Katastrophenschutz-Leuchttürme in Spandau

Bundesweites Logo der Katastrophenschutz-Leuchttürme

Wichtige Hinweise

Die auf dieser Seite genannten Katastrophenschutz-Leuchttürme (Not-Anlaufstellen für die Bevölkerung) sind nicht dauerhaft geöffnet, sondern werden erst in Gefahrenlagen in Betrieb genommen. Die Öffnung der Katastrophenschutz-Leuchttürme wird gesondert bekanntgegeben.

In akuten Notlagen mit Gefahr für Leben oder Gesundheit wählen Sie bei einem funktionsfähigen Telefonnetz:

  • Feuerwehr und Rettungsdienst – Notrufnummer 112
  • Polizei – Notrufnummer 110

Funktioniert das Telefonnetz aufgrund einer Gefahrenlage nicht, suchen Sie bei Bedarf einen Katastrophenschutz-Leuchtturm auf.

  • Was eine Gefahrenlage ist,
  • wie Sie darüber informiert werden und
  • wo sich der nächstgelegene Katastrophenschutz-Leuchtturm befindet,

erfahren Sie auf dieser Seite.

Was sind Gefahrenlagen?

Unter Gefahrenlagen werden im Katastrophenschutz Situationen verstanden, in denen eine große Anzahl von Menschen zugleich betroffen ist. Dazu gehören zum Beispiel schwere Unwetter, großflächige Stromausfälle, Großbrände und Explosionen, Überschwemmungen, extreme Hitze oder Kälte, Chemieunfälle und gefährliche Gasentwicklungen.

Solche Gefahrenlagen sind regelmäßig mit einer Störung oder einem Ausfall kritischer Infrastrukturen verbunden. Zu den kritischen Infrastrukturen gehören die Wasser-, Strom- und Nahrungsmittelversorgung, Informations- und Kommunikationstechnik und der öffentliche Nahverkehr.

Ein langanhaltender, großflächiger Stromausfall stellt zum Beispiel eine Gefahrenlage dar, in der von den zuständigen Behörden im Bezirk Katastrophenschutz-Leuchttürme in Betrieb genommen werden.

Weitere Informationen über kritische Infrastrukturen finden Sie auf folgenden Internetseiten:

Wie werden Sie über Gefahrenlagen informiert?

Das Land Berlin nutzt insbesondere Warn-Apps wie NINA oder KATWARN und Cell Broadcast für die Information der Bevölkerung über Gefahrenlagen. Die Warnung erfolgt über Mobiltelefone. Die WarnApps NINA und KATWARN können Sie selbst auf Ihrem Mobiltelefon installieren.

Bei Bedarf werden auch Rundfunk, Fernsehen und Anzeigetafeln im öffentlichen Raum für Warnungen genutzt. In den betroffenen Gebieten wird die gefährdete Bevölkerung außerdem grundsätzlich durch Einsatzkräfte vor Ort informiert. Achten Sie auf Personal und Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen sowie auf Lautsprecherdurchsagen!

Hinzu kommen sonstige über das Modulare Warnsystem (MoWaS) angebundene Warnkanäle. Zukünftig stehen auch Sirenen zur Warnung der Bevölkerung zur Verfügung.

Im Folgenden werden die Warnmittel beschrieben und Links zur Installation der Apps auf Mobiltelefonen angeboten:

Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes)

Die App NINA ist ein amtliches und bundesweit verfügbares Warnmittel des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). NINA enthält außerdem Wetterwarnungen. Über NINA verbreitete Warnungen erscheinen auch auf der Internetseite “Warnmeldungen in der Übersicht” des BBK.

Warnsystem KATWARN

KATWARN ist ein ergänzendes Warnsystem. Es informiert bei Bränden, Unwettern oder anderen plötzlichen Gefahren per SMS, E-Mail oder Smartphone-App über die Gefahrenlage und gibt Verhaltensempfehlungen. Die Warnungen erfolgen ortsgenau bezogen auf die gefährdeten Postleitzahlenbereiche.

Cell Broadcast

Mit der in Deutschland zum 23. Februar 2023 eingeführten Technik Cell Broadcast können Warnungen auf vielen Mobilfunkgeräten empfangen werden.
Warnungen über Cell Broadcast erhalten Sie automatisch über Ihr Mobiltelefon.

Sirenen in Berlin

Sirenen werden in Berlin nur bei herausragenden Gefahrenlagen und sogenannten Großschadenslagen durch die Sicherheitsbehörden ausgelöst.

Bei einem einminütigen an- und abschwellenden Warnton einer Sirene bewahren Sie bitte Ruhe. Wenn Sie die Warn-App NINA nutzen, informieren Sie sich zunächst dort. Möglicherweise erhalten Sie eine Nachricht auf Ihrem Handy über das Cell-Broadcast-System mit weiteren Informationen. Nutzen Sie auch Rundfunk und Fernsehen, um sich zu informieren.

