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Hinweis

Der Zugang zu den Dienstgebäuden des Bezirksamtes Lichtenberg ist nur unter Beachtung der 3G-Regelung möglich. Besucherinnen und Besucher müssen geimpft, genesen oder getestet (nicht älter als 24 h) sein. Es gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP 2-Maske.

Kultur in Lichtenberg

Newsletter Oktober 2017

Michael Grunst

Liebe Leserinnen und Leser,
über die Auszeichnung, die unsere Schostakowitsch-Musikschule für das Projekt „Kinder machen Oper” im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ erhalten hat, freue ich mich sehr. Herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten. Das für unseren Bezirk kulturpädagogisch sehr wertvolle Projekt soll weiter geführt werden. Derzeit proben die Kinder für die Kinderoper „Fanny! – Wer will mir wehren zu singen“. Premiere ist im kommenden Frühjahr.
Übrigens, auch in Lichtenberg wird die Kultur gefördert. Bis zum 20. November können Anträge zur Förderung künstlerischer Projekte aus dem Bezirkskulturfonds gestellt werden. Alle Infos finden Sie hier
Für alle die an Lichtenberg-Geschichte interessiert sind, gibt es am 14. Oktober eine Führung durchs Rathaus. Anlass ist das 110. Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte.
Seien Sie willkommen

Ihr Michael Grunst
Bezirksbürgermeister

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LICHTENBERGER KULTUR IM INTERNET: www.kultur-in-lichtenberg.de | Lange Nacht der Bilder

KULTURHAUS KARLSHORST | MUSEUM LICHTENBERG | MIES VAN DER ROHE HAUS | GALERIE 100 |

RK – GALERIE | studio im HOCHHAUS | LICHTENBERG STUDIOS | KERAMIKATELIER

BIBLIOTHEKENANNA SEGHERS”, “ANTON SAEFKOW”, “EGON ERWIN KISCH”, “BODO UHSE

SCHOSTAKOWITSCH-MUSIKSCHULE | MARGARETE-STEFFIN-VOLKSHOCHSCHULE

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Landhaus Lemke, erbaut von Ludwig Mies van der Rohe

Landhaus Lemke in der Oberseestraße

mies verstehen

Führung am Sonntag, 1. Oktober, 11.30 Uhr

Die Sonntagsführung durch Haus, Garten und Ausstellung. Das Landhaus Lemke am Ufer des Obersees wurde 1932 nach Plänen von Ludwig Mies van der Rohe erbaut. Heute ist es Baudenkmal und Ausstellungsort moderner Kunst. Eintritt 5 €, bis 16 Jahre frei.
Mies van der Rohe Haus | Oberseestraße 60 | 13053 Berlin | Telefon 030 97000618

Glasskulptur von Julius Weiland, fotografiert von Reiner Hausleitner

"Dekor und Deformation"

Ausstellungseröffnung am Sonntag, 1. Oktober, 15 Uhr

Bei Julius Weiland (*1971) wird das unkontrolliert schmelzende Glas zu einer Metapher des Unbeständigen als einzige Konstante. Seine oft farbig bearbeiteten Glasobjekte bilden Prozesse ab, die so oder so ähnlich auch in der Natur entstanden sein könnten, aber dann von ihm wiederum in eine konkrete Form gebracht wurden. Ähnlich einem Forscher sucht er dabei immer wieder die Grenzen von Fragilität und stabiler Struktur auszuloten. Zur Vernissage spricht Dr. Tobias Hoffmann, Bröhan-Museum. Ausstellung bis 22.12.
Mies van der Rohe Haus | Oberseestraße 60 | 13053 Berlin | Telefon 030 97000618

Studio im Hochhaus, fotografiert von Holger Herschel

Studio im Hochhaus, fotografiert von Holger Herschel

Straßenkinder in Peru – ein Bericht

Erzähl-Salon am Sonntag, 1. Oktober, 15 Uhr

Jonas Pfauter, ein junger Freiwilliger wird von der Arbeit mit Straßenkindern in der peruanischen Hauptstadt Lima berichten. Ein ganzes Jahr hat er in einem Zentrum für misshandelte, abhängige und gewalttätige Jungen gelebt, mit ihnen ihre Zeit geteilt und viele Geschichten über das Leben auf der Straße gehört. Er berichtet über seine Erfahrungen als Freiwilliger und von vielfältigen Begegnungen und zeigt zudem Kurzfilme und Fotos. Moderation: Brigitte Graf. Eintritt 4, ermäßigt 2 €
studio im HOCHHAUS | Zingster Straße 25 | 13051 Berlin | Telefon 030 9293821

