Gelebte Anerkennung von Engagierten kann viele Formen haben. Die Anerkennung kann z.B. in finanzieller, geldwerter, infrastruktureller und ideeller Anerkennung stattfinden.
Neben der Ehrenamtskarte Berlin/Brandenburg gibt es eine Reihe von weiteren Möglichkeiten Anerkennung erlebbar und erfahrbar zu machen. Hier einige Beispiele:
- Begrüßung in der Organisation, dem Verein, dem Träger, der Initiative
- Zeit für ein Erstgespräch und die Einarbeitung nehmen
- Vertrauen schenken
- Offizielle Einladung und rechtzeitige Beteiligung an Planungen (z.B. für Aktivitäten)
- Sichtbar machen von Engagement (z.B. auf der Website, auf Social Media)
- Weitergabe von Informationen zu interessanten Veranstaltungen, Fortbildungen, kosten-freien Danke-Veranstaltungen, usw.
- Organisation von Kinderbetreuung (und Kostenübernahme) für Engagierte mit Kind(-ern)
- Erstattung von Auslagen der Engagierten (im Rahmen der Engagementvereinbarung)
- Einladung zu Besprechungen der Mitarbeitenden, Jahresausflügen der Organisation, des Trägers, des Vereins o.ä.
- Würdigung des Engagements (z.B. Preise) & Feiern von Erfolgen
- Gratulation zum Geburtstag, zum Engagement-Jubiläum
- Kostenübernahme von Fortbildungskosten
- (eigenes) Angebot an Fortbildungen vorstellen und ggf. Kosten übernehmen
- Feedback der Engagierten für die Arbeit der Organisation, des Trägers, des Vereins o.ä. einholen
- Erstellung einer Tafel mit Kurzportraits von Engagierten
- Ausstellung eines Kompetenz-Zeugnisses, einer Bestätigung des Engagements
Ausführlicher fasst es eine Studie der Landesfreiwilligenagentur Berlin (2015) zusammen. In der Studie “Instrumente der Anerkennung –
Ein Katalog für die Praxis” werden über 80 verschiedene Formen der Anerkennung in 14 Kategorien zusammengetragen und einige Anerkennungsformen mit konkreten Beispielen – insbesondere aus den Bereichen Events, Preise und Pässe – veranschaulicht. Die Studie kann hier heruntergeladen werden.