Weitere Informationen über Sirenen in Berlin einschließlich der Audiodateien mit den Sirenensignalen finden Sie auf folgender Internetseite:

Sonstiges

Modulares Warnsystem (MoWaS) des Bundes
Ziel von MoWaS ist es, mit einem Tastendruck alle Warnmittel und Warnmultiplikatoren des eigenen Zuständigkeitsbereiches auszulösen und Warnungen auf allen verfügbaren Kanälen zu versenden.

Was sind Katastrophenschutz-Leuchttürme?

Katastrophenschutz-Leuchttürme sind Not-Anlaufstellen für die Berliner Bevölkerung in Gefahrenlagen. Sie sind nicht dauerhaft in Betrieb, sondern werden erst in besonderen Ausnahmesituationen (Gefahrenlagen) geöffnet. Das kann zum Beispiel bei einem langanhaltenden, großflächigen Stromausfall der Fall sein, der die Möglichkeiten der Kommunikation oder die Versorgung der Bevölkerung erheblich einschränkt.

In den Katastrophenschutz-Leuchttürmen werden lagebezogene Informationen an die Bevölkerung weitergegeben. Bei einem Ausfall der Telekommunikation (Telefon, Mobilfunk) können Notfallmeldungen der Bevölkerung aufgenommen werden, um sie an die Einsatzbehörden weiterzuleiten.

Katastrophenschutz-Leuchttürme sind in ganz Deutschland durch ein einheitliches Logo gekennzeichnet.

Liste der Katastrophenschutz-Leuchttürme im Bezirk Spandau

In der Liste finden Sie alle Katastrophenschutz-Leuchttürme in Spandau mit Angabe der Einzugsgebiete.

Zusätzlich finden Sie

Liste der Katastrophenschutz-Leuchttürme im Bezirk Spandau

  • Standort:

    Rathaus Spandau, Eingangshalle
    Carl-Schurz-Str. 2/6
    13597 Berlin

    Einzugsgebiet:

    • Spandau
    • Wilhelmstadt
    • Haselhorst
  • Standort:

    Astrid-Lindgren-Grundschule
    Südekumzeile 5
    13591 Berlin

    Einzugsgebiet:

    • Staaken
    • Wilhelmstadt
  • Standort:

    Heinrich-Böll-Oberschule
    Am Forstacker 9/11
    13587 Berlin

    Einzugsgebiet:

    • Hakenfelde
    • Falkenhagener Feld
  • Standort:

    Robert-Reinick-Grundschule
    Jungfernheideweg 32-48
    13629 Berlin

    Einzugsgebiet:

    • Siemensstadt
    • Haselhorst
  • Standort:

    Mary-Poppins-Grundschule
    Am Flugplatz Gatow 20
    14089 Berlin

    Einzugsgebiet:

    • Gatow
    • Kladow
  • Liste der bezirklichen Katastrophenschutz-Leuchttürme als Download zum Ausdrucken Stand Dezember 2025

    PDF-Dokument (143.0 kB)

Karte der Katastrophenschutz-Leuchttürme im Bezirk Spandau

Es folgt eine Kartendarstellung. Karte überspringen

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Was können Sie selbst tun?

Katastrophenschutz-Leuchttürme können Ihre persönliche Vorsorge nicht ersetzen. Bereiten Sie sich deshalb auf Krisen und Katastrophenfälle vor, denn Katastrophenschutz funktioniert nur gemeinsam.

Persönliche Vorsorge kann Ihnen und anderen dabei helfen, Gefahrenlagen besser zu bewältigen.

Dazu empfehlen wir den Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Dort finden Sie für Ihre Vorbereitung auch eine Checkliste.

Bezirksamt Spandau von Berlin

Bevölkerungsschutz Spandau

Wichtiger Hinweis zur Bevölkerungsschutzhotline

Bitte beachten Sie, dass die Bevölkerungsschutz-Hotline ((030) 90279-1234) außerhalb konkreter Gefahrenlagen ausschließlich der Bereitstellung allgemeiner Informationen zum Thema Vorsorge und Selbsthilfe dient. Eine Erreichbarkeit wird im Regelfall von montags bis freitags in der Zeit von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr sichergestellt. Wir bitten um Verständnis, dass eine Beratung außerhalb dieser Zeiten sowie an Wochenenden oder gesetzlichen Feiertagen nicht erfolgen kann.

Im Falle von Katastrophen, Großschadenslagen oder sonstigen Gefahrenlagen können die Erreichbarkeit und der Zweck der Hotline anlassbezogen erweitert werden. Entsprechende Informationen werden im Bedarfsfall über die offiziellen Kommunikationskanäle des Bezirksamtes Spandau veröffentlicht.