Kunsthochschule Weißensee, Haupteingang Bühringstraße

Kunsthochschule Weißensee, Haupteingang Bühringstraße

"Episode"

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr

Malerei von Studierenden an der Kunsthochschule Weißensee. Ausstellung bis 17. Oktober
Museum Kesselhaus Herzberge | Herzbergstraße 79 | 10369 Berlin | Telefon 030 54722424

Foto von Peter Jäger

Expedition nach Grönland

Multimediavortrag am Donnerstag, 5. Oktober, 18 Uhr

Der Fotograf Peter Jaeger zeigt Impressionen von den Ruinen der Wikingerhöfe, deren Bewohner, aus Norwegen kommend, vor Tausend Jahren auf Grönland siedelten, sowie von der touristisch gut erschlossenen Westküste. Dort, in der Discobucht, treiben die Eisberge zu Hunderten an den malerischen Orten aus der dänischen Kolonialzeit vorbei. Eine Kooperation mit der VHS Lichtenberg. Eintritt 4,50 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

"Der kleine Wind"

Theatervorstellung am Sonntag, 8. Oktober, 16 Uhr

Berlinpremiere nach einer Geschichte von Bianca Dümmler: Der kleine Wind ist traurig. Seine großen Brüder, der Nord-Ostwind und der Süd-Westwind haben ihre Aufgaben und werden gebraucht. Doch an ihn hat keiner gedacht und seine Brüder wollen ihm nicht zeigen, wie man richtigen Wind macht. Eine kleine Geschichte, die davon erzählt, wie im Winter die Schneeflocken und im Frühling die Blütenblätter tanzen und ein kleiner trauriger Wind doch noch sein großes Glück findet. Gastspiel des Theaters des Lachens, Karten 4,50 €, für Erwachsene 6,50 €
Das Weite Theater | Parkaue 23 | 10367 Berlin | Telefon 030 9917927

Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek

Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek

35 Jahre Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek

Jubiläumsprogramm am Mittwoch, 11. Oktober, ab 13 Uhr

Mit den nachmittäglichen Veranstaltungen bedankt sich das Bibliotheksteam bei den zahlreichen Leserinnen und Lesern aber auch Freunden der Bibliothek und den Partnern im Bezirk, die seit Jahrzehnten die Bildungsarbeit des Hauses tatkräftig unterstützen. Ab 13 Uhr gibt es neben Führungen durch das Haus ein Kinderprogramm mit dem Clown Popolino, Preisausschreiben und Gesellschaftsspielen. Das Lesecafé öffnet um 15 Uhr.
Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek | Frankfurter Allee 149 | 10365 Berlin

Großsiedlung Hohenschönhausen

Großsiedlungen im Spiegel der Zeit

Vortrag am Mittwoch, 11. Oktober, 19 Uhr

In der Vortragsreihe spricht Dr. Harald Engler, Wissenschaftler am Leibnitz-Institut für raumbezogene Sozialforschung, über „Das industrielle Bauen in der DDR – Die ‚Platte‘ und die Folgen.“ Er stellt dar, dass mit dem massenhaften Plattenbau die bautechnologische Qualität und der Gehalt der mit den Bauten ursprünglich verbundenen utopischen gesellschaftlichen Visionen deutlich abnahm – mit Konsequenzen für die Baukultur, das Aussehen der Städte und der Landschaft, für das Berufsbild der Architekten und Planer und für die Bewohner selbst.
studio im HOCHHAUS | Zingster Straße 25 | 13051 Berlin | Telefon 030 9293821

