Museen und Gedenkstätten im Bezirk Lichtenberg

Aktuelle Informationen zu den Pandemeiregeln in den Kultur- und Bildungseinreichtungen

Die geltenden Basismaßnahmen zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ersetzen die bisher gültige SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Zum Selbstschutz und mit Rücksicht auf andere Besucherinnen und Besucher wird um das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes in den kommunalen Kultur- und Bildungseinrichtungen in Berlin-Lichtenberg gebeten. Darüber hinaus ist der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen sowie geltende Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Die neue Regelung gilt für die kommunalen Galerien, das Museum Lichtenberg, das Mies van der Rohe Haus, das Kulturhaus Karlshorst, das Keramikatelier, die Stadtbibliothek Lichtenberg mit ihren vier Standorten, die Margarete-Steffin Volkshochschule Berlin-Lichtenberg sowie für die Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg. Bei Veranstaltungen (Konzerte, Lesungen, u. ä.) wird auf standortbezogene Regelungen verwiesen.

Museen und Gedenkstätten

Der Bezirk Lichtenberg stand besonders in der Geschichte des 20. Jahrhunderts mehr als einmal im Mittelpunkt historisch herausragender Ereignisse. Die Revolution vom November 1919 ist hier historisch ebenso präsent wie die bedingungslose Kapitulation der Deutschen Wehrmacht 1945 sowie das Wirken und die Auflösung des Überwachungsapparates der DDR. Die Museen und Gedenkstätten in Lichtenberg widmen sich in ihren Ausstellungen und Veranstaltungen einer lebendigen und kritischen Aufarbeitung dieser jüngeren Zeit- und Regionalgeschichte. Jährlich beteiligen sie sich an der Langen Nacht der Museen.

Museen | Gedenkstätten | Gedenktafeln und Mahnmale

Museen

Drohnenaufnahme vom Stadthaus in Rummelsburg mit Schriftzug "Raum für Freiraum"

Museum Lichtenberg
Ein Baustein des Museums ist die 2021 eröffnete neue Dauerausstellung. Sie hat das Ziel, gleichberechtigte kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Das Museum ist offen für Veränderung und lädt seine Besucher:innen ein, aktiv zu werden, sich einzubringen und die Zukunft des Museums mitzugestalten.

Zusätzlich zur Dauerausstellung präsentieren wechselnde Sonderausstellungen und Veranstaltungen besondere Aspekte des Bezirks. Zum Museum gehört auch ein umfangreiches Archiv mit Dokumenten, Zeitzeugnissen, Objekten und Fotos sowie eine Präsenzbibliothek.

Türrschmidtstr. 24, 10317 Berlin
Telefon: 030 5779738811

Geöffnet: Di bis Fr 11:00 – 18:00 Uhr, So 14:00 – 18:00 Uhr, feiertags geschlossen
Internet: Museum Lichtenberg

Museum Kesselhaus
Das Kesselhaus ist ein Teil der denkmalgeschützten Anlage des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge (KEH).
Im Mai 2000 begann in Zusammenarbeit mit dem Baufachfrau Berlin e.V. die Sanierung des Hauses. Im März 2001 gründeten die Initiatoren den Förderverein Museum Kesselhaus Herzberge e.V.

Herzbergstr. 79, 10365 Berlin
Öffnungszeiten: Di 14:00 – 18:00 Uhr, Do 14:00 – 18:00 Uhr
Telefon: 0176 63191257
Internet: Museum Kesselhaus

Deutsch-Russisches Museum
Nach den deutsch-sowjetischen Vereinbarungen über den Abzug der sowjetischen Streitkräfte aus Deutschland einigten sich beide Seiten bereits 1990, an diesem Ort gemeinsam an das historische Ereignis zu erinnern, mit dem der Zweite Weltkrieg und die nationalsozialistische Herrschaft beendet wurden.

Zwieseler Str. 4, 10318 Berlin
Öffnungszeiten: Di bis So 10:00 – 18:00 Uhr
Telefon: 030 50150810
Internet: Deutsch-Russisches Museum
E-Mail: kontakt@museum-karlshorst.de

Schloss Friedrichsfelde
Schloss Friedrichsfelde bietet eine Zeitreise durch die Berliner Kulturgeschichte – auf einzigartige Weise kann hier im authentischen Umfeld die Geschichte einer repräsentativen Residenz des 18. Jahrhunderts und der mit ihr verbundenen Persönlichkeiten erlebt werden.
Das Museum befindet sich auf dem Gelände des Tierparks!

Am Tierpark 41, 10319 Berlin
Öffnungszeiten: Mo- So 10:00, Sommerzeit bis 18:00 Uhr, Winterzeit bis 16:30 Uhr
Telefon: 030 51531407
Internet: Schloss Friedrichsfelde
Eintritt: regulärer Tierpark-Eintritt

DAIMON-Museum im Schloss Hohenschönhausen
Das DAIMON-Museum im ehemaligen Wohnhaus des Erfinders und Unternehmenspionier der Elektroindustrie, Paul Schmidt (1868-1948), zeigt in seiner Ausstellung eine umfangreiche Sammlung historischer Exponate (Batterien, Taschenlampen, Reklamematerialien, Dokumente) zu Leben und Werk sowie zur Unternehmensgeschichte der Firma DAIMON.

