Die goldene Spandauer Ehrennadel 2025

Karol Borsuk

Es liegt was in der Luft, Musik liegt in der Luft,
wenn von Karol Borsuk die Rede ist

Lieber Karol Borsuk,Betrachtet man auch nur kurz ihr Leben, wird schnell klar: In diesem Leben steckt überall Musik.

Es ist klar, dass, als sie 1949 in einer kleinen Gemeinde in Polen geboren werden, sich die ortsansässige Musikschule in unmittelbarer Nachbarschaft befindet. Es ist klar, dass Ihr Elternhaus sie anhält, eben diese zu besuchen. Die ersten musikalischen Gehversuche starten auf der Geige. Schnell entsteht bei Ihnen eine weitergehende Faszination und eine Leidenschaft für Noten, Rhythmik und das darauf aufbauende virtuose Zusammenspiel mehrerer Musikerinnen und Musiker.

So überrascht es nicht, dass sie ihr Musikstudium am Kunstinstitut in Lublin folgerichtig zur Dirigententätigkeit des akademischen Chors führt– Eine Stelle, wie sie mit Augenzwingern berichten, die auch unter den Professoren des Instituts nicht unbeliebt war. Doch sie setzen sich durch, auch weil sie ein akribischer Arbeiter sind.

„Ich habe mein ganzes Leben akribisch gearbeitet“, sagen sie. Diesen Arbeitsethos machen sie auch dafür verantwortlich, dass in Ihrem Leben die Angebote für musikalische Tätigkeiten immer im richtigen Moment gekommen sind.

Letztlich war es ein Austausch des Akademischen Chors Lublin mit dem Universitätschor der Freien Universität Berlin, der sie, lieber Karol Borsuk, das erste Mal nach Berlin bringt. Nach einem zweiten Austausch und dem Ausrufen des Kriegsrechts in Polen im Jahr 1981, zum Zweck der Zerschlagung der Demokratiebewegung, fliehen nach Berlin. Eine Stadt, die ihnen nicht nur musikalisch ans Herz wächst.

In Berlin folgt die hauptberufliche Fokussierung auf Musik auf Anraten von Kollegen rund um Ernst Senff von der Berliner Philharmonie. Sie beschreiben dies im Nachhinein als das „unfassbare Glück“ ihres Lebens.

1985 dann ein neues Angebot: Der Frauenchor Spandau sucht einen neuen ehrenamtlichen Dirigenten. Und da ist es wieder: Ein Momentum, das sich wie ein roter Faden durch ihr Leben zieht. Ihre Akribie, ihr Arbeitseifer und die Faszination für die Sache bringen sie genau an den richtigen Ort.
Gemeinsam mit dem Frauenchor erleben sie, lieber Karol Borsuk, echte Highlights ihrer musikalischen Laufbahn. So führen sie 1988 schon unter tatkräftiger Mithilfe des Frauenchors Spandau ein Konzert inmitten Berlins auf – vor über 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern.

Aber auch mit der von Piotr Moss eigens komponierten „Spandau Messe“ ziehen sie mit ihrem Spandauer Frauenchor seit vielen Jahren durch die Kulturstätten der Stadt. Und nicht zuletzt die Adventskonzerte erfreuen sich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit – eben auch, weil sie ständig an sich arbeiten, sich weiterentwickeln und stets mit der Zeit gehen.

Sie glauben an Veränderungen, an Weiterentwicklung – ohne das man dabei seine Wurzeln verliert.

„Musik ist ein Kosmos: Aus verschiedenen Gedanken kommen verschiedene Ideen.“, darf ich sie zitieren. Darum ist es für sie auch immer die Faszination an Kunst, die Faszination, sich mit anderen Künstlern auseinanderzusetzen, die Ihre Arbeit vorantreibt.

Für 40 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Dirigent des Frauenchors Spandau, die Spandauer Ehrennadel in Gold.

Herzlichen Glückwunsch Karol Borsuk!

