Newsletter Weiterbildung und Kultur Januar-Februar 2026

Bezirksbürgermeister Martin Schaefer

Liebe Leserinnen und Leser,

der Jahresbeginn lädt ein, mit offenem Blick und neugieriger Haltung in das neue Kulturjahr zu starten. In Lichtenberg beginnt dieser Weg mit vielen besonderen Momenten: So erinnert das Bezirksamt am 27. Januar an die Opfer des Holocaust – ein wichtiges Zeichen der Erinnerung und des Mitgefühls.

Auch die Literatur schafft Raum für das Gedenken: Etwa bei der Lesung „Der Papierene Freund“, die das Erinnern mit dem Erzählen verbindet. Gleichzeitig bietet die Ausstellung „Nie wieder ist jetzt“ im Museum Lichtenberg eindrucksvolle Impulse gegen das Vergessen.

Künstlerisch startet das Jahr vielfältig: Das Viatores Quartett bringt am 12. Februar Werke von Haydn, Schulhoff und Debussy in das Schloss Friedrichsfelde. Junge Neugierige entdecken am KULen Tag der Wissenschaft am 21. Februar spannende Themen bei der KinderUni Lichtenberg.

Bildung, Vielfalt und Teilhabe stehen auch im Fokus der neuen VHS-Kurse im Frühjahrssemester 2026 – genauso wie bei Projekten wie „Unsere Bibliothek = Unsere Vielfalt“ von Migrantas e.V., das Kultur als Spiegel einer diversen Gesellschaft versteht.

Ich lade Sie herzlich ein, sich von all dem inspirieren zu lassen. Entdecken wir gemeinsam, was Kultur in Lichtenberg bedeuten kann.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Martin Schaefer
Bezirksbürgermeister

News aus Weiterbildung uid Kultur

Holocaust Gedenktag Museum Lichtenberg

27. Januar: Bezirksamt Lichtenberg gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus

Das Bezirksamt Lichtenberg und Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Lichtenberg werden am Dienstag, 27. Januar 2026 an mehreren Orten im Bezirk der Opfer des Holocaust gedenken.

Um 18 Uhr findet wie jedes Jahr die zentrale Gedenkveranstaltung „Erinnern für die Zukunft“ am Museum Lichtenberg, Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin, statt. An die Giebelwand des Stadthauses werden über 300 Namen von aus Lichtenberg und Hohenschönhausen vertriebenen und ermordeten Jüdinnen und Juden projiziert. Sie werden bis in die Morgenstunden des 28. Januar 2026 zu lesen sein.

Am 27. Januar 1945, wurde das Vernichtungs- und Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee befreit. Die Vereinten Nationen erklärten diesen Tag im Jahr 2005 zum Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust. In Deutschland ist er seit 1996 ein gesetzlich verankerter Gedenktag.

BKF mit Text 4c Web

Förderung: Noch bis 15. Januar Bezirkskulturfonds-Anträge einreichen

Aus dem jährlichen Bezirkskulturfonds (BKF) Lichtenberg werden jedes Jahr attraktive Angebote gefördert, die Kultur und Teilhabe im Bezirk ermöglichen. Mit der Förderung soll die kulturelle Infrastrukturentwicklung Lichtenbergs unterstützt werden.

Die Frist für die Einreichung der vollständigen Antragsunterlagen endet am 15. Januar 2026 um 24 Uhr.

Vorbehaltlich der Mittelbewilligung durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt können Projekte gefördert werden, die
  • im Zeitraum von Mai bis Dezember 2026 und
  • im Bezirk Lichtenberg durchgeführt werden,
  • den Kiezbewohnerinnen und -bewohnern eine aktive Teilhabe ermöglichen,
  • für den Bezirk bedeutsam, qualitativ wertvoll, innovativ und nachhaltig sind.