Idol meiner Jugend, Bild von Peter Ringling

Kunstfoyer Wildau

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 12. Oktober, 18 Uhr

Peter Ringling und Steffen Kreische zeigen Malerei und Collage. Sie sind Mitglieder der Künstlergemeinschaft “Kunstfoyer Wildau”. Peter Ringling arbeitet mit verschiedenen Techniken. Sein künstlerisches Spektrum reicht von gegenständlicher naturalistischer Malerei bis zur expressiv-informellen Ausdrucksweise. Er zeigt in der Ausstellung Porträts von Rod Stewart und anderen Stars. Steffen Kreische präsentiert Collagen aus Metall, Plastik, Stoff, Fotos und verschiedenen Strukturen auf Hartfaserplatten, die mit Öl- und Acrylfarbe bemalt wurden. Ausstellung bis 17. November
Anna-Seghers-Bibliothek | Prerower Platz 2 |13051 Berlin

Museum Kesselhaus

Museum Kesselhaus

Die erzwungene Reformation - Brandenburg, seine Kurfürsten und die Lutherschen

Vortrag mit Bildern am Donnerstag, 12. Oktober, 19 Uhr

Wolfgang Brauer will die kaum bekannte Geschichte der Reformation in Brandenburg ein wenig aufhellen. Sie ist weit mehr als trockene Kirchengeschichtsschreibung. Es ist eine Geschichte vom Ringen um den wahren Glauben, eine Geschichte von Tapferkeit und Feigheit, von Geldgier, Liebe und Hass. Wolfgang Brauer (Jahrgang 1954) arbeitet als Studienrat und Publizist in Berlin. Er ist Redakteur der Zweiwochenschrift „Das Blättchen” und leitet den Heimatverein Marzahn-Hellersdorf e.V.. Eintritt 3 €
Museum Kesselhaus Herzberge | Herzbergstraße 79 | 10369 Berlin | Telefon 030 54722424

T'Time Maniacs, fotografiert von Kathrin Sauer

Rock-Musik

Studiokonzert am Donnerstag, 12. Oktober, 20 Uhr

In der neuen Reihe “Studiokonzert” werden junge Berliner Musiker auf die Bühne geholt. Den Anfang macht die Karlshorster Band T’Time Maniacs, die mit ihren Songs zwischen College-Rock und Pop Punk die Zuhörer begeistern wird. Eintritt 3 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Arbeit von Maximilian Marcoll

"Amproprification"

Kunstsalon #4 am Donnerstag, 12. Oktober, 20 Uhr

Soundinstallation “Amproprification #2: Ombra, Franco Donatoni” von Maximilian Marcoll in der Ausstellung “Echoes”. Der Künstler aus Kansas City, USA, präsentiert sein Werk dort derzeit mit zwölf deutschen und amerikanischen Kreativen. Die Schau trägt den Titel „Echoes“, sind Künstler doch Seismographen für gesellschaftliche Schwingungen, auf die sie mit ihren Mitteln reagieren. Installatives Konzert mit Maximilian Marcoll und Annie Garlid am 20. Oktober, 20.30 Uhr
rk – Galerie für zeitgenössische Kunst im Ratskeller Lichtenberg | Möllendorffstr. 6 | 10367 Berlin | Telefon 030 902963713

Piano-Schulze, Foto von Ralf Jenke

Jazzkonzert

Jazz am Freitag, 13. Oktober, 20 Uhr

Das Kulturhaus und der Jazz Treff Karlshorst präsentieren die Piano-Schulze-Boogieband. Thomas “Piano” Schulze swingt und grooved mit seinem neuen Quartett. Traditioneller Jazz auf zeitgenössischem Niveau mit Dino Dornis an der Gitarre, dem langjährigen Weggefährten Dirk Höseler am Schlagzeug und Saxophonist Thomas Zwerger. Reservierungen unter 030 5676892, Eintritt 12, ermäßigt 3 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Rathaus Lichtenberg von Berlin

