Ukraine

  • Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine und ehrenamtlich Helfende / Інформація для біженців з України і для волонтерів:
    berlin.de/ukraine*
  • Offene Sprechstunde für Geflüchtete aus der Ukraine ab Juli 2022

Informationen zum Coronavirus

Veranstaltungen

An dieser Stelle informieren wir Sie hier über anstehende Veranstaltungen, sei es online oder offline.

Aktionsmärz: 4. Spandauer Mädchen* und Frauen*märz 2022 & Internationale Woche gegen Rassismus

Der Spandauer Mädchen- und FrauenMärz und die Internationalen
Wochen gegen Rassismus sind mittlerweile fester Bestandteil des
Spandauer Kalenders geworden – und machen in diesem Jahr
gemeinsame Sache.

In einer Situation, in der die Ressourcen knapp sind und die gesellschaftlichen Herausforderungen an den Kräften vieler Menschen, die in Spandau arbeiten und leben, zehren, hat ein Bündnis aus Aktiven diverser Organisationen für Frauen, Migrant:innen, Jugendliche und Menschen mit Behinderung sich für ein gemeinsames Programm entschieden – um den Blick auf die Überschneidungen von Benachteiligungen aufgrund von Sexismus und Rassismus gemeinsam zu schärfen, um Kräfte zu bündeln und den Spandauer:innen trotz erneut erschwerter Bedingungen des Zusammenkommens ein vielfältiges Programm rund um den Weltfrauentag am 8. März und den Int. Tag gegen Rassismus am 21. März anbieten zu können.

So veranstaltet der Bezirksbeirat für Partizipation und Integration Spandau gleich zum Auftakt am 01. März den Spandauer Expertinnen-Talk: Migrantinnen in Bildung, Ausbildung, Beruf im Bürger(:innen)saal des Rathauses Spandau. Es wird unter vielen anderen Veranstaltungen Austausch und Beratung zum Thema Diskriminierung begegnen und angehen geben, der Film Female Pleasure ist gleich mehrmals zu sehen und in der Zitadelle liest Alice Brauner aus ihrem Buch über ihre Eltern, Maria und Arthur „Atze“ Brauner, die über die CCC-Studios die Filmgeschichte aus Spandau maßgeblich prägten.

Das gesamte Programm wird an dieser Stelle in Kürze veröffentlicht!

Programm zum 4. Mädchen* und Frauen*märz und den int. Wochen gegen Rassismus 2022

  • Märzprogramm 2022

    PDF-Dokument (5.8 MB)
    Dokument: BA Spandau

Flyer: Was kann ich tun, wenn ich sexistisch oder rassistisch diskriminiert werde?

  • Flyer: Was kann ich tun, wenn ich sexistisch oder rassistisch diskriminiert werde?

    PDF-Dokument (1.0 MB)

22.11.21 Fahnenhissung und öffentliche Gedenkaktion

  • Flyer

    Der Frauenbeirat Spandau erinnert und gedenkt anlässlich des 25.11.,
    dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*,
    an in Deutschland ermordete Frauen*.

    PDF-Dokument (437.2 kB)

Titelbild_Podiumsdiskussion_18112021

10 Jahre Istanbul-Konvention - (K)ein Grund zu feiern?

VERSCHOBEN! PODIUMSDISKUSSION VERSCHOBEN!

Da die Inzidenzen momentan extrem steigen, wird die Veranstaltung nicht in Präsenz stattfinden und deshalb verschoben auf das Frühjahr 2022.

2011 – In Istanbul unterzeichnen 13 Staaten das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Als wegweisendes Rechtsinstrument des Gewaltschutzes und der Gleichstellung stellt die Istanbul-Konvention einen Meilenstein auf dem Weg zur Gleichberechtigung dar. In 81 Artikeln ist verbindlich festgehalten – Diskriminierung führt zu Gewalt. Erst in einer gleichberechtigten Welt kann Leben ohne Gewalt Wirklichkeit werden.

