Das Straßen- und Grünflächenamt Lichtenberg führt die Instandsetzung seiner Straßen und Gehwege sowie den Ausbau der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum konsequent fort. Im Jahr 2025 sowie bis Ende Juli 2026 wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Barrieren abzubauen und die Infrastruktur im Bezirk zu verbessern.
In den vergangenen anderthalb Jahren hat der Bezirk rund 4,4 Millionen Euro in sichere und barrierefreie Straßen investiert – von der Sanierung von Fahrbahnen und Gehwegen über neue Fußgängerüberwege und sichere Querungen bis hin zum barrierefreien Umbau einer Bushaltestelle sowie Bordsteinabsenkungen und Gehwegvorstreckungen. Die Maßnahmen sind Teil der kontinuierlichen Investitionen des Bezirks in eine sichere, barrierefreie und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur für alle Verkehrsteilnehmenden. Neben der Instandsetzung bestehender Wege werden auch künftig weitere Projekte umgesetzt, um die Mobilität für alle Menschen in Lichtenberg zu verbessern.
Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung, Umwelt und Naturschutz, Filiz Keküllüoğlu (Bündnis 90/Die Grünen): „Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit gehören für mich zu den wichtigsten Aufgaben einer modernen Verkehrspolitik. Ob zu Fuß, mit dem Rollstuhl, dem Rollator oder dem Kinderwagen: Alle Menschen sollen sich sicher und möglichst barrierefrei durch unseren Bezirk bewegen können. Deshalb investieren wir konsequent in leistungsfähige Fahrbahnen, gute Gehwege und barrierefreie Querungen. Ganz besonders möchte ich folgende Meilensteine hervorheben, die wir in den letzten anderthalb Jahren umgesetzt haben: den barrierefreien Umbau der Bushaltestelle an der Gensinger Straße 103, den neuen Fußgängerüberweg an der Sewanstraße/Michiganseestraße sowie die Gehwegvorstreckungen Am Stadtpark/Scheffelstraße und am Warnitzer Bogen. Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden des Straßen- und Grünflächenamtes. Mit großem Engagement und hoher fachlicher Kompetenz setzen sie die Maßnahmen effizient um und sorgen dafür, dass die Investitionen schnell bei den Menschen ankommen. Jeder sanierte Gehweg, jede instandgesetzte Fahrbahn und jede barrierefreie Querung macht Lichtenberg ein Stück sicherer und lebenswerter.“
Bei den Gehwegen geht die Sanierung Schritt für Schritt voran. Nach 14 abgeschlossenen Maßnahmen im Jahr 2025 konnten bis Ende Juli 2026 fünf weitere Gehwegabschnitte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 1.415.000 Euro erneuert werden. Dazu gehören folgende Maßnahmen:
• Joachimsthaler Straße 12-16
• Kriemhildstraße (vor Kita)
• Rüdigerstraße (vor Kita)
• Dierhagener Straße/Barther Straße
• Bornitzstraße 1-11
• Maximilianstraße 24
• Eduardstraße 12-18
• Rudolf-Seiffert-Promenade Höhe Nr. 20 bis 6
• Wustrower Straße zwischen Wartenberger Straße und Falkenberger Chaussee
• Mellenseestraße 13-27
• Allee der Kosmonauten 18-20
• Trautenauer Straße (östliche Seite)
• Matenzeile zwischen Rotkamp und Rüdickenstraße
• Rathausstraße 6-12
• Joseph-Orlopp-Straße 15-29
• Möllendorffstraße 64-68
• Rosenfelder Straße 11-13
• Kriemhildstraße 1-5A
• Bornitzstraße 3-12