Neogotisches Rathaus von 1898

Lichtenberg erhielt vor 110 Jahren das Stadtrecht

Historische Führung am Sonnabend, 14. Oktober, 11 bis 13 Uhr

Der Historiker Jürgen Hofmann erzählt Geschichten rund um die Verleihung der Stadtrechte an Lichtenberg vor 110 Jahren und führt die Besucher durch das historische Rathaus. Am 15. Oktober 1907 wurde aus dem über 600 Jahre alten Dorf die Stadt Lichtenberg. Die Einwohnerzahl lag zu diesem Zeitpunkt schon bei 68.000.
Rathaus Lichtenberg | Möllendorffstraße 6 | 10367 Berlin | Museum Lichtenberg im Stadthaus

Museum Lichtenberg

Museum Lichtenberg

"Und das Meer so blau"

Konzert am Montag, 16., und Dienstag, 17. Oktober, 17 Uhr

Brecht nicht mit Brecht – Songs, Balladen und Gedichte von Bertolt Brecht, vorgetragen von Maila Barthel und Frank Augustin. Gefördert vom Projektfonds kulturelle Bildung, haben die Künstler gemeinsam mit einer Schulklasse des Immanuel-Kant-Gymnasiums eine Video-Projektion aus Interviews und Gesprächen über Brecht und seine Gedichte erarbeitet. Eintritt frei
Museum Lichtenberg im Stadthaus | Türrschmidtstraße 24 | 10317 Berlin | Telefon 030 5779738812

Karlshorster Verstecke, Foto von Maximilian Carus

"Karlshorster Verstecke"

Ausstellungseröffnung am Dienstag, 17. Oktober, 19 Uhr

Maximilian Carus zeigt in seinen Fotografien das geschichtsträchtige Karlshorst aus ungewohnter Perspektive. Ausstellung bis 1. Januar 2018
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Jakob Hein "Kaltes Wasser"

"Kaltes Wasser"

Autorenlesung am Dienstag, 17. Oktober, 19 Uhr

Jakob Hein beschreibt in seinem Roman amüsant und witzig das Leben von Friedrich Bender. Dessen Jugend in der DDR ist nicht eben spannend. Um das zu ändern, gibt er vor, die Tochter englischer Kommunisten kennenlernt zu haben, die Westberlinerin ist und obendrein Punk. Das macht ihn für seine Mitschüler zum Star. Mit welchen Mitteln er die Geschichte glaubhaft macht, ist höchst fantasievoll. Bender ist jemand, der mit erfundenen Geschichten so lange vor sich selbst davonläuft, bis nichts mehr von ihm da ist. Eintritt 5, ermäßigt 3 €
Bodo-Uhse-Bibliothek | Erich-Kurz-Str. 9 | 10319 Berlin | Telefon 030 5122102

Der Theologe Julius Kurth mit Kleinskulpturen. Der Privatgelehrte machte auch als Ägyptologe und Kunstwissenschaftler von sich reden.

Der Theologe Julius Kurth

"Julius Kurth und die Ostasienforschung seiner Zeit"

Vortrag am Mittwoch, 18. Oktober, 19 Uhr

Dr. Alexander Hofmann, Vorstandsmitglied der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft, spricht in der Ausstellung »Julius Kurth – Strahlkraft von Wissen und Glauben« über die Forschungen des Hohenschönhausener Pfarrers und Kunstwissenschaftlers auf dem Gebiet des japanischen Holzschnitts.
In Berlin florierte bereits vor dem ersten Weltkrieg der Handel mit ostasiatischer Kunst. Museen und Institutionen wie die Kunstbibliothek sammelten und die wissenschaftliche Disziplin der ostasiatischen Kunstgeschichte hatte hier ihr Zentrum. Eintritt 3, mit Berlinpass 1,50 €
Museum Lichtenberg im Stadthaus | Türrschmidtstraße 24 | 10317 Berlin | Telefon 030 5779738812

Uschi Krempel, o. T., 2015, Aquatinta und Kaltnadel, 40 x 50 cm

Uschi Krempel, o. T., 2015

"Farbdiät"

Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 18. Oktober, 19 Uhr

Glasobjekte von Norbert Horenk, Druckgrafik von Uschi Krempel sowie Druckgrafik und Skulptur von Karin Tiefensee.
Zur Vernissage spricht die Kunstwissenschaftlerin Dr. Gabi Ivan. Ausstellung bis 29. November
Galerie 100, Konrad-Wolf-Straße 99, 13055 Berlin