2021 – Was hat sich seit der Ratifizierung der Konvention getan? Welche der 81 Artikel wurden bisher umgesetzt und welche nicht? Ist in den Bereichen Schutz, Strafverfolgung und Ursachenbekämpfung ein grundlegender Fortschritt zu verzeichnen? Wo bilden sich Leerstellen ab und wo ist weiterer Handlungsbedarf erforderlich?

Diese und weitere Fragen diskutieren die Expertinnen der verschiedenen Bereiche im Dialog mit den Zuhörer*innen.

Anfang: Do 18.11.2021 – 18.00
Ende: Do 18.11.2021 – 20.00

Eintritt frei

Bitte informieren Sie sich vorab auf der Internetseite der Zitadelle Spandau
bzgl. der Zugangsvoraussetzungen und der aktuellen Hygienemaßnahmen.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bei Frau Gall an: E-Mail: j.gall@ba-spandau.berlin.de

PODIUM:
Dr. Delal Atmaca ist Geschäftsführerin und Mitbegründerin des Dachverbandes der Migrantinnenorganisationen (DaMigra e.V.). Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Kooperationsökonomik in Marburg, folgte die Promotion im Bereich Volkswirtschaftslehre an der an Humboldt-Universität zu Berlin. Dr. Delal Atmaca ist Expertin in den Themenbereichen Migration, Gender und Frauenrechte und referiert zu diesen Themen auf der bundes- und europapolitischen Ebene. Engagiert war sie u.a. auch als Vorstandssprecherin des Migrationsrates Berlin-Brandenburg sowie Vorstands- und Aufsichtsmitglied der WeiberWirtschaft eG in Berlin.

Christina Clemm arbeitet als Strafverteidigerin und als Nebenklagevertreterin von Opfern sexualisierter, rassistisch und LGBTIQ-feindlich motivierter Gewalt. Sie ist Fachanwältin für Strafrecht und Familienrecht in Berlin und war Mitglied der Expertenkommission zur Reform des Sexualstrafrechts des BMJV. In ihrem vielbeachteten Buch „AktenEinsicht: Geschichten von Frauen und Gewalt“ erzählt sie Geschichten von Frauen, die körperliche und sexuelle Gewalt erfahren haben und wie die Betroffenen mit diesen Taten weiterleben. Teils eröffnen sich erschreckende Einsichten in die Arbeit von Justiz und Polizei. Für die ZEIT schreibt sie als Gastautorin der Kolumne “10 nach 8”.

Katharina Oguntoye ist Historikerin und hat die feministische und afro-deutsche Bewegungen maßgebend mitgeprägt, unter anderem als eine der Herausgeberinnen und Autorin des Buches „Farbe bekennen. Afro-Deutsche Frauen auf den Spuren ihre Geschichte“ (1986) und als Gründungsmitglied der „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland“ und ADEFRA (Afro-deutsche Frauen- und Lesbengruppe). Sie ist auch die Autorin von „Schwarze Wurzeln, Afro-deutsche Familiengeschichten von 1884 bis 1950“ im Orlanda Verlag neu erschienen. Seit 1983 ist sie Aktivistin in der Frauen / Lesben Bewegung und seit 1996 ist sie Leiterin des von ihr mitbegründeten Vereins Joliba – Interkulturelles Netzwerk in Berlin e.V. (www.joliba.de) Im 2020 erhielt sie der Berliner Preis für Lesbische* Sichtbarkeit.

Margarete Stokowski, geboren 1986 in Polen, lebt seit 1988 in Berlin. Sie studierte Philosophie und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitet als freie Autorin. Ihre wöchentliche Kolumne «Oben und unten» erscheint seit 2015 bei Spiegel Online. 2019 wurde sie für ihre Texte mit dem Kurt-Tucholsky-Preis ausgezeichnet. «Untenrum frei», ihr Debüt, avancierte zu einem Standardwerk des modernen Feminismus.

