Hinweise zur Namensführung des Kindes

Familienname

Ein Kind verheirateter Eltern erhält immer den Ehenamen der Eltern.
Führen diese keinen gemeinsamen Ehenamen, müssen sich die Eltern beim ersten
Kind für einen Namen entscheiden.
Diesen Namen führen dann alle weiteren Kinder dieser Familie.

Ein Kind einer unverheirateten und allein sorgeberechtigten Frau erhält immer den
Familiennamen, den die Mutter zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes führt. Das Kind kann nur dann den Namen des Vaters erhalten, wenn eine wirksame
Vaterschaftsanerkennung vorliegt und die Mutter dem Kind den Namen des Vaters
erteilt.

Haben Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind, bereits vor Geburt des Kindes
die Vaterschaft wirksam anerkannt und eine Erklärung zum gemeinsamen
Sorgerecht abgegeben, müssen sie sich gemeinsam entscheiden, ob das Kind den
Familiennamen des Vaters oder der Mutter erhalten soll. Diese Namensbestimmung gilt dann auch für alle weiteren gemeinsamen Kinder der Eltern, sofern auch für diese Kinder eine Sorgerechtserklärung vorliegt.
Ist ein Elternteil ausländischer Staatsangehöriger, nehmen Sie bitte Rücksprache mit dem Standesamt.

Vorname

Das Kind muss innerhalb von vier Wochen nach der Geburt Vornamen erhalten.
Sollten Sie bei der Vergabe der Vornamen noch nicht sicher sein, so vermerken Sie das bitte auf der Geburtsanzeige. Sollten Sie einen ungewöhnlichen Vornamen
wünschen, erkundigen Sie sich bitte vorab beim zuständigen Standesamt, ob dieser Vorname beurkundet werden kann.

Eine Änderung der Vornamen nach erfolgter Beurkundung ist im Standesamt
nicht mehr möglich. Es käme dann ggf. nur noch eine behördliche
Namensänderung in Frage. Weitere Informationen gibt es im Bereich
Behördliche Namensänderungen