Sabine Rennefanz, fotografiert von Ivan Cottrell

Literatur am Fenster

Autorenlesung am Mittwoch, 18. Oktober, 19.30 Uhr

Die Schriftstellerin Sabine Rennefanz im Gespräch mit Martin Jankowski über ihr Buch “Die Mutter meiner Mutter”. Sabine Rennefanz erzählt darin die Lebensgeschichte ihrer Großmutter Anna Stein, die als Kriegskind ins Dorf Kosakenberg in der sowjetischen Besatzungszone flüchtete. Diese berührende Geschichte offenbart die traumatischen Folgen von Gewalt, Angst und Scham, die sich auch über Generationen weitervererben. Ein hochaktuelles Buch über das Leben in den ersten Jahren der DDR. Eintritt 6, ermäßigt 3 €
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Studio im HOCHAUS

"Der VW Komplex" (1989, 90 min)

Dokfilm am Donnerstag, 19. Oktober, 19 Uhr

Dem Filmessayisten Hartmut Bitomsky widmet das Studio eine Filmreihe. In seinen Dokumentar- und Essayfilmen untersucht Bitomsky industrielle Arbeits- und Produktionsprozesse. Er hinterfragt einfache Thesen und untersucht die häufig ambivalenten, komplexen Beziehungssysteme, die in ihnen wirken. Wahrheit, so erkennt er, steckt häufig eher im Detail, weniger im Ganzen. Große Aufmerksamkeit erregte Bitomsky mit seiner „Deutschen Trilogie“, bestehend aus „Deutschlandbilder“ (1982/83), „Reichsautobahn“ (1984-86) sowie „Der VW-Komplex“ (1988/89) über Geschichte und Gegenwart des Volkswagen-Werks in Wolfsburg. Kurator Michael Freerix
studio im HOCHHAUS | Zingster Straße 25 | 13051 Berlin | Telefon 030 9293821

Walter Plathe

Walter Plathe

"Ich habe nichts ausgelassen"

Autorenlesung am Donnerstag, 19. Oktober, 19 Uhr

Walter Plathe erzählt aus seinem bewegten Schauspielerleben. Er gab den verführerischen Liliom, den schelmischen Schwejk, den tragischen Professor. In Filmen spielte er komische und ernste Rollen und im Fernsehen war er 17 Jahre lang der bodenständig-sympathische Landarzt. Walter Plathe, eine echte Berliner Pflanze, ein Typ mit Herz und Schnauze hält an seinem Credo fest: „Die Mutter vons janze ist das Theater“. Mit viel Humor erzählt der Volksschauspieler seine Lebensgeschichte. Eintritt 4, ermäßigt 3 €
Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek | Frankfurter Allee 149 | 10365 Berlin

Studio Bildende Kunst

"Herr Schmidt und Herr Friedrich"

Werkstattkino am Freitag, 20. Oktober, 19.30 Uhr

Das Porträt eines Paares (D 2001, Dokumentarfilm, 72 min) ist zugleich Beziehungskomödie und Reise in die deutsche Vergangenheit. Mit großer Offenheit berichten Herr Schmidt und Herr Friedrich, deren Beziehung 1977 in einem Schlagerclub entstand, über ihre Vergangenheit, ihre Zukunftspläne und ihren Umgang mit den Sorgen der Gegenwart. Aus dem speziellen Fall wird eine allgemeine Zustandsbeschreibung dieses Landes, voller Melancholie. (Pressetext GMfilms) Die Regisseure Ulrike Franke und Michael Loeken sind angefragt. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert vom Bezirkskulturfonds Lichtenberg. Eintritt 5, erm. 3,50 €
Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin, Telefon 030 5532276

Einladung zur Konferenz am 21. Oktober

"Glaube an das Veränderbare"