Eileen Moritz, geboren in Hamburg, lebt seit 1983 in Berlin und arbeitete in den 1990er Jahren, nach ihrem Studium der Sozialpädagogik an der Alice Salomon Hochschule, in unterschiedlich Feldern der Sozialarbeit. Erst 2009 kehrte sie zu „ihren Wurzeln“ zurück und engagiert sich seither behindertenpolitisch im Sinne der Selbstbestimmt Leben Bewegung. Empowerment, Inklusion als Menschenrecht und Selbstbestimmung sind ihre Themen. Inzwischen arbeitet sie, die Fundamente der Bewegung im Herzen, sehr „realpolitisch“ als Beauftragte für Menschen mit Behinderungen in Steglitz-Zehlendorf von Berlin. Sie setzt sich für Chancengleichheit und gleichwertige Lebensbedingungen ein.

MODERATION:
Jeja Klein macht freien Journalismus, ist Mitglied der Redaktion von queer.de und beschäftigt sich mit Themen wie Feminismus, sexueller Gewalt oder Geschlecht.
So lange es noch kein etabliertes Pronomen für nichtbinäre Personen gibt, freut sich Jeja, mit dem Pronomen “Es” angesprochen zu werden – bis dahin ist “Sie” aber auch in Ordnung.
Zum Moderieren ist es durch die Veranstaltungsreihe “Keine sicheren Räume?!” gekommen, in der nach Veröffentlichungen über heimliche Aufnahmen auf alternativen Festivals Strategien gegen sexuelle Gewalt diskutiert worden sind.

Die Veranstaltung wird in DGS übersetzt.
Das Gebäude sowie das WC sind berollbar.

Veranstaltung der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamt Spandau in Kooperation mit dem ZAK der Zitadelle Spandau, der Beauftragten für Menschen mit Behinderung von Steglitz-Zehlendorf, der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamt Mitte.

Podiumsdiskussion - 10 Jahre Istanbul Konvention – (K)ein Grund zu feiern?

  • Podiumsdiskussion - 10 Jahre Istanbul-Konvention

    Flyer

    PDF-Dokument (3.9 MB)

3. Spandauer Mädchen und FrauenMärz

03. Spandauer Mädchen*- und Frauen*März

03. Spandauer Mädchen*- und Frauen*März hat begonnen!

Auch die widrigsten Bedingungen können Spandauerinnen nicht aufhalten.
Mit viel Kreativität und dem Willen, zumindest einen Teil der Angebote aus den vergangenen Jahren wieder anbieten zu können, konnte auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm entstehen.

Ob Spanende Spandauerinnen in der Zitadelle, Blumenbomben- und Hochbeetbauen für Mädchen oder eine digitale Frauenversammlung mit den OMAS GEGEN RECHTS – Spandau hat im März so einiges zu bieten!

Das komplette Programm des 03. Spandauer Mädchen*- und Frauen*März

  • Programm 03. Mädchen* & Frauen*März

    PDF-Dokument (4.4 MB)

Internationale Wochen gegen Rassismus

  • Programm Internationale Wochen gegen Rassismus Spandau 2021

    PDF-Dokument (446.6 kB)

Weitere Veranstaltungen im Mädchen* und Frauen*März

Hier finden Sie noch weitere Veranstaltungen, die nicht im Programm erscheinen.

Flyer Empowermentworkshop

Empowerment-Workshop für Kinderheld*innen

Donnerstag, 11.03.2021
10 Uhr – 11 Uhr

Der Träger wortlaut setzt das Projekt “Kinderheld*innen für Spandau” um: ein Berufsorientierungsprojekt für dich, wenn du Interesse an der Arbeit mit Kindern hast. Wer am kostenfreien Projekt teilnimmt, wird in digitalen Workshops geschult und durch Expert*innen beraten. Darüber hinaus wirst du in einem Praktikum in einer Spandauer Kita Erfahrungen im frühpädagogischen Bereich sammeln. Am Ende des Projekts hast du nicht nur Kompetenzen und Erfahrungen erworben sondern weißt auch über deine Möglichkeiten Bescheid, wie du in die Erzieher*innenausbildung oder durch den Quereinstieg in eine Kita einsteigen kannst.

