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Friedhof XII - Buch

Kapelle Friedhof Buch
Kapelle Friedhof Buch

Die von Ludwig Hoffmann in Buch errichteten Hospitale für geistig und körperlich dauerhaft geschädigte Menschen mit eingeschränkter Lebenserwartung, erforderten infolge der erhöhten Sterblichkeit zusätzliche Bestattungsfläche.
Es entstand der Anstaltsfriedhof, dessen Nutzung 1908 begann. Hier wurden die Armen auf Kosten der damaligen Wohlfahrtsämter beerdigt.

1912 übernahm die Stadt Berlin die Verwaltung. Der Friedhof lag zur damaligen Zeit außerhalb der Stadtgrenze. Mit der Bildung von „Groß-Berlin” erfolgte die
Benennung als Städtischer Friedhof XII, Bln-Pankow.

Die erste Trauerhalle, ein Fachwerkbau von Baumeister Ludwig Hoffmann entworfen und erbaut, wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und brannte 1949 nieder. Die Einweihung der neu erbauten Trauerhalle fand im Januar 1954 statt.

Auf dem Friedhof befinden sich mehrere Grabanlagen der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft aus dem Ersten Weltkrieg und dem Zweiten Weltkrieg.

Auf diesem Friedhof befinden sich Kriegsgräberanlagen aus dem ersten und zweitem Weltkrieg.

Impressionen des Friedhofes Buch

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