Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht - Bezirksamt Spandau von Berlin

Weitere Informationen

Vorbeugung vor der Einschleppung und zur frühzeitigen Erkennung der Newcastle-Disease (ND)

Am 20.02.2026 wurde im Land Brandenburg erstmals wieder ein Ausbruch der Newcastle Krankheit amtlich festgestellt. Seitdem hat sich das Tierseuchengeschehen im Land Brandenburg erheblich ausgeweitet. Mit Stand 29.04.2026 wurden im Land Brandburg bislang insgesamt 47 Ausbrüche der Newcastle-Krankheit in gehaltenen Geflügelbeständen amtlich festgestellt. Teile eines Berliner Bezirkes liegen seit März 2026 in einem Restriktionsgebiet.

Neben den erheblichen tiergesundheitlichen Auswirkungen sind mit einem Ausbruch regelmäßig erhebliche wirtschaftliche Schäden verbunden, insbesondere durch Bestandssperren, Tötungsmaßnahmen, Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen sowie Vermarktungs- und Verbringungsbeschränkungen. Von der Newcastle-Krankheit sind insbesondere Hühner und Puten betroffen.

Gerade Veranstaltungen mit Geflügel oder sonstigen in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln (u.a. Tauben) bergen deshalb ein besonderes Risiko, weil dort Tiere aus unterschiedlichen Haltungen sowie Halter, Züchter, Händler, Besucher, Transportmittel und Ausrüstungsgegenstände zusammenkommen.

  • Allgemeinverfügung Newcastle-Disease

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„Vogelgrippe“: Bezirksamt Spandau ruft Geflügelhalterinnen und -halter zur Wachsamkeit auf!

  • Vogelgrippe - Bezirksamt Spandau ruft Geflügelhalterinnen und -halter zur Wachsamkeit auf

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Impfverbot Bovine Virusdiarrhoe / Mucosal Disease (BVD) bei Rinder

Bitte beachten Sie die Allgemeinverfügung zum Bovine Virusdiarrhoe / Mucosal Disease (BVD) Impfverbot (siehe unten).
Weitere Informationen finden Sie unter dem folgendem Link.
Informationen der SenJustV

  • Allgemeinverfügung BVD Impfverbot

    PDF-Dokument (1.7 MB)

Impfserum und Spritze

Impfen gegen die Blauzungenkrankheit

Seit Oktober 2023 sind in Deutschland vermehrt Infektionen mit dem Virus der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 3 (BTV-3) aufgetreten, mittlerweile sind sämtliche Bundesländer betroffen. BTV-3 verursacht insbesondere bei Schafen teilweise schwere Symptome und führt häufig zum Tod der Tiere. Bei Rindern wird sehr oft ein massiver Rückgang der Milchleistung registriert.
Alle Halterinnen und Halter von für die Blauzungenkrankheit empfänglichen Tierarten (Rinder, Schafe, Ziegen, Neuweltkameliden sowie gehaltene Wildwiederkäuer) dürfen ihre Tiere dieser Arten mit einem zugelassenen inaktivierten Impfstoff gegen die Blauzungenkrankheit -Serotyp 3 – durch Tierärztinnen und -ärzte impfen lassen.

Näheres siehe Allgemeinverfügung

  • Allgemeinverfügung zur Blauzungenkrankheit - Bezirksamt Spandau von Berlin vom 02.09.2024

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Wildschweine Bache und Frischlinge

Afrikanische Schweinepest breitet sich in Europa aus!

Seit 2014 breitet sich die hochansteckende Afrikanische Schweinepest in Europa aus. Bitte werfen Sie daher Speisereste nur in verschlossene Müllbehälter!

Eichhörnchen sitzt auf einem Baumstumpf

Wildtier SOS - Fundtier

Sie haben ein Wildtier gefunden und sind unsicher, ob es Hilfe braucht oder an wen Sie sich wenden können?

Die Plattform “Wildtier-SOS” bietet wichtige Informationen zu Ansprechpartnern und Verhalten beim Auffinden von Wildtieren.

Lupe Ausrufezeichen

GiftköderRadar

Der GiftköderRadar informiert Hundehalter über vorsätzlich ausgelegte Giftköder und mutmaßliche Gefahrenzonen. Außerdem besteht die Möglichkeit, selbst einen Giftköder zu melden. mehr

Die Aufgaben des Fachbereichs

  • Tierseuchenbekämpfung
  • Beratung bei Verdacht auf Tierseuchen
  • Erstellen von Attesten (z.B. für Reisen mit ihrem Tier außerhalb der EU)
  • Tierschutz
  • Überwachung von Tierhaltungen
  • Überwachung des Berliner Hundegesetzes
  • gefährliche Tiere wildlebender Arten
  • Überwachung der Lebensmittelbetriebe im Bezirk Spandau einschließlich Kontrolle des Handelsklassenrechts und der Preisangaben
  • Untersuchung möglicherweise verdorbener oder verfälschter Lebensmittel
  • Stellungnahmen zu Bauanträgen bei der Planung von Betrieben oder Einrichtungen, in denen mit Lebensmitteln umgegangen werden soll
  • Erlaubnisverfahren für das Betreiben einer Schank- und Speisewirtschaft oder eines Imbisses
  • Durchführung von Ortskontrollen
  • Entnahme von Proben (Lebensmittel, Bedarfsgegenstände usw.)
  • Nachverfolgen von Bürgerbeschwerden
  • Exportbescheinigungen für den Verkehr mit Lebensmitteln und anderen Erzeugnissen
  • Kontrollen nach Handelsklassenverordnung, Preisangabenverordnung u.ä.
  • Stellungnahmen zu Bauanträgen bei der Planung von Betrieben oder Einrichtungen, in denen mit Lebensmitteln umgegangen werden soll
  • Beteiligung am Erlaubnisverfahren für das Betreiben einer Schank- und Speisewirtschaft oder eines Imbisses
  • Beratung von Verbrauchern und Gewerbetreibenden in Fragen der Lebensmittelhygiene u.ä.

Fachbereichsleitung
Amtstierärztin: Frau Dr. Blobel
(Fachtierärztin für Öffentliches Veterinärwesen)