Frei Schön Vergnügt

Ausstellung: FREI – SCHÖN – VERGNÜGT – WEIBERPARADIES

Eine Ausstellung
mit Skulpturen von
Christa Miech
ZUM WELT-FRAUEN*TAG

Zu sehen, vom 08. bis 31. März 2021 im Fenster vom Café Paule und natürlich auf der Webseite des Paul-Schneider-Hauses: www.paul-schneider-haus.de,

Veranstalterin:

Nachbarschaftszentrum
Paul-Schneider-Haus
Schönwalder Str. 23
13585 Berlin

Teamfoto Tabuthemenwoche

TABUthemenwoche vom 08. bis zum 13. März 2021

Montag, 08.03.:
Live-Interview mit Maxi Bethge vom Projekt Periodensystem und Herrn Skroblin, Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik im Bezirksamt Spandau zum Internationaler Frauen*tag (ONLINE)

Dienstag, 09.03.:
Projektvorstellung Periodensystem und Verteilung derer Spenden von Hygieneartikel an Frauen* (OFFLINE Aktion im Büro).

Mittwoch, 10.03.: Interview mit den Psychologen Herrn Scicctiano Böckheler und Frau Vielgosz vom Präventionsprojekt zum Thema “Fehlende Aufklärung zum Thema Rassismus im Psychologiestudium” (ONLINE)

Donnerstag, 11.03.: Interaktive Aktion (OFFLINE) zum Thema “Schönheitsideale – wie siehst du dich?” Hierzu wird es im Büro eine Tafel mit der Überschrift “Wann fühlst du dich schön?” geben, an die alle Besucher*innen ihr Statement abgeben können.

Freitag, 12.03.: Weibliche Genitalverstümmelung, zu der wir bereits verfasste und dieses Thema betreffende Beiträge reposten werden, um darüber zu informieren. (ONLINE)

Samstag, 13.03.: Unter dem Motto “Spandau von seiner femininen Seite” werden Projekte für und von Frauen* in Spandau vorgestellt, bei denen man sich beraten lassen kann oder an Angeboten teilnehmen und sich vernetzen kann (ONLINE). Diese werden zusätzlich im Büro ausgehängt (OFFLINE).

Ort: analog und digital, bitte bei der Veranstalterin fragen

Sprache: Deutsch

Kontaktperson:
A. Dolderer, E-Mail: dolderer@berliner-stadtmission.de
berliner-stadtmission.de

Veranstalterin:

Berliner Stadtmission | Evangelische Kirche (EKBO)
Begleitprogramm – „Learning by doing“
Streitstraße 23 | 13587 Berlin Spandau
Telefon 030 2658 – 7127

Das Begleitprogramm “Learning by Doing” betreibt über bezirkliche Mittel durch die Berliner Stadtmission ein Begegnungsformat für Menschen mit und ohne
Fluchthintergrund: https://www.berliner-stadtmission.de/fluechtlinge/das-begleitprogramm

girls rule

02. Spandauer Mädchen*- und Frauen*März (2020)

Liebe Spandauerinnen*,

bereits im 2. Jahr ist der März nun der Monat der Frauen* und Mädchen* in Spandau – und wieder gibt es viel zu entdecken!

In diesem Programmheft finden Sie/findet Ihr neben Veranstaltungen, die extra für den März geplant wurden, auch diverse Angebote, welche das ganze Jahr über wahrgenommen werden können.