Hauptstraße 44, 13055 Berlin
Öffnungszeiten: auf Anfrage
Telefon: 030 97895600
Internet: Bürgerschloss Hohenschönhausen

Modellpark Berlin-Brandenburg
Der Modell Berlin-Brandenburg in der Wuhlheide zeigt mehr als 50 Modelle bekannter kulturhistorischer Denkmale aus mehreren Jahrhunderte preußischer und deutscher Geschichte. Die Ausstellung wird ständig durch neue Modelle ergänzt. Grundlage für das “Miniland” sind detailgetreue Modelle der Bauwerke sowie Informationen über Entstehung, Zweck und Entwicklung der einzelnen Originale.

An der Wuhlheide 81, 12459 Berlin
Info-Telefon: (030) 3644 6019
Öffnungszeiten: April-September: 10:00 – 18:00 Uhr, Oktober: 10:00 – 17:00 Uhr
Internet: Modellpark Berlin-Brandenburg

Gedenkstätten

Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße
Im Haus 1 des Dienstkomplexes des Ministeriums für Staatssicherheit, wo einst Erich Mielke als letzter Minister residierte, befindet sich heute die als Stasimuseum bekannte Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße.Als Mittelpunkt der Ausstellung können die weitestgehend im Originalzustand erhaltenen Amtsräume Mielkes besichtigt werden.Ergänzend werden in weiteren Ausstellungsteilen die operative Technik des MfS und die Traditionsarbeit gezeigt. Insbesondere die restaurierte Originalausstellung der “Traditionsstätte” des MfS gewährt einen Blick auf die Tätigkeit der Stasi aus der Perspektive ihrer Mitarbeiter.Am Ende des Rundgangs werden anhand ausgewählter Beispiele die Geschichte von Opposition und Widerstand gegen die SED-Herrschaft und die letzten Jahre der DDR bis zur Wiedervereinigung gezeigt.

Normannenstraße 20, Haus 1, 10365 Berlin
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10:00 – 18:00 Uhr, Sa, So und Feiertage 11:00 – 18:00 Uhr
Telefon: 030 5536854
Internet: Stasi-Museum

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Ehemalige Häftlinge setzten sich Anfang der 1990er Jahre dafür ein, aus der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt des MfS eine Gedenkstätte zu schaffen. Seit 1994 ist der Ort eine Gedenkstätte, seit Juli 2000 selbstständige Stiftung des öffentlichen Rechts. Da große Teile der Gebäude und der Einrichtung fast unversehrt erhalten geblieben sind, vermittelt die Gedenkstätte ein sehr authentisches Bild des Haftregimes in der DDR. Die Gedenkstätte hat sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Haftanstalt Hohenschönhausen zu erforschen und Anregung zur Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung in der DDR-Diktatur zu geben.

Genslerstr. 66, 13055 Berlin
Telefon: 030 98608230
Öffentliche Führungen für Einzelpersonen und Kleingruppen bis zu sechs Personen ohne Voranmeldung
Mo – Fr 11:00 Uhr, 13:00 und 15:00 Uhr, Sa, So und Feiertage stündlich 10:00 und 16:00 Uhr
Englischer Rundgang: Täglich 14:30 Uhr
Internet: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde
Die 1951 eingeweihte “Gedenkstätte der Sozialisten” entstand auf der Basis mehrerer Beschlüsse des Magistrats auf dem ersten konfessionsfreien und für alle sozialen Schichten bis heute offenen Friedhof in Alt-Friedrichsfelde. Der Landschaftsarchitekt Reinhold Lingner und die Architekten Richard Jenner und Hans Mucke waren mit der Ausführung beauftragt. Großen Einfluss auf die Gestaltung der Gedenkstätte nahm der Präsident der DDR Wilhelm Pieck, der sich praktisch alle Entscheidungen vorbehielt.
Heute umfasst der Friedhof 32 Hektar. Sein Wegesystem, die “Gedenkstätte der Sozialisten” und viele Einzelgräber stehen unter Denkmalschutz. Als letzte Ruhestätte bedeutender Persönlichkeiten und Repräsentanten der Zeitgeschichte ist der Zentralfriedhof Friedrichsfelde ein Spiegel politischer Ereignisse und geistig-kultureller Strömungen des 20. Jahrhunderts.

Gudrunstraße 20, 10365 Berlin
Geöffnet: Februar bis November ab 7:30 Uhr, Dezember bis Januar ab 8:00 Uhr, jeweils bis zur Dämmerung
Internet: Gedenkstätte der Sozialisten