Antragsberechtigt sind Initiativen, Vereine, freie Träger, Soloselbständige und Freiberufliche. Antragstellung ist alle zwei Jahre möglich. Es können Anträge bis 10.000 Euro gestellt werden. Antragstellende müssen einen finanziellen Eigenanteil in Höhe von 3–5 Prozent der Fördersumme beitragen.

Schloss Friedrichsfelde - Bauwerk des Klassizismus (3)

12. Februar, 19 Uhr: Streichquartett Viatores Quartett Werke von Haydn, Schulhoff und Debussy im Schloss Friedrichsfelde

Das Viatores Quartet ist ein junges Streichquartett aus Berlin, bestehend aus Louisa Staples (1. Violine), Johannes Brzoska (2. Violine), Gordon K.H. Lau (Viola) und Umut Saglam (Violoncello).

Im Jahr 2024 wurde das Quartett als SWR New Talent ausgewählt, einem dreijährigen Förderprogramm, das Auftritte bei verschiedenen Festivals und Aufnahmeprojekte umfasst. In den Saisons 2025 bis 2027 ist das Quartett außerdem Ensemble in Residence bei der Kammermusikorganisation ProQuartet – Centre Européen de Musique de chambre Paris. Schloss Friedrichsfelde, Am Tierpark 41, 10319 Berlin.

Kinderuni Lichtenberg

21. Februar: KinderUni Lichtenberg: KULer Tag der Wissenschaft - für die ganze Familie

Für neugierige Kinder ab 8 Jahren und ihre Familien. Von 10-14 Uhr mit Vorlesungen, Workshops und Experimentiertischen. Veranstaltungsort: Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center Hohenschönhausen, Prerower Platz 2, 13051 Berlin.

Mädchen spielt Geige

26. Februar, 19 Uhr: Duo Violine & Violoncello Duo Artaria Werke von Spohr, Ravel, Cassadó und Prokofjew im Schloss Friedrichsfelde

Luiza Labouriau, Violine und Martin Knörzer, Violoncello beeindrucken als zwei außerordentlich erfolgreiche Streicher in dieser Gattung mit bemerkenswert schönem Klang, großer Freiheit in der musikalischen Kommunikation und viel Fantasie in ungewöhnlicher musikalischer Tiefe und gemeinsamer Sprache. Schloss Friedrichsfelde, Am Tierpark 41, 10319 Berlin.

Kunst und Kultur

Ausstellung - ÜberSehen - Udo Klenner

9. Januar: Vernissage von Udo Klenners Ausstellung „ÜberSehen“ im Kulturhaus Karlshorst

In den Acryl-Bildern von Udo Klenner kann man mehr sehen als das Sichtbare oder etwas nicht wahrnehmen, was da ist. Seine Darstellungen werden nicht benannt und regen umso mehr die Imagination an. Das Widersprüchliche, Trennende und zu Unterscheidende findet sich oft in einem harmonischen Ganzen wieder. Die Arbeiten sind in der Galerie zu sehen. Am Samstag, den 10. Januar, eröffnet um 18 Uhr die Fotoausstellung im Foyer mit Bildern von Kai Biermann aus dem Biesenhorster Sand. Eintritt zu den Ausstellungen frei. Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin.

Kalleslam - Januar 2026

11. Januar: Kalleslam im Kulturhaus Karlshorst

Ortwin Bader-Iskraut präsentiert ab 19 Uhr den Karlshorster Poetry Slam im Kulturhaus Karlshorst. Seit 2015 lädt er zu einem der mittlerweile langlebigsten Kiezpoeten-Slams Berlins ins Kulturhaus Karlshorst. Zum 11-jährigen Jubiläum am 15. Februar ist es wieder soweit: der “Open List Highlander” steht ins Haus! Einen knappen Monat vor der jährlichen Poetry Slam Meisterschaft Berlin/Brandenburg wird hier der allerletzte Startplatz vergeben. Eintritt 5, ermäßigt 3 Euro. Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin.