Nutzen Sie einfach den Veranstaltungsfinder und die
Farbgebung wird helfen, das Richtige für Sie zu finden.
Herzlichen Dank an alle teilnehmenden Vereine, Behörden und
Einzelpersonen, die so vielfältige Angebote für die
Spandauerinnen* geschaffen haben!

Das gesamte Programm finden Sie hier Programm Mädchen* und Frauen*März 2020

Viel Vergnügen!
Juliane Fischer-Rosendahl
Frauen– und Gleichstellungsbeauftragte

Wahlrecht nutzen Europawahl 2019

Internationaler Frauen*tag

Mitteilung zum 08. März 2020

Der 8. März – kein Feiertag wie jeder andere

Trotz der Freude über einen Feiertag, der die Frauen in den Mittelpunkt stellt, war die Sorge bei vielen Feministinnen* groß, ein Feiertag würde das Feiern in den Mittelpunkt stellen und den Kampf um Gleichberechtigung, den Streik und die Wut über sexistische Strukturen schwächen. Doch weit gefehlt: Schon die Titel der diesjährigen Groß-Demonstrationen „Frauen*kampftag“ und
„Es ist keine Party – es ist ein Kampf“ machen schon im Titel ziemlich deutlich, dass diese Sorge unbegründet ist!

Worum geht es im Jahr 2020?

Am 8. März und nicht nur da, liegt der Fokus auf dem antifeministischen Backlash der Gegenwart, den ökonomischen Verhältnissen von Frauen* weltweit, geschlechtsspezifischer Gewalt und den Reproduktionsbedingungen, die Frauen materiell von Männern abhängig macht.

Konkret kritisiert wird u.a., dass:

- geschlechtliche Arbeitsteilung vorsieht, dass Frauen* 60 Prozent der unbezahlten Arbeit erledigen und Männer* 60 Prozent der bezahlten

- Frauen* in Deutschland durchschnittlich noch immer 21 Prozent weniger als Männer verdienen und sich daran im letzten Jahrzehnt nichts geändert hat

- schon Mädchen* 20 Prozent weniger Taschengeld bekommen als Jungen*

- Frauen* zwar über 50 Prozent der Bevölkerung stellen, aber nur 30 Prozent der Mitglieder des Bundestages stellen … und damit eine Geschlechterdemokratie in weiter Ferne liegt

- Sexualität funktionalisiert wird, also sexualisierte Gewalt benutzt wird, um Mädchen* und Frauen* zu unterdrücken und auszubeuten

Also Frauen*: Kämpfen – Feiern – Weiterkämpfen

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Hinweise zu Demonstrationen und Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag in Berlin

Demonstration: Frauen*kampftag – Kämpfen – Feiern – Weiterkämpfen

Die Veranstalter*innen der Demonstration «Frauen*kampftag» sehen sich als Teil einer neuen feministischen Bewegung. Sie kritisieren patriarchale Strukturen, eine an Profitmaximierung orientierte Gesellschaft, ebenso wie die Ideologie, nach der jede Person ihres eigenen Glückes Schmiedin sei. Gefordert wird ein Leben ohne Angst, ohne Ausbeutung und Unterdrückung.

Was: Demonstration zum Frauen*kampftag 2020
Wann: Sonntag, 8. März 2020, ab 14 Uhr
Wo: Leopoldplatz

Demonstration: „It’s not a Party – It’s a Fight – Es ist keine Party – Es ist ein Kampf“

Was: Demonstration von Frauen*, Lesben, Trans* und Inter Personen
Wann: 8.3.2020, 15 Uhr
Wo: S+U Bahn Warschauer Straße

Demonstration: Purple Ride «Critical Mass FLTI Berlin»

veranstaltet am 8. März eine Feministische Frauen*Fahrrad Demonstration

Die Veranstalter*innen sehen das Fahrrad als Symbol für die Emanzipation. Gefordert wird echte Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht und Geschlechtsidentität – und dies beginnt laut den Veranstalte*rinnen mit mehr Sichtbarkeit von FLTI*. Los geht es am Mariannenplatz und geradelt wird zum Frauenknast in Lichtenberg U-Magdalenenstraße.