Katrin Germershausen

Es liegt was in der Luft, es liegt moderne Tradition in der Luft
Wenn von Katrin Germershausen die Rede ist
Liebe Katrin Germershausen,

Es gibt Menschen, die aus Überzeugung Verantwortung übernehmen; für andere, für das Miteinander in unserer Gesellschaft, für ihren lokalen Raum. Es gibt Menschen, die wirken, ohne laut zu sein.
Es gibt Menschen, die gestalten, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen. Eine solche Frau sind sie, liebe Katrin Germershausen.

Ein Beispiel gefällig: Fragt man sie, was sie ausmacht, beginnen sie nicht, ihre Erfolgen und Ämter aufzuzählen. Nein, sie verweisen auf andere Menschen. Ihre Mutter etwa, die sie früh zu einer emanzipierten, engagierten Frau erzieht. Ihre Mutter ist eine Frau, die als erste Optikermeisterin Berlins mit 21 Jahren weiß, was sie will. Die ihrer Tochter vorlebt, dass Gleichstellung kein Luxus, sondern ein Grundrecht ist. Dieses Erbe tragen sie bis heute in sich.

Liebe Frau Katrin Germershausen, sie stehen wie keine Zweite für eine Spandauer Altstadt, die, wie sie sagen, „einfach funktioniert“. Sie leiten die Gruppe Altstadt im Wirtschaftshof, setzen sich dafür ein, dass der historische Stadtkern Mittelpunkt des Spandauer Lebens bleibt. Sie bringen Menschen zusammen, bekämpfen den Leerstand, wagen Neues und bewahren das Besondere.

Dabei geht Ihr Blick stets nach vorn. Wo andere von der Bedrohung des Einzelhandels sprechen, sehen sie Chancen: Sie entwickeln Konzepte, um neue Mieter zu gewinnen.
Sie wollen Menschen in die Altstadt locken, weg vom anonymen Onlinekauf, hin zum persönlichen Erlebnis. Denn sie glauben an das Handwerk. Das ist ja auch tief verwurzelt in ihrer eigenen Geschichte.

Seit 136 Jahren besteht das Familienunternehmen Brose inmitten der Altstadt. Wo einst der Uropa Uhrmacher und Optiker beschäftigt, führen sie heute in vierter Generation die Tradition fort – als erste Goldschmiedin der Familie.

Wer mit Ihnen spricht, spürt ihre Leidenschaft und ihr Brennen für die Sache. Zurecht sind sie stolz auf die Kunst und Kultur, die sie seit 1987 nach Spandau bringen. Mit der Eröffnung der Galerie Spandau verbinden sie ihre Leidenschaften: Handwerk, Kunst und Kultur.

Besonders stolz sind sie darauf, dass ihre Tochter, mittlerweile in fünfter Familiengeneration, diese Leidenschaften mit ihnen teilt. So kuratiert sie eine Ausstellung im Zentrum für aktuelle Kunst in der Zitadelle. Zusammengestellt sind Werke der Amerikanerin Ellen Banks, sichtbar gemacht für das Spandauer Publikum.

Diese Arbeit liegt ihr auch als erste Präsidentin des Rotary Clubs Berlin-Zitadelle am Herzen. Ihr Anliegen: Lebensläufe und Erfolgsgeschichten von Frauen sichtbar machen und sie zu ermutigen. Als erste Frau an der Spitze eines bis dahin männerdominierten Clubs setzen sie ein klares Zeichen – ganz selbstverständlich, ohne großes Aufsehen, so wie es ihre Mutter ihr vorlebte.

Und, auch das muss erwähnt werden, immer wieder kommen die Erlöse dieser Projekte auch sozialen Zwecken zugute, etwa der Unterstützung von Straßenkindern.

Liebe Katrin Germershausen, sie verstehen es, Tradition mit Moderne zu verbinden.

Für diesen gelebten Traum, die Altstadt zu einem wirtschaftlich, kulturell und sozial engagierten Ort zu machen, erhält Katrin Germershausen heute die Spandauer Ehrennadel.

