Katastrophenschutz

Infektions-, Katastrophen- und umweltbezogener Gesundheitsschutz heißt der zuständige Fachbereich für Hygiene und Umweltmedizin im Gesundheitsamt Pankow.
Als Fachamt leisten wir einen Beitrag für den bezirklichen Katastrophenschutz.
Auf den “Seiten des Katastrophenschutz-Beauftragten Pankow(Katastrophenschutzbeauftragter Pankow)”: https://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/beauftragte/katastrophenschutz/ gibt es weitergehende Informationen zum Katastrophenschutz auf Bezirksebene und auch einen Überblick über die Aufgaben der verschiedenen Fachämter.

Weitere Informationen sind über die überbezirklichen Katastrophenschutzstellen aufzurufen:

Das Gesundheitsamt ist im Wesentlichen für den Infektionsschutz wie z.B. aufgrund von Epidemien oder Pandemien und gesundheitliche Gefährdungen durch Veränderungen der Wasserqualität zuständig.
Auf Grundlage des Infektionsschutzgesetz (IfSG) befassen wir uns mit der Verhütung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten und veranlassen Maßnahmen um die Weiterverbreitung zu verhindern.
Zu unseren Aufgaben gehört in diesem Zusammenhang auch die Erarbeitung bzw. Aktualisierung des Planes für den Umgang mit Krankheiten durch hochpathogene Erreger (High Consequence Infectious Diseases HCID-Plan, vormals Seuchenalarmplan).

Wir sind weiter zuständig für die Bewertung auffälliger Wasserbefunde. Dazu werden Proben gesichtet und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.
Zusätzlich werden durch Screeningprogramme stichprobenartig die Hausinstallationen von öffentlichen Einrichtungen überprüft.
Durch die Einhaltung festgelegter Grenzwerte soll die Übertragung von Krankheitserregern über das Trinkwasser verhindert werden. Die rechtliche Grundlage für diese Überwachung der Trinkwasserhygiene bildet die Trinkwasserverordnung (TrinkwV).
Weiter kann unser Fachbereich bei Epidemien, Bioterrorismus und anderen biologischen Gefahrenlagen zur Beratung hinzugezogen werden.
Wir arbeiten entsprechend mit übergeordneten Behörden wie dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo), Robert Koch Institut (RKI), ggf. Polizei und Feuerwehr und weiteren (über-)regionalen Akteuren zusammen.