Um die Auszeichnung als FairtradeTown zu erhalten, müssen bestimmte Kriterien von einer Stadt oder Gemeinde erfüllt werden.
1. Das Bezirksamt muss sich aktiv für den fairen Handel einsetzen. Somit spricht sich für Pankow die Bezirksbürgermeisterin für die Förderung des Fairtrade-Gedankens aus und unterstützt diesen.
2. Als FairtradeTown ausgezeichnetes Pankow müssen in öffentlichen Räumen Fairtrade-Produkte regelmäßig Verwendung finden, darunter Ratshäuser, Schulen, Krankenhäuser und andere. Dabei geht es um Produkte wie Kaffee, Tee, Bananen oder auch Kleidung.
3. Außerdem müssen im Bezirk Fairtrade-Produkte in Supermärkten oder anderen Geschäften käuflich erwerblich sein. Auch das Angebot von Restaurants oder Hotels können fair gehandelte Produkte in ihr Sortiment aufnehmen.
4. Aufklärungsarbeit ist ein wichtiges Steckenpferd. Die Bevölkerung Pankows muss über die Bedeutung des fairen Handels informiert werden, bspw. durch Kampagnen oder Bildungsangebote. Dies kann auch in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen geschehen.
5. Eine zentrale Rolle spielen auch lokale Akteur:innen. Sie sollten in die Verbreitung des Fairtrade-Gedankens aktiv miteinbezogen werden durch engagierte Partnerschaften. Darunter könenn bspw. Kirchen, Vereine, Genossenschaften und andere zählen.
6. Eine regelmäßige Berichterstattung über die Maßnahmen zur Förderung des fairen Handels ist notwendig, um den Status des FairtradeTowns zu behalten. Die Berichterstattung erfolgt an die Fairtrade Organisation und muss regelmäßig überprüft werden.
Weitere Infos finden Sie unter FairtradeTown