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14. Januar: Galerie 100 eröffnet mit Malerei und Zeichnung von Andrea Lein und André Bauersfeld

Andrea Lein zeigt abstrakt anmutende Bildgeschichten, in denen sich collageähnliche Farbarrangements und zeichnerische Elemente vereinen. Die farbigen Zeichnungen von André Bauersfeld veranschaulichen einen faszinierenden Kosmos aus figürlichen und vegetativen Bildelementen. Die Ausstellung wird bis zum 18. Februar gezeigt. Am 25. Februar folgt die Ausstellung „Nexus – Johanna Silbermann | Filip Zorzor“.

Im Veranstaltungsprogramm gibt Gerald Wolf am 21. Januar einen satirischen Jahresrückblick (Eintritt 4, erm. 3 €) und am 5. Februar spricht die Kunsthistorikerin Dr. Gerhild Komander über Max Ernst, Dorothea Tanning und die Kunst des Surrealismus (Eintritt 2, erm. 1 €). Galerie100, Konrad-Wolf-Str. 99, 13055 Berlin. Geöffnet Di–Fr von 10–18 Uhr, So 14–18 Uhr. Eintritt zu den Ausstellungen frei.

Vortrag Geschichtsfreunde

21. Januar: Karlshorst(er) kennenlernen im Kulturhaus Karlshorst

Die Geschichtsfreunde stellen um 19 Uhr das alte VEB Möbelwerk Karlshorst am Industriestandort Blockdammweg vor (Eintritt 3 €). Ein alter industrieller Lost Place, der inzwischen der neu entstandenen Parkstadt Platz gemacht hat. Am 18. Februar präsentieren die Geschichtsfreunde ab 19 Uhr einen bebilderten Vortrag über Karlshorster Persönlichkeiten: „Von Millionären, Mördern und anderen Menschen“. Bekanntes und Unbekanntes aus dem Leben und Wirken bemerkenswerter Persönlichkeiten wird mit historischen Ereignissen verknüpft. Ein Streifzug durch die Geschichte und die Nachbarschaft (Eintritt 3 €).

Die Reihe „Karlshorster im Gespräch“ stellt dagegen regelmäßig Zeitgenossen vor. Am 11. Februar um 19 Uhr hat Moderator Dr. Klaus Borde den in seinem bürgerlichen Engagement breit aufgestellten Henrik Schwarz zu Gast, u. a. Leiter der AG Umwelt und Natur beim Bürgerverein Karlshorst (Eintritt 3 €).

Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin.

Clausnitzer, Double Demon, 2025

Verlängerung bis4. März: Einzelausstellungen in der rk-Galerie mit Werken von Clausnitzer, Johanna Keimeyer und Paula Riquelme

Drei Ausstellungen zeigen bis zum 18. Dezember die Werke von Clausnitzer, Johanna Keimeyer und Paula Riquelme. Ihre Arbeiten kreisen um Identität, Transformation und Materialität. Clausnitzer verwebt historische und zeitgenössische Figuren zu komplexen Bildräumen, Johanna Keimeyer thematisiert Selbstinszenierung und kulturelle Rollenbilder sowie Grenzen zwischen wirklichen und unwirklichen Welten in ihrem Unterwasserfilm Paula Riquelme nutzt Wolle als kulturelles Symbol und physisches Material. rk-Galerie im Rathaus, Möllendorffstr. 6, 10367 Berlin. Geöffnet Mo-Fr von 10-18 Uhr. Eintritt frei.