Die Spandauer Ehrennadel 2025 in Gold für Katrin Germershausen.

Marina Gude

Es liegt was in der Luft- Präzision, Akrobatik und Teamspirit liegt in der Luft
Wenn von Marina Gude der Rede ist.

Liebe Marina Gude,
wenn die Punkte Präzision, Akrobatik und Teamspirit in einem Atemzug genannt werden- ja dann ist in Spandau klar, über was geredet wird: Es geht um die United Cheer Berlin. Und wenn über die United Cheer Berlin geredet wird, ja dann ist in Spandau klar, Marian Gude ist nicht weit entfernt.

2009 gliedert sich United Cheer Berlin in den Mutterverein SC Staaken ein. Seit Seid 2010 haben sie, liebe Marina Gude, maßgeblich Strukturen aufgebaut, die aus dieser Verbindung eine Erfolgsgeschichte macht. Mittlerweile zählt die Abteilung Cheerleading beim SC Staaken sage und schreibe 440 Mitglieder, aufgeteilt in 19 Teams. Nicht nur in Spandau hat sich United Cheer Berlin in die Herzen der Cheerleading-Welt geturnt.

Sei es in Hamburg, in Bayreuth, in Schweden, in Norwegen, in Finnland, in Italien oder in Orlando in den USA – United Cheer Berlin rangiert bei Wettkämpfen stets in den vordersten Rängen; ist als mitgliederstärkste Cheerleading-Abteilung Berlins nicht mehr aus der Szene wegzudenken.

Liebe Marina Gude, still und unaufgeregt kümmern sie sich um eine reibungslose die Organisation des Erfolgs. Der erste Impuls zum ehrenamtlichen Engagemnet geht wie so oft bei Menschen mit dem sechsten Sinn von der Familie aus. Ihre Tochter entdeckt 1997 über verschiedenste sportliche Betätigungen schließlich ihre große Leidenschaft für das Cheerleading.

Sie teilen schnell die Faszination ihrer Tochter, fassen sich nach der Eingliederung in den SC Staaken schnell ein Herz, seitdem packen sie mit an und gestalten aktiv die Geschicke der Abteilung in ihrer bescheidenen Art mit.Ich darf sie zitieren: „Ich versuche immer im Hintergrund zu bleiben“. „Wenn ich bei Ehrungen aufgerufen werde, denk ich mir immer: Warum macht ihr das?“

Auf diesem Hintergrund ist eine zunehmend professionalisierte und erfolgreiche Cheerleading Abteilung erwachsen.

Liebe Marina Gude, sie sehen diesen Erfolg unter anderem in der engagierten Jugendarbeit begründet. Neben der intensiven Förderung der Legends, dem Team, welches seit 2021 in der Bundesliga vertreten ist, organisieren sie die sogenannten UCB-Bowls. Dort können junge Teams, die an keinen Meisterschaften teilnehmen, stolz präsentieren, was sie über die Monate einstudiert haben. Das schafft Erfolgserlebnisse, die den Verein so beliebt bei angehenden Cheerleader aber auch ihren Familien macht.

Apropos Familien. Ein weiterer Grund für den Erfolg ist für sie bei aller Professionalität das familiäre Klima. Mit ihrer betont ruhigen und verständnisvollen Art sorgen sie dafür, dass man bei United Cheer zusammenhält und sich als ein großes Team versteht.

Es verwundert nicht, dass sie bei diesem intensivem Engagement davon sprechen, dass auch die Familie da manchmal in die zweite Reihe muss.

„Mein Mann muss auch mal zurückstecken“, sagen sie mit einem Lächeln auf den Lippen. Denn ihr Engagement geht schon lange über ihre Familie hinaus.
Sie machen sich weiter für die Cheerleading-Abteilung stark, obwohl ihre Tochter vorübergehend nach London zog und den Verein verließ.

Für ihr großartiges Engagement rund um den Cheerleading-Sport in Spandau erhält Marina Gude die Spandauer Ehrennadel in Gold.

Herzlichen Glückwunsch!

