Der Koalitionsvertrag Berlin 2023 bis 2026 sieht vor, “(…) die niedrigschwelligen Angebote zu multiprofessionellen, integrierten Gesundheitszentren (zu) erweitern und vernetzen. Wir werden das Landesprogramm “Kombi-Praxis mit Sozialberatung” und Kiezschwester-Modelle ausbauen, die Finanzierung sicherstellen, beides in den Bezirken erproben und wissenschaftlich evaluieren.”
Seit 2023 fördert die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege das “Landesprogramm Integrierte Gesundheitszentren”. Ziel ist die Behandlung von Patient:innen durch multiprofessionelle Teams, welche familiäre und lebensweltliche Umstände in den Blick nehmen, sowie niedrigschwellig, wohnortsnah und bedarfsorientiert ist.
Der Begriff “Integrierte Gesundheitszentren” steht für multiprofessionelle Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gesundheitsbereichen (bspw. Allgemeinmedizin:innen, Kinderärzt:innen, Gesundheitspfleger:innen). Schwerpunkt des Landesprogramms ist die Kombination aus medizinischen Angeboten und psychosozialen Beratungsangeboten. Hierbei werden folgende Ansätze inkludiert. Der zentrale Ansatz steht für alle Angebote, die unter einem Dach gebündelt sind. Der dezentrale Ansatz steht für die arztpraxisinterne Sozialberatung.
In Spandau besteht die Förderung für das “Integrierte Gesundheitszentrum” seit Juli 2023. Das “NestWerk Staaken – Präventionsambulanz” befindet sich im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in der Obstallee in der Bezirksregion Heerstraße Nord.