Was: Purple Ride – Feministische Frauen*Fahrrad Demo
Wann: Sonntag, 8. März 2020, 12 Uhr
Wo: Mariannenplatz (Feuerwehrbrunnen)

Nepantla Bibliothek LesungInitiative in Gedenken an Semra Ertan:
“Meine dunklen, eifrigen, nackten Gedanken”*

Lesung mit Gedichten von Semra Ertan in deutscher und türkischer Sprache.
Semra Ertan geboren 1957 in der Türkei, zog 1972 zu ihren Eltern in die Bundesrepublik Deutschland. Sie arbeitet als technische Bauzeichnerin und Dolmetscherin und schrieb über 350 Gedichte.1982 verbrannte sich Semra Ertan in Hamburg, um ein Zeichen gegen den Rassismus in Deutschland zu setzen.

Was: Lesung mit Gedichten von Semra Ertan
Wann: Sonntag, 8. März 2020, 14.30 – 16.30 Uhr
Wo: Amerika-Gedenkbibliothek

SalonStraßenfest: Fest zum Frauentag

Im Frauenviertel in der Gartenstadt Rudow findet am Frauentags-Wochenende ein kleines Fest mit Kunsthandwerk, Kinderspiel und Gastronomie statt.

Was: Fest zum Frauentag
Wann:06. bis 08. März 2020
Wann genau: Freitag von 15 bis 22 Uhr, Samstag von 12 bis 22 Uhr und Sonntag von 12 bis 18 Uhr
Wo: Lieselotte-Berger-Platz

Gewalt kommt nicht in die Tüte

25. November (2019) - Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

GEWALT GEGEN FRAUEN
Körperliche, sexuelle und psychische Gewalt stellen laut WHO und UNICEF die häufigste Menschenrechtsverletzung an und das größte Gesundheitsrisiko für Frauen und Mädchen weltweit dar.
Diese geschlechtsspezifische Gewalt beginnt mit der alltäglichen Anmache, frauen-feindlicher Sprache, Witzen und Beschimpfungen.
Sie endet viel zu häufig im Tod der Frau.
Allein in Deutschland stirbt jeden dritten Tag eine Frau durch ihren (Ex-)Partner.
Wird über Gewalt gegen Frauen in Berlin gesprochen, stehen besonders häusliche und sexuelle Gewalt, aber auch Zwangsprostitution, Zwangsverheiratung und
(Cyber-)Stalking im Fokus.
Während die Zahl der Straftaten 2018 weiter gesunken ist, ist die Zahl der Opfer innerfamiliärer Gewalt und der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung weiter gestiegen.
Die von Kriminolog*innen und Psycholog*innen genannten Motive bei Vergewaltigungen und anderen Körperverletzungen, sind am häufigsten Gefühle verletzter Männlichkeit, die mit einer Vorstellung von Maskulinität einhergeht, die ausschließlich hart, aggressiv und keinesfalls sanft oder sensibel sein darf. Die Gewalt patriarchaler Rollenbilder trifft uns alle, sie macht aber vor allem jene zu Opfern von Gewalt, die nicht männlich oder maskulin sind, nicht maskulin gesehen werden oder sein wollen.