Monika Tampe,

„Es liegt was in der Luft- Teilhabe und Inklusion liegt in der Luft,
wenn von Monika Tampe die Rede ist!

Liebe Monika Tampe,
sie füllen wirklich viele unterschiedliche Rollen in Ihrem Leben aus: Sie sind Ruderin, Trainerin, Mutter, Organisationsgenie, Motivatorin, aber sie sind vor allem eins: Eine unermüdliche Kämpferin für gelebte Inklusion.

Durch eine explosive Mischung aus einem tiefen Glauben an Gleichberechtigung, Entschlossenheit und Empathie haben sie durch ihr jahrzehntelanges Wirken zahllosen Menschen Türen geöffnet und Perspektiven geschaffen, die ohne sie kaum denkbar gewesen wären.

Aber der Reihe nach: Ihre Tochter entdeckt früh ihre Freude am Rudern, möchte diesen Sport leistungsbezogen betreiben. Plötzlich stehen sie vor einer Mauer: Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung haben kaum Möglichkeiten, den Rudersport auszuüben: Keine Strukturen, keine geschulten Trainer, keine Erfahrung. Schlicht zusammengefasst: Das geht nicht!

„Das geht nicht“ – das gibt es bei Monika Tampe, wie gesagt „explosive Mischung“ nicht.
Wo andere Grenzen sehen, suchen sie Wege.
Wo andere Probleme sehen, schaffen sie Lösungen.
So beginnen sie, selbst Menschen zu trainieren, selbst zu organisieren, selbst zu motivieren, selbst die Rudertechnik in einfacher Sprache erklären.
So werden sie, liebe Monika Trampe, zu einer ganzen Institution. Sie sorgen dafür dass niemand ausgeschlossen wird – auf und neben dem Wasser.Und das immer im Spannungsfeld zwischen Idealismus und ganz praktischer Umsetzung.
Ab 2001 nehmen sie dann mit einer Jugendgruppe an ersten Regatten teil. 2003 fährt ihr Team zur Weltmeisterschaft. Der Beginn einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte.
Seither begleiten sie Sportlerinnen und Sportler zu unzähligen Wettkämpfen – bis hin zu den Paralympics. Ihre Teams gewinnen Medaillen und sie als stille Institution immer ehrenamtlich dabei.
Ihr großes Verdienst ist es, früh erkannt zu haben, dass Sport eine Kraft hat, die verbindet – dass Menschen, wenn sie gemeinsam rudern, nicht nach Unterschieden fragen, sondern nach Rhythmus, Vertrauen und Zusammenhalt.
Liebe Frau Tampe, Sie und ihr sechster Sinn sorgen seit über zwei Jahrzehnten dafür, dass Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Spandau und darüber hinaus Sport treiben, Erfolg erleben, Freundschaft finden und Selbstvertrauen gewinnen. Sie haben Rudern als Inklusionssport etabliert, Sie haben Strukturen geschaffen, wo keine waren. Sie haben unzählige Stunden Ihrer Zeit, Ihrer Kraft und Ihres Herzens investiert, um anderen Teilhabe zu ermöglichen.

Zusätzlich leiten sie seit Jahren in einem Seniorenhaus eine Singgruppe und bringen Menschen zusammen, die sonst vielleicht alleine wären. Mit derselben Energie, mit der sie Boote ins Wasser setzen, schaffen sie dort Wärme und Zusammenhalt.
Sie sind ein Vorbild für Menschlichkeit, Ausdauer und Mut.Sie suchen dabei nicht das Rampenlicht, sondern Wirkung.
Die Spandauer Ehrennadel 2025 würdigt heute Ihren ehrenamtlichen Einsatz, aber auch Ihre Haltung: Jeder Mensch zählt und jede und jeder kann etwas zu unserer Gemeinschaft beitragen.
Im Namen des Bezirks Spandau und all derer, deren Leben Sie bereichert haben:
Vielen Dank– für Ihr Herz, Ihre Energie und Ihre unermüdliche Arbeit für den inklusiven Sport.
Die Spandauer Ehrennadel in Gold für Monika Tampe. Herzlichen Glückwunsch Monika Tampe!

