Potenziale und Handlungsmöglichkeiten Mobilität

Mobilität

Handlungsmöglichkeiten

  • Ausbau und Förderung der Radverkehrsinfrastruktur
  • Förderung Fußverkehr
  • Freihalten von Rad- und Fußwegen
  • Förderung der Barrierefreiheit
  • Förderung Car-Sharing
  • Geschwindigkeitsbegrenzung im Nebennetz
  • Förderung von E-Mobilität
  • Parkraumbewirtschaftung
  • Ausbau der Mirko-Mobilität
  • Projekte zur Neuaufteilung des öffentlichen Raums
  • Nachhaltige Logistikkonzepte für den Wirtschaftsverkehr

Potenziale im Bereich Mobilität

Freihalten von Rad- und Fußwegen

Rad- und Fußwege müssen von parkenden oder haltenden Kfz freigehalten werden, um Sicherheit und Barrierefreiheit zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig für Kinder, ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Eine konsequente Überwachung ist notwendig, jedoch fehlt es derzeit an personellen und sachlichen Ressourcen in den Bezirken. Der Senat plant Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, insbesondere an Gefahrenpunkten, und will gegen Falschparken vorgehen.

Förderung der Barrierefreiheit

Im Nebenstraßennetz haben Bezirke großen Gestaltungsspielraum für barrierefreie Straßen. Bereits umgesetzte oder geplante Maßnahmen umfassen Fußgängerüberwege, Mittelinseln, Gehwegvorstreckungen, Gehwegsanierungen und Bordabsenkungen, um die Sicherheit und Zugänglichkeit zu verbessern.

E-Car mit Solartankstelle und Windkraft

Förderung von E-Mobilität

Elektrofahrzeuge sind emissionsärmer als Verbrenner und sollen durch einen Ausbau der Ladeinfrastruktur gefördert werden. Bis 2030 plant Berlin bis zu 1.815 neue Ladepunkte und 200 High-Power-Charger, da der Bedarf stark ansteigt. Das „Berliner Modell“ stellt diskriminierungsfreien Zugang, Grünstrom und einheitliche Standards sicher. Förderprogramme wie WELMO unterstützen die private Ladeinfrastruktur.

Förderung Car-Sharing

Car-Sharing reduziert die Anzahl privater Pkw und entlastet den öffentlichen Raum. Im Bezirk Pankow gibt es vorwiegend in zentralen Bereichen Car-Sharing-Angebote, während suburbane Gebiete wie Karow oder Französisch-Buchholz kaum versorgt sind. Jelbi-Stationen bieten an wenigen Standorten ein integriertes Mobilitätsangebot, das verschiedene Verkehrsmittel bündelt.

Ausbau der Mikro-Mobilität

Mikro-Mobilität wie E-Scooter, Fahrräder und andere Kleinstfahrzeuge bietet Lösungen für kurze Strecken und die „erste und letzte Meile“. Sharing-Dienste wie Nextbike oder Sixt-Share arbeiten nach dem „free-floating“-Prinzip, bei dem Fahrzeuge flexibel geparkt werden können. Jelbi-Stationen bündeln verschiedene Mobilitätsangebote und fördern die Nutzung nachhaltiger Verkehrsformen.

Konkrete Maßnahmen zum Handlungsfeld Mobilität finden Sie hier. Für weitere Informationen zum Klimaschutzkonzept schauen Sie auch unter Downloads.