PROGRAMM
18.11. – 30.11., 09 – 17 Uhr | Säulenhalle Rathaus Spandau, 2. OG
Wanderausstellung: Wer braucht Feminismus

Seit vielen Jahren tourt die Ausstellung durch Deutschland und kommt nun auch nach Spandau! Zwei Wochen lang können Gruppen oder Einzelpersonen die Aus-stellung im Rathaus Spandau anschauen und sie zugleich mitgestalten. Ziel ist es, Feminismus aus verschiedenen Blickrichtungen kennenzulernen und den Begriff mit eigenen Inhalten zu füllen—ihm also ein Gesicht zu geben.
Auf die Frage, wer eigentlich Feminismus braucht, gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. Hier eine aus Berlin: “Ich brauche Feminismus 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr solange weltweit jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Gewalt er-lebt, solange wir über eine Milliarde Frauen und Mädchen sprechen (müssen), die vor den Augen aller geschlagen oder vergewaltigt werden (und das zu oft als “Kavaliers-delikt” abgetan wird), …”
Sharon Adler (Herausgeberin von AVIVA-Berlin, Berliner Frauenpreisträgerin

25. 11., 9—11 Uhr | Edeka Seitz, Falkenseer Chaussee 239, 13583 Berlin
Aktion: GEWALT KOMMT NICHT IN DIE TÜTE!

Der Spandauer Bürgermeister Kleebank und die Stadträte Bewig, Hanke und
Machulik bewirten die Kund*innen und informieren gemeinsam mit dem Frauenbei-rat Spandau und der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten über Hilfsangebote für Betroffene häuslicher Gewalt und geschlechtsspezifischer Gewalt.

25. 11., 12 Uhr | Rathaus Spandau
Hissen der Flagge gegen Gewalt an Frauen vor dem Rathaus Spandau

Der Frauenbeirat; Bezirksbürgermeister Kleebank sowie die
Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte hissen die Anti-Gewalt-Flagge vor dem Rathaus Spandau. Mit dabei sind Vertreter*innen des Bezirksamts Spandau sowie der in der BVV vertretenen Fraktionen.

29. 11., 14 -17 Uhr/ Lerncafé Spandau, Mönchstraße 7, 13597 Berlin
Gewaltprävention für geflüchtete Frauen und Mädchen Workshop auf Deutsch und auf Farsi

راه های مقابله با خشونت برای زنان و دختران

Der Workshop zeigt die Auswirkungen von psychischer und physischer Gewalt für Frauen und ihre Kinder in gewaltvollen Paarbeziehungen und zeigt Wege aus der Gewalt auf. Geleitet wird der Workshop von Afsaneh Afraze-Ketabi (Psychologin, GIZ)
تاثیرات روحی و جسمی خشونت در خانواده بر روی زنان و بچه ها

1. Spandauer Mädchen*- und Frauen*März 2019

Der Name sagt es schon: Der März stand ganz im Zeichen der Spandauerinnen*.
Es sollte der Auftakt für ein jährlich stattfindendes Programm sein, das Themen aufgreift, die Frauen* und Mädchen* in all ihrer Vielfältigkeit angehen. Es gin also um Bestärkung, Vernetzung, Hilfe und Angebote zur Selbsthilfe und um weitgehend kostenlose kulturelle Angebote, die die Werke von Regisseurinnen*, Fotografinnen*, Autorinnen* und Wissenschaftlerinnen* sichtbarer machen.

Vom Girl*‘s Day zum Vortrag über jüdischen (Queer-) Feminismus, vom Selbstverteidigungskurs für Senior*innen hin zum Treffpunkt für alleinerziehende Frauen* – wurde einiges in Spandau geboten. Viele Projekte haben extra für den März Veranstaltungen für Mädchen*- und Frauen* organisiert oder stellten bereits bestehende Angebote für Frauen in Spandau vor.

Mit dabei waren (Auswahl):

Eulalia Eigensinn e.V.
HINBUN
Outreach Jugendberatung
Mädchenladen BDP
Neue urbane Welten e.V.
Galerie Spandow
Nachbarschaft Aktiv
Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V.
Quartiersmanagement Falkenhagener Feld
Teach First
Partnerschaft für Demokratie
Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben

Wer selbst im März etwas plant, kann sich an die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte wenden.

Das gesamte Programm finden Sie hier: