Mit dem Wachstum der Stadt nehmen Nutzungskonkurrenzen zu, weshalb alle Sektoren, einschließlich des Gewerbes, zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel beitragen müssen.
Maßnahmen für den gewerblichen Sektor
- Klimaschutzmaßnahmen: Einsatz erneuerbarer Energien (Photovoltaik, Geothermie), Dach- und Fassadenbegrünung, versickerungs- und verdunstungsfähige Oberflächen sowie Flächenentsiegelungen in Bestandsgebieten.
- Flächeneffizienz:
Vorrang für Flächenrecycling und Innenentwicklung statt neuer Außenflächen.
Geringere Versiegelung und effizientere Nutzung von Gewerbeflächen, z. B. durch gestapelte Gewerbenutzungen oder Multicodierung.
Herausforderungen
- Rechtliche und wirtschaftliche Hürden: Baurecht, Eigentümerinteressen und fehlende externe Kompensationsflächen erschweren Verdichtung und nachhaltige Entwicklung
- Regenwasserbegrenzung: Nach Wasserhaushaltsgesetz müssen Maßnahmen vor Ort umgesetzt werden.
Bezirkliche Ansätze
- Bebauungspläne: Prüfung und Anpassung zur Förderung der Nachverdichtung.
- Kooperation mit Eigentümern: Sensibilisierung für Verdichtungspotenziale.
- Kompensation im Plangebiet: Vorrang für Ausgleichs- und Minimierungsmaßnahmen vor Ort, da externe Flächen fehlen.
Diese Maßnahmen sollen den Flächenverbrauch senken und gleichzeitig klimafreundliche Gewerbeflächen fördern.
Konkrete Maßnahmen für das Handlungsfeld Wirtschaft finden Sie hier. Weitere Inhalte des Klimaschutzkonzeptes finden Sie auch unter Downloads.