Konferenz am Samstag, 21. Oktober, 10-17 Uhr

Die historische Konferenz widmet sich der Wirkung und heutigen Relevanz von Rudolf Bahros Schrift „Die Alternative“. Das Museum Lichtenberg lädt dazu gemeinsam mit dem Christoph Links Verlag, der Robert-Havemann-Gesellschaft und der Heinrich-Böll-Stiftung ein. Wenigen ist bekannt, dass das Buch nicht allein das Werk Rudolf Bahros ist. Wer ihn beim Verfassen unterstützte und wie die gemeinsame Erarbeitung aussah, möchte die Tagung ergründen. Ebenso die Frage, was die Kritik am Sozialismus in der DDR bewirkt hat und wie sie mit historischem Abstand zu bewerten ist. Anmeldung: www.museum-lichtenberg.de, Telefon 030 57 79 73 88 14
Gelände der ehemaligen Stasi-Zentrale in Lichtenberg, Ruschestraße 103, Haus 22

Jutta Voigt "Verzweiflung und Verbrechen", atb

"Verzweiflung & Verbrechen: Menschen vor Gericht"

Lesung am Montag, 23. Oktober, 19 Uhr

Jutta Voigt versammelt in ihrem Buch Gerichtsreportagen, die nicht nur Delikte, sondern auch Schicksale beschreiben. Die Fälle formieren sich zu einem grotesken Reigen der Typen, Charaktere und Milieus. Einem Reigen der Rechtsbrecher, bizarr, komisch, zerstörerisch. Die Schauspieler Bastienne Voss und Wolfgang Winkler lesen aus dem Buch und lassen diesen Reigen und mit ihm die Atmosphäre des Gerichtssaals auf berührende und eindrucksvolle Weise wieder auferstehen. Bastienne Voss ist als Distel-Kabarettistin bekannt geworden, Wolfgang Winkler als Tatortkommissar und Rentnercop bei der ARD. Eintritt 4, ermäßigt 3 €
Anton-Saefkow-Bibliothek | Anton-Saefkow-Platz 1 | 10369 Berlin

Zinnober in der grauen Stadt

"Zinnober in der grauen Stadt"

"Zinnober in der grauen Stadt"

Theateraufführung am Sonntag, 29. Oktober, 11 Uhr

Der Maler Zinnober liebt die Farben. Die Häuser in der Großstadt jedoch muss er schwarz und grau streichen, denn daran haben sich die Menschen gewöhnt. Eines Tages sieht er zwei Jungen, die mit bunter Kreide Sonne, Sterne und den Mond auf den Boden malen… In dieser Nacht kann Zinnober nicht schlafen. Er packt eine Kiste mit Farbtöpfen zusammen und beginnt heimlich, die Straßen und Häuser bunt zu malen. Als die Bewohner sehen, was mit ihrer Stadt vor sich gegangen ist, werden alle von seiner Idee angesteckt. Für Kinder ab 4, Karten 13 € | Weitere Vorstellung: 30.10., 10 Uhr
Theater an der Parkaue | Parkaue 24 | 10367 Berlin

Wilder Sonntag, Workshop am Theater Parkaue

Wilder Sonntag, Workshop am Theater an der Parkaue

Wilder Sonntag

Workshop am Sonntag, 29. Oktober, 12 Uhr

Der Wilde Sonntag lädt alle Kinder und ihre Eltern, die Lust auf eigene Abenteuer haben, dazu ein, selbst aktiv zu werden: Wir verwandeln uns in die Helden unserer eigenen Geschichten und folgen jeder Spur ins Ungewisse. Der Workshop richtet sich an die ganze Familie und wird von Theaterpädagoginnen des Theaters an der Parkaue betreut. Eintritt 3 € für Eltern, Kinder frei
Theater an der Parkaue | Parkaue 24 | 10367 Berlin

Laufende Ausstellungen

Denise Richardt Nach dem Brand (Serie Lietuva) 2017, 50x40cm, Eitempera auf Leinwand, Foto Denise_Richardt

Denise Richardt, Nach dem Brand, 2017

"Pentimenti"

Malerei von Denise Richardt
Die 1972 geborene Künstlerin studierte an der Kunsthochschule Weißensee und war Meisterschülerin bei Prof. Dieter Goltzsche. Die Landschaft ist das von ihr gesuchte Motiv für die Auseinandersetzung mit Malerei, die sie als kulturelles und ästhetisches Phänomen begreift und die ihr darüber hinaus ein unerschöpfliches Potential an abstrakten Formen und Strukturen bietet. Ausstellung bis 11. Oktober
Galerie 100, Konrad-Wolf-Straße 99, 13055 Berlin

