Drucksache - 1526/XX  

 
 
Betreff: Keine Benachteiligung von Ganztagsgymnasien mehr - Berechnungsfaktor für Lehrerwochenstunden anpassen
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:CDUCDU
Verfasser:Meißner, A. 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Entscheidung
04.12.2019 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Spandau von Berlin überwiesen     
Schule und Inklusion Entscheidung

Sachverhalt

Das Bezirksamt wird beauftragt, sich bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie dafür einzusetzen, dass bei der Berechnung für Lehrerwochenstunden im gebundenen Ganztagsbetrieb der Faktor pro Schüler für Gymnasien dem der Integrierten Sekundarschulen angepasst wird.

 

Begründung

Laut Aussage der regionalen Schulaufsicht der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie werden zur Abdeckung von ‚Schülerarbeitsstunden die anfallenden zutzlichen Lehrerwochenstunden mit dem Faktor 0,13 pro Schülerinnen und Schülerr ISS berechnet, sodass rde man an Gymnasien den gleichen Maßstab anlegen wie an ISS im Falle des einzigen Spandauer Gymnasiums, dem Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium, mit Ganztagsbetrieb 57,07 zusätzliche Lehrerstunden zur Verfügung gestellt werden würden. Dies ist aber nicht der Fall. So teilte die regionale Schulaufsicht mit, die Berechnungsgrundlage für Gymnasien sei mit dem Faktor 0,043 pro Schülerin bzw. Schüler bemessen. Dies ergäbe für das Siemens-Gymnasien zusätzliche Lehrerwochenstunden von 18,877 zur Aufrechterhaltung der Schülerarbeitsstunden. Zwar sieht sich das Bezirksamt nicht dazu in der Lage zu bewerten, ob eine Anpassung durch Erhöhung des Berechnungsfaktors zu befürworten ist, obgleich es den Schülerarbeitsstunden einen hohen Wert zumisst (Vgl. Beantwortung der Kleinen Anfrage XX-406 vom 30. Oktober 2019, hier Antworten zu 1. und 3.1), doch gibt die regionale Schulaufsicht durchaus zu, dass auf diese auftretende Diskrepanz bereits mehrfach seitens der Ganztagsgymnasien hingewiesen worden wäre. Passiert ist aber offenbar nichts.

Damit am einzigen Spandauer Ganztagsgymnasium keine Kapazitäten mehr aus dem allgemeinen Stundenpool der Schule für die Aufrechterhaltung von beispielsweise Schülerarbeitsstunden gebunden werden müssen (die wiederum an deren Stellen fehlen werden), ist es nur gerecht, die personelle Ausstattung der Ganztagsgymnasien mit den gleichen Maßstäben zu bewerten wie die der Integrierten Sekundarschulen.

 

 
 

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