Lichtenberg Studios

Bis 20. Januar: Gruppenausstellung: Die Lichtenberg Studios im Museum

„Die Lichtenberg Studios im Museum“ ist die letzte Ausstellung des Künstler-Residenzprojekts und präsentiert Werke, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Museum Lichtenberg und seinen Beständen auseinandersetzen. Zu sehen ist die Ausstellung in der Museums-Lounge im Erdgeschoss, Türrschmidstraße 24, 10317 Berlin noch bis Dienstag 20. Januar 2026. Gezeigt werden Werke der Künstlerinnen und Künstler Matthias Beckmann, Amber De Saeger, Birgit Hölmer, Uwe Jonas, Nina Maller, Julieta Ortiz de Latierro, Andrea Palásti/Daniel Popovic sowie rasso rottenfusser. Geöffnet ist Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Eintritt frei. Lichtenberg Studios, Türrschmidtstr. 24, 10318 Berlin.
Pomona Zipser, Orange an der Wand, 2024, Holz, Strick, Bürste, Gummi, Farbe, 207 x 30 x 28 cm

Bis 2. Februar: Pomona Zipser und Begleitprogramm im studio im HOCHHAUS

Pomona Zipsers Einzelausstellung widmet sich der Aneignung von Raum als experimenteller Praxis. Gezeigt werden installative Arbeiten. Inspiriert von dieser Ausstellung führt Stephan Müller den langjährigen Dialog mit Pomona Zipser fort: Im musikalischen Spiel setzt er sich unmittelbar mit den gezeigten Arbeiten auseinander. Sein Gitarrenkonzert findet am 11. Januar, 16 Uhr, in der Ausstellung statt. Achtung bei einer Terminänderung: Am 1. Februar findet um 18 Uhr die Soundperformance von Elena Zipser statt. Für 60 Minuten füllt Klang die Luft um die Skulpturen von Pomona Zipser. Wie unter Wasser können die Gäste „unter Musik“ durch die Räume treiben und Augen und Ohren schweifen lassen. Eintritt zur Ausstellung und dem Rahmenprogramm sind frei. Studio im Hochhaus, Zingster Str. 25, 13051 Berlin. Geöffnet: Mo-Fr von 10-18 Uhr, So von 14-18 Uhr. Eintritt frei.

Klaus Walter, Paradigma, 2018

10. Februar: Klaus Walter mit Ausstellung „Moment“ im studio im HOCHHAUS

Um 18 Uhr eröffnet die Ausstellung „Moment“ mit Malerei von Klaus Walter. Architektur, durch sie entstehende Räume und die Position des Menschen darin sind Themen von Klaus Walters Malerei. Die Arbeiten zeigen Innen- und Außenräume. Menschen erscheinen in den ornamentalen Details randständig. Eine stille Vereinsamung in einer repräsentativen, selbstbezogenen Umwelt wird spürbar. Studio im Hochhaus, Zingster Str. 25, 13051 Berlin. Geöffnet: Mo-Fr von 10-18 Uhr, So von 14-18 Uhr. Eintritt frei.

Robert Redford in "Die Unbestechlichen" (USA, 1967)

12. Februar: Robert Redford in die „Die Unbestechlichen“ beim Verflimmerten Donnerstag im Kulturhaus

Filmwissenschaftlerin Irina Vogt ehrt den kürzlich verstorbenen Hollywood-Schauspieler Robert Redford, der stets mehr war als nur ein Leinwandstar: Redford bezog früh offen politische Stellung. Der Film von 1967 steht exemplarisch für seine Haltung innerhalb der amerikanischen Gesellschaft. Eintritt 7, ermäßigt 3 Euro. Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin.

Stadtbibliothek Lichtenberg

Kunstprojekt Migrantas

Drehbare Geschichten: ein Kunstobjekt erzählt vom Miteinander

Auf dem Anton-Saefkow-Platz, gegenüber der Anton-Saefkow-Bibliothek, gibt es seit Ende letzten Jahres ein leuchtend gelbes, interaktives Kunstobjekt zu entdecken. Für sechs Monate lädt die Installation Passant:innen dazu ein, Stadtbibliotheken als offenen Ort der Begegnung, der Teilhabe und des Miteinanders neu wahrzunehmen. Entstanden ist das Werk zum Abschluss des Kooperationsprojekts UNSERE BIBLIOTHEK = UNSERE VIELFALT des Kollektivs Migrantas e.V., an dem sich die Stadtbibliothek Lichtenberg bereits 2022 beteiligt hat.

