Ukraine

  • Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine und ehrenamtlich Helfende / Інформація для біженців з України і для волонтерів:
    berlin.de/ukraine*

Energiesparen

"Lebendige Bibliothek" nach großem Erfolg erneut zu Gast in der Stadtbibliothek Spandau

Pressemitteilung vom 24.10.2023

Unter dem Motto „Triff Dein Vorurteil.“ bietet die „Lebendige Bibliothek“ am 12. November 2023, von 12 bis 17 Uhr, in der Bezirkszentralbibliothek Spandau wieder die Gelegenheit zu ungewöhnlichen Begegnungen mit Menschen, die in ihrem Leben von Intoleranz und Diskriminierung betroffen sind.

Bei der „Lebendigen Bibliothek“ erzählen nicht Bücher, sondern Menschen, die alle in einer Form von Vorurteilen betroffen und daher oft sozialer Ausgrenzung und Diskriminierungen ausgesetzt sind. Diese stellen sich für persönliche Gespräche zur Verfügung, in denen Interessierte ihnen alle Fragen stellen können – Respekt vor dem jeweiligen Gegenüber vorausgesetzt. „Lebendige Bibliotheken“ funktionieren im Grunde wie gewöhnliche Bibliotheken: Man besucht sie, um sich für eine gewisse Zeit ein Buch auszuleihen. Alle Interessierten können die „Lebendige Bibliothek“ nutzen und unter vier Augen Gespräche mit den „Lebendigen Büchern“ führen. Unter ihnen befinden sich voraussichtlich folgende Ehrenamtliche: ein ehemaliger Obdachloser und Alkoholiker, eine Rollstuhlfahrerin, ein Ganzkörpertätowierter, eine Trans*Frau, eine Frau mit bipolarer Störung, eine blinde Frau, eine Frau mit Kopftuch …

Das Projekt war bereits 2019 in der Stadtbibliothek Spandau zu Gast und stieß dabei auf großes Interesse. Die Wiederholung dieser Veranstaltung soll einen Beitrag dazu leisten, den Herausforderungen im Jahr 2023 zu begegnen. In der Bibliothek als weiterentwickeltem Raum können Menschen unterschiedlichster Herkünfte, Religionen, Einstellungen, Herausforderungen und Lebenssituationen persönlich zusammenkommen, die sonst möglicherweise nicht in Dialog treten würden. Um Vorurteile abzubauen, für mehr gegenseitige Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Idee, Erfahrungen nicht aus Büchern zu sammeln, sondern aus erster Hand Menschen unmittelbar befragen zu können, wurde 2000 in Kopenhagen initiiert und inzwischen als weltweiter Erfolg in über 90 Ländern realisiert. Louise Kreuschner, Gründerin und Vorsitzende des Berliner Vereins „Lebendige Bibliothek“, fasst zusammen: „Wir wollen Vorurteile abbauen. … dafür stellen wir Kontakte her.“

Und das sagten Teilnehmende: „Sehr inspirierend. Einblicke in andere Lebenswege und Sichtweisen. Mutige Veranstaltung.“ „Emotional, bewegend, lebendig, klar, offen, unersetzbare Gespräche – DANKE“

Sonntag, 12.11.2023, 12.00 – 17.00 Uhr
Lesecafé der Bezirkszentralbibliothek Spandau
Carl-Schurz-Straße 13, 13597 Berlin

Der Eintritt ist frei.

Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltung vom gemeinnützigen Verein Lebendige Bibliothek e.V.