Arbeit von Marcos Kiel Rosado

Arbeit von Marcos Kiel Rosado

Faces/Gesichter

Zeichnungen aus Graphit, Kugelschreiber und Kohle von Marcos Kiel Rosado
Ausstellung bis 15. Oktober
Kulturhaus Karlshorst | Foyer im 1. OG | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Bundestagskuppel, Acrylbild von Dieter Duschek

Bundestagskuppel, Acrylbild von Dieter Duschek

Rendezvous mit Menschen und Gebäuden

Acrylmalerei von Dieter Duschek
Der Maler schöpft die Bandbreite der Acrylmalerei mit all ihren Farbspielen und Möglichkeiten in Stadtlandschaften und figürlichen Darstellungen aus. Die Ausstellung zeigt die ganze Palette seiner Malentwicklung. Ausstellung bis 22. Oktober
Kulturhaus Karlshorst | Treskowallee 112 | 10318 Berlin | Telefon 030 475940610

Cars Into Bicycles: Martin Kaltwasser/Folke Köbberling

Thorsten Goldberg, Martin Kaltwasser

In seinen Arbeiten stellt Thorsten Goldberg das Konzept der Ortspezifität in Frage. Der Ort wird bei ihm auf einen Punkt reduziert, von dem aus unsere Gedanken in die Ferne schweifen und dem eigentlichen Ort entfliehen können. Es ist jene Verschränkung konkreter Ortsbezogenheit und utopischer Konstruktion, die sein Werk auszeichnet.
Martin Kaltwassers Arbeiten im öffentlichen Raum sind ortsbezogen und verbinden Recherche mit prozessorientierten, räumlichen, objekthaften, architektonischen Umsetzungen. Sie bilden oftmals eine „Ästhetik des Widerstands“ gegen die Zerstörung und Verrohung des öffentlichen Raums. Ausstellung bis 1. November
studio im HOCHHAUS | Zingster Straße 25 | 13051 Berlin | Telefon 030 9293821

Julius Kurth

Julius Kurth, historisches Foto

Julius Kurth – Strahlkraft von Wissen und Glauben

Mit der Ausstellung reiht sich das Museum in das vielfältige Programm zum 500. Reformationsjubiläum ein. Vorgestellt wird das Wirken eines außergewöhnlichen Geistlichen, der neben seinem seelsorgerischen Auftrag auch die Verbreitung von Wissen, das Sammeln von Kunst sowie die eigene Produktion von Kunst zu seinen Aufgaben machte. Julius Kurth wirkte ab 1910 25 Jahre lang als Pfarrer der Taborgemeinde in Hohenschönhausen. Ausstellung bis 5. November
Museum Lichtenberg im Stadthaus | Türrschmidtstraße 24 | 10317 Berlin | Telefon 030 5779738812/18

ECHOES - Ein Dialog zwischen Kansas City und Berlin

13 Künstler*innen aus Kansas City, USA, und Berlin:
Corey Antis, Jake Blaschka, Kelly Clark, Jonah Criswell, Scott Dickson, Alexander Klenz, Stephane Leonard, Maximilian Marcoll, Nicole Mauser, Ahram Park, Eckart Pscheidl-Jeschke, Sinta Werner, Jim Woodfill
Künstler sind Seismographen für gesellschaftliche, politische und sozio-ökonomische Schwingungen, visualisieren Geschehenes in nonverbaler Form. Sie hören die Echos, encodieren und transformieren diese. Eine Form der Neujustierung. Ausstellung bis 10. November
rk – Galerie für zeitgenössische Kunst im Ratskeller Lichtenberg | Möllendorffstr. 6 | 10367 Berlin | Telefon 030 902963713

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Kulturnewsletter Lichtenberg

Hrsg.: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Abteilung Personal, Finanzen, Immobilien und Kultur
Amt für Weiterbildung und Kultur
Ihre Ansprechpartnerin: Diana Eisenach
Telefon 030 902963758 | kulturnews@lichtenberg.berlin.de
www.kultur-in-lichtenberg.de
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