In den Jahren 2021 bis 2025 entwickelten Bibliotheksmitarbeitende gemeinsam mit Vertreter:innen von Migrant:innenselbstorganisationen und Nachbarschaftsinitiativen in mehreren Berliner Bezirken universell lesbare Piktogramme für Offenheit und gegenseitiges Verständnis. Individuelle Erfahrungen, Bedürfnisse und Wünsche standen in einer Reihe von Workshops im Mittelpunkt und wurden in den Piktogrammen sichtbar gemacht. Die Motive zeigen eindrucksvoll, welche Rolle Bibliotheken in einer diversen Stadtgesellschaft spielen können: als städtische Wohnzimmer, Orte des Austauschs, Räume des Zusammenkommens und gemeinsamen Lernens – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Lebensrealität.

Zum Abschluss des Projekts wurden 48 dieser Piktogramme in einem interaktiven Kunstobjekt zusammengeführt. Die Skulptur besteht aus drehbaren Würfeln mit grafischen Zeichen und kurzen Erläuterungen in verschiedenen Sprachen. Durch das Drehen der Elemente entstehen immer neue Bildkombinationen – ein spielerischer Zugang, der zum Entdecken einlädt und Gespräche im Kiez anstößt.

Bodo-Uhse-Bibliothek, fotografiert von Paul Stein

29. Januar: Stimmen junger Holocaust-Opfer: Der papierene Freund

Am Donnerstag um 18 Uhr lädt die Bodo-Uhse-Bibliothek am Tierpark zur Lesung „Der papierne Freund“ ein. Vorgestellt werden erstmals auf Deutsch veröffentlichte Holocaust-Tagebücher jüdischer Kinder und Jugendlicher aus dem Zweiten Weltkrieg.

In Ghettos und Verstecken schrieben sie über Hunger, Zwangsarbeit, Erschießungen und Deportationen – und über Hoffnung, Lebenswillen und Mut. Es sind Texte, die berühren und eine klare moralische Haltung fordern. Nach einer Einführung durch Herausgeber Wolf Kaiser leihen junge Schauspielerinnen und Schauspieler den Verfolgten ihre Stimme. Ein Gespräch mit dem Publikum beschließt den Abend.

Anna Seghers

40 Jahre Anna-Seghers-Bibliothek - Vortrag 15. Januar: „Anna Seghers im mexikanischen Exil“

Im Vortrag um 18.30 Uhr beleuchtet Dr. Monika Melchert (Anna-Seghers-Gesellschaft) die Flucht der Schriftstellerin aus dem besetzten Frankreich, ihre Ankunft in Mexiko sowie die dort entstandenen, bedeutenden Werke „Das siebte Kreuz“ und „Transit“. Anna-Seghers-Bibliothek im Linden Center, Prerower Platz 2, 13051 Berlin.

Anna-Seghers-Bibliothek

40 Jahre Anna-Seghers-Bibliothek – FamilienSamstag am 17. Januar

Von 11 bis 15 Uhr lädt die Anna-Seghers-Bibliothek zum großen Jubiläumsfest für alle Altersgruppen ein. Unter anderem im Angebot: Musik zum Zuhören und Mitmachen mit Holger Saarmann und Martin Talir, Breakdance zum Zuschauen und Ausprobieren mit den Street-Beatz, kreatives Upcycling mit Papier, Bedrucken von Taschen und Tassen im Makerspace, Kinderschminken und Glitzer-Tattoos sowie viele weitere Überraschungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Museum und Geschichte