Regine Joy Birke

Es liegt was in der Luft- ein fröhlicher Glaube – liegt in der Luft,
wenn von Regine Joy Birke die Rede ist

Liebe Regine Joy Birke,
Der christliche Glaube, die Nächstenliebe, die sich aus diesem Glauben schöpft und das Evangelische Johannesstift als ein Ort, wo versucht wird, dies zu leben- das sind die Stichpunkte, die unzertrennlich und unweigerlich immer mit Ihnen verbunden sein werden.

Von Kindesbeinen an erleben sie, was Zusammenhalt und Gemeinschaft in einer Gemeinde ausmacht. Ihr Konfirmationsspruch, Psalm 143, Vers 10, hat sie bis heute begleitet:
„Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebener Bahn.“

Dieser Vers, der den Grundfesten ihres Glaubens entspricht, ist zum Leitsatz für ihr Leben geworden. „Ich habe meine Wurzeln im christlichen Glauben“ so sagen sie es wie selbstverständlich. So erscheint es auch schon fast selbstverständlich, dass sie im Alter von 15 Jahren ein erstes ehrenamtliches Engagement in Jugendgruppen erst in Berlin-Tempelhof und später in Spandau wahrnehmen.

Dort lernen sie auch ihren späteren Ehemann Wolfgang kennen, den sie als „große Stütze“ in ihrem Leben beschreiben. Auch als Ehepaar bleiben sie ehrenamtlich am Ball, bieten Jugendfahrten und Gesprächskreise für Ehepaare an. Sie veranstalten ganz nebenbei Mutter-Kind-Gruppen und geben Religionsunterricht – keine große Sache, wie sie selbst sagen.

1995 kommt es zu einem Bruch. Einem Bruch mit den Strukturen der Freikirche, in der sie bis dato ehrenamtlich tätig waren. Zu groß sind die Einschränkungen in einer doch eher konservativ geprägten Freikirche. So darf damals dort keine Frau predigen. Aber es ist doch ein Herzensanliegen von ihnen, liebe Regina Joy Birke, selber zu predigen.

Im Evangelischen Johannesstift finden sie, Gott sei Dank, ihre neue Heimat – und engagieren sich dort seitdem fortlaufend. Eingerahmt von einem dreijährigen Theologiestudium und weiteren Qualifizierungen feiern sie als Liturgin Gottesdienste, Andachten und seelsorgerische Tätigkeiten ins Johannesstift ein.

Damals stets an ihrer Seite: Ihre mittlerweile verstorbene Schwiegermutter und stolze Weggefährtin. „Mach die Herzen fröhlich, Kleene“ hat sie ihnen einst zugerufen. Ein Auftrag, den sie bis heute als ihre Arbeitsanweisung verstehen.

Ein Beispiel dafür: Während der Corona-Pandemie ziehen sie gemeinsam mit ihrem Mann mit einer Drehorgel vor die Fenster und Balkone der Pflegewohnheime des Johannesstift und spielen mit einer Drehorgel Mut und Durchhaltevermögen in die Herzen der Menschen.

Doch mit 70 Jahren ist noch lange nicht Schluss – mit regelmäßigen Gottesdiensten, Abendandachten, Begleitung von Taufen, Beerdigungen und Hochzeiten bleiben sie noch weiter ganz nah dran an den Menschen.

„Es muss von Herzen kommen, was zu Herzen gehen soll.“, sagen sie und meinen damit, dass Nächstenliebe kein Selbstzweck ist. Das haben alle Menschen, die Regine Joy Birke in den 25 Jahre Engagement in der Kirchengemeinde Johannesstift und atemraubenden 55 Jahre Ehrenamt kennengelernt haben, gespürt.

Für ihr unfassbares Engagement in ehrenamtlicher Weise und eine beeindruckende Lebensgeschichte, die Ehrennadel in Gold für Regine Joy Birke.

Herzlichen Glückwunsch!