Neue Grundschule in Staaken eröffnet - Symbolische Schlüsselübergabe für Spandaus 33. Schule (Grundschule)

Pressemitteilung vom 09.09.2026

Spandau hat einen neuen Grundschulstandort: Die 33. Schule (Grundschule) an der Heerstraße 580 in Staaken hat pünktlich zum Schuljahresbeginn den Schulbetrieb aufgenommen. Rund 125 Kinder lernen derzeit an der neuen Schule – etwa 432 sollen es in den kommenden Jahren einmal werden.
Am heutigen Mittwoch wurde der Neubau im Beisein von Gästen aus Senat und Bezirk ganz offiziell eröffnet.

Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: „Eine neue Schule zu eröffnen ist immer eine ganz besondere Freude. Dies gilt insbesondere nach 10 erfolgreichen Jahren Berliner Schulbauoffensive BSO. Die BSO ist eine Berliner Erfolgsgeschichte mit mittlerweile vielen Beteiligten. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen als Landesbaudienststelle für Berlin trägt ihren Teil dazu bei. Allein im Schulbau mit rund 434 Millionen Euro im Rahmen der BSO. Mit guter Planung und schnellem Bauen war es möglich, dass in den letzten 10 Jahren von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen an fast 200 Standorten über 60.000 Schulplätze gebaut werden konnten.“

Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung: „Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive haben wir bisher bereits 62.000 neue Schulplätze in Berlin geschaffen. Und es geht weiter: Die neue Schule im Spandauer Ortsteil Staaken, die wir heute eröffnen, schafft Platz für weitere 430 Schulkinder und entlastet damit den hohen Bedarf in dieser Schulplanungsregion. Es gibt aber nicht nur mehr Schulplätze, wir bauen auch schneller als vor zehn Jahren: Die dreizügige Compartmentschule ist in nur zweijähriger Bauzeit entstanden. Sie bietet den Schülerinnen und Schülern ein gutes Lernumfeld mit modernster Ausstattung und den Pädagoginnen und Pädagogen bessere Lehr- und Arbeitsbedingungen. So können zeitgemäße pädagