Liebe Lichtenberger:innen,
seit Dezember 2021 darf ich als Bezirksstadträtin Verantwortung für Lichtenberg tragen. Nach der Wiederholungswahl im April 2023 begann für mich noch einmal ein neues Kapitel. Ich wechselte von Schule, Sport und Facility Management zum Straßen- und Grünflächenamt, zum Umwelt- und Naturschutzamt sowie zum Ordnungsamt und Amt für Regionalisierte Ordnungsaufgaben.
Das war ein großer Wechsel. Und er hat mir noch einmal sehr deutlich gezeigt: Ich bin aus Leidenschaft Bezirksstadträtin. Mein Herz brennt für Lichtenberg – unabhängig der Bereiche, die ich verantworten darf.
Denn egal, ob es um einen sicheren Schulweg, einen neuen Park, den Schutz unserer Natur oder um den öffentlichen Raum geht: Am Ende entscheidet sich vor unserer Haustür, wie gut das Zusammenleben in unserem Bezirk funktioniert.
Dabei ist mir wichtig zuzuhören. Politik darf nicht nur diejenigen hören, die laut sind, gut vernetzt oder besonders gut darin, ihre Interessen zu vertreten. Kinder gehören genauso an den Tisch wie Menschen, die im Alltag auf Barrierefreiheit angewiesen sind.
Gerade beim Verkehr treffen unterschiedliche Interessen aufeinander. Nicht jede Entscheidung gefällt allen. Das gehört dazu. Meine Aufgabe ist es, Argumente ernst zu nehmen und abzuwägen. Irgendwann muss Politik aber auch entscheiden und Verantwortung dafür übernehmen.
Seit April 2023 haben wir viel bewegt. In diesem Newsletter möchte ich Ihnen einige meiner persönlichen Highlights zeigen. Es ist keine vollständige Aufzählung. Wer tiefer einsteigen möchte, findet deshalb an vielen Stellen Links mit weiteren Informationen.
Noch eine wichtige Korrektur vorab: In meine Zwischenbilanz 2026 hat sich ein kleiner, aber bedeutender Fehler eingeschlichen. Für die Herstellung der ersten vier Bushaltestellen der geplanten Kiezbuslinie im Wohngebiet der Frankfurter Allee Nord stehen 360.000 Euro zur Verfügung, nicht wie auf Seite 8 angegeben 36.000 Euro. Damit erhöht sich auch die auf Seite 9 genannte Gesamtsumme der zusätzlich eingeworbenen Mittel für Lichtenberg auf rund 1,2 Millionen Euro. Ich bitte, den Fehler zu entschuldigen.