initiativfonds (2018: 39.000 €), Jugendfonds (2018: 11.000 €) und ein Fonds für Öffentlichkeits-, Vernetzungs- und Partizipationsarbeit sowie Coaching (2017: 10.000 €). Interessierte, Partner und Fachleute für Demokratieförderung in Spandau finden ein gesamtbezirkliches Forum in den jährlichen Demokratiekonferenzen.

Ziele

Oberstes Anliegen der Partnerschaft für Demokratie ist die Förderung einer lebendigen, vielfältigen und demokratischen Zivilgesellschaft in Spandau. Besonders im Fokus stehen dabei die Arbeit mit und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen.

Ziele von Einzelmaßnahmen sind:

  • die Sensibilisierung gegenüber Diskriminierung im Alltag aufgrund von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und in Bezug auf Rechtsextremismus;
  • die Förderung des Demokratie- und Toleranzverständnisses;
  • die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements zur Demokratieentwicklung;
  • die Stärkung von Jugendbeteiligung;
  • die Stärkung einer Kultur der Anerkennung und Unterstützung von Jugendengagement;
  • die Anregung und Stärkung eines offenen und innovationsfreudigen Verwaltungshandelns und das Unterstützen des Stellenwerts von Vielfalt und Beteiligung als Querschnittsthema in der Organisations- und Qualitätsentwicklung.

Kinder- und Jugendbeteiligung

Eine Besonderheit der Partnerschaft für Demokratie in Spandau ist der Schwerpunkt auf die Kinder- und Jugendbeteiligung. Der Bezirk möchte junge Menschen dazu ermutigen, sich aktiv in die Bezirkspolitik einzumischen. Wir sind davon überzeugt, dass frühe Erfahrungen der Selbstwirksamkeit (z.B. über selbst organisierte Projekte) und des ehrenamtlichen Engagements bei jungen Menschen einen grundlegenden Beitrag zur Stärkung demokratischer Werte in Spandau leisten. Der Jugendfonds ermöglicht es Jugendlichen, eigene Projektideen umzusetzen. Eine mit Gleichaltrigen besetzte Jury diskutiert die eingegangenen Projektvorschläge und stimmt über die Förderung ab. Im Jahr 2017 fand in Spandau ein erstes Jugend-Politik-Barcamp statt.

Demokratiekonferenz 2017

PDF-Dokument (2.0 MB)

Projektförderung (Downloads Antragstellung)

Im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie werden in jedem Haushaltsjahr innovative Projekte mit den Themenschwerpunkten Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und (Jugend-)Beteiligung gefördert. Der Begleitausschuss entscheidet in regelmäßigen Sitzungen über die Vergabe der Projektmittel.

Aufruf zum Einreichen von Projektideen

PDF-Dokument (461.5 kB)

Projektantrag

PDF-Dokument (1.0 MB)

Grundlagen der Förderempfehlung durch den Begleitausschuss

PDF-Dokument (352.3 kB)

Haben Sie eine Projektidee? Bei Fragen und Beratungsbedarf zu Projektideen oder zur Antragsstellung können Sie sich an die Koordinierungs- und Fachstelle der Stiftung SPI (Link) wenden.

Ansprechpartner

Zur Begleitung der Umsetzung der Partnerschaft für Demokratie in Spandau wurde mit der Stiftung SPI eine bezirkliche Koordinierungs- und Fachstelle eingerichtet, die den Prozess gemeinsam mit dem Bezirksamt koordiniert.

Sophie Schäfer, Stiftung SPI
Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie Spandau (BüdOrdJug KuF)
Rathaus Spandau, Carl-Schurz-Straße 2-6, 13578 Berlin, Zimmer U41 (Hofeingang)
+49(0)30 90 279 2383
pfd-spandau@stiftung-spi.de