Blick in die Ausstellung

Bis 15. März: Hommage an Horst Bartnig – Ausstellung im Mies van der Rohe Haus

Das Mies van der Rohe Haus widmet dem 2025 verstorbenen konkreten Künstler Horst Bartnig eine konzentrierte Auswahl aus seinem Nachlass. Die Ausstellung spannt einen Bogen von frühen abstrakten Formuntersuchungen bis hin zu späten, komplexen Systemen aus Form, Farbe und Struktur.
Horst Bartnig zählt zu den wichtigsten Vertretern konkreter Kunst in der DDR und im wiedervereinten Deutschland. Der ausgebildete Bühnenmaler fand Mitte der 1960er-Jahre zu einer geometrisch-abstrakten Bildsprache, die sein gesamtes OEuvre prägen sollte. Schritt für Schritt vollzog er den Übergang von der figürlichen zur konkreten Malerei.

In den 1970er-Jahren begann er, serielle Systeme zu entwickeln. In seinen »Variationen« schuf er potenziell unendliche Kombinationen geometrischer Formen, in denen Farbe als aktivierendes Element hinzutritt. Mit zunehmender Komplexität arbeitete er mit Mathematikern und Physikern zusammen. Trotz der kulturpolitischen Bedingungen der DDR entwickelte er sein Werk mit bemerkenswerter Konsequenz weiter. Seit den 1980er-Jahren entstanden die »Unterbrechungen« – vertikale Linienstrukturen, deren rhythmische Leerstellen das Sehen in Bewegung versetzen. Mies van der Rohe Haus, Oberseestr. 60, 13053 Berlin. Geöffnet Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Eintritt frei.

Drohnenaufnahme vom Stadthaus in Rummelsburg mit Schriftzug "Raum für Freiraum"

Nie wieder ist jetzt – Foto-Ausstellung im Museum Lichtenberg

Anlässlich der Lichtinstallation am 27. Januar 2026 zeigt das Museum Lichtenberg eine Ausstellung der Fotografin Marlene Gawrisch. Zu sehen ist ihre Arbeit über das Vernichtungslager Auschwitz I und Auschwitz Birkenau, die zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers im Auftrag der Welt am Sonntag entstand, aufgenommen auf analogen Filmen mit zwei Mittelformatkameras. Zu den Fotos gibt es Zeugenaussagen aus den Frankfurter Auschwitz Prozessen 1963 – 1965 (auschwitz-prozess-frankfurt.de).

Ab 3. Februar zeigt das Museum Architekturbilder des „San Gimignano Lichtenberg“, der Türme auf dem Gelände des Dong-Xuan-Centers, ebenfalls von Marlene Gawrisch.

Volkshochschule Berlin-Lichtenberg

Margarete-Steffin Volkshochschule Berlin-Lichtenberg

Volkshochschule Berlin-Lichtenberg: Programmheft für das Frühjahrs-Semester 2026

Nahezu 1.000 Kurs-Angebote stehen zur Auswahl. Das Programm umfasst Themen wie Sprachen über Gesundheit und beruflicher Bildung bis hin zu Kunst und Kultur sowie Gesellschafts- und Umweltbildung und Grundbildung. Ob Kurse, Workshops oder Vorträge – die Formate sind vielfältig und laden dazu ein Neues zu lernen, Kenntnisse zu vertiefen oder aufzufrischen. Lohnenswert sind auch die Bildungszeitkurse. Das neue Programmheft für das Frühjahrs-Semester 2026 ist frisch erschienen und liegt nun an vielen Orten im Bezirk für Sie bereit.
Wer schon jetzt neugierig ist, kann direkt einen Blick hineinwerfen und in unserem vielfältigen Kurs- und Veranstaltungsangebot stöbern. Alle neuen Kurse finden Sie auch online über unsere Kurssuche.

Impressum

Newsletter Weiterbildung und Kultur in Lichtenberg
Hrsg.: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Amt für Weiterbildung und Kultur
Ihr Ansprechpartner: Hanno Fischer
Telefon 030 90296-3758 | Kultur.news@lichtenberg.berlin.de
Internet: Kommunale Kultur und Bildung in Berlin-Lichtenberg
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