Das Bezirksamt legt außerdem einen Schwerpunkt auf sichere Querungen. 2025 wurde der Fußgängerüberweg an der Kreuzung Sewanstraße/Michiganseestraße fertiggestellt. Derzeit befinden sich zwei weitere Fußgängerüberwege im Bau: in der Robert-Siewert-Straße und an der Schottstraße/Alfredstraße.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Abbau von Barrieren. Bereits im Jahr 2025 sowie bis Juli 2026 wurden zahlreiche Querungsstellen barrierefrei ausgebaut:
• Scheffelstraße/Eberhardstraße – 2 Bordsteinabsenkungen
• Seddiner Straße/Marzahner Chaussee – Gehwegvorstreckungen und Doppelquerungen
• Dolgenseestraße – Fahrbahneinengung
• Scheffelstraße/Am Stadtpark – Gehwegvorstreckung
• Barrierefreier Ausbau der Bushaltestelle an der Gensinger Straße 103
• Seehausener Straße (Nähe Nr. 24) – 2 Bordsteinabsenkungen
• Egon-Erwin-Kisch-Straße 14 – 2 Bordsteinabsenkungen
• Egon-Erwin-Kisch-Straße 43 (gegenüber) – 2 Bordsteinabsenkungen
• Egon-Erwin-Kisch-Straße 55 – 2 Bordsteinabsenkungen
• Egon-Erwin-Kisch-Straße/Neubrandenburger Straße – 1 Bordsteinabsenkung
• Otto-Schmirgal-Straße/Am Tierpark – 2 Bordsteinabsenkungen
• Warnitzer Straße 1 – 1 Bordsteinabsenkung + Gehwegvorstreckung; die Vorstreckung sowie der abgesenkte Bordbereich wurden durch Poller kenntlich gemacht
• Sewanstraße/Ontarioseestraße – 2 Bordsteinabsenkungen
• Vulkanstraße Höhe Nr. 24 – 5 Bordsteinabsenkungen
Die Bordsteinabsenkungen und Gehwegvorstreckungen mit sicheren Querungen wurden über das Sonderprogramm der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt „Barrierefreie öffentliche Räume“ finanziert. Weitere Bordsteinabsenkungen befinden sich derzeit in der Planung und sollen noch im Laufe des Jahres 2026 realisiert werden.
Bei der Fahrbahninstandsetzung wurden 2025 insgesamt 19 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 1,6 Millionen Euro sowie fünf Maßnahmen in 2026 (bis zum Stichtag 27. Juli 2026) mit einem Investitionsvolumen von rund 390.000 Euro realisiert. Dazu gehören folgende Maßnahmen:
• Ernst-Barlach-Straße 1-5
• Siegfriedstraße zwischen Gotlindestraße und Herzbergstraße
• Alfred-Kowalke-Straße 5-10
• Dorfstraße 13-16 (Wartenberg)
• Rüdigerstraße/Atzpodienstraße
• Rüdigerstraße/Wotanstraße
• Rüdigerstraße/Alfredstraße
• Skandinavische Straße 16-24
• Hoher Wallgraben
• Fischerstraße (vor KGA)
• Bushaltestelle Ahrensfelder Chaussee/Dessauer Straße
• Nöldnerstraße zwischen Brückenbauwerk und Stadthausstraße
• Rhinstraße 1-3
• Marzahner Straße/Plauener Straße
• Alt-Friedrichsfelde (Nebenfahrbahn)
• Wustrower Straße/Wartenberger Straße
• Storkower Straße/Möllendorffstraße
• Gensinger Straße (Bushaltestelle Ost)
• Malchower Weg 50
• Pablo-Picasso-Straße/Seehausener Straße
• Alt-Friedrichsfelde Höhe Nr. 32
• Rosenfelder Straße 13
• Hohenschönhausener Straße zw. Weißenseer Weg und Otto-Marquardt-Straße
• Schlichtallee zwischen Haupstraße und Zobtener Straße
Investitionen im Überblick:
Fahrbahninstandsetzung (2025 bis Juli 2026): rund 2 Millionen Euro
Gehweginstandsetzung (in 2025 1.212.000 Euro, Januar bis Juli 2026 203.000 Euro): 1,415 Millionen Euro
Fußgängerüberwege (in 2025 umgesetzt, aktuell im Bau): rund 370.000 Euro
Bordsteinabsenkungen/Gehwegvorstreckungen (2025 bis Juli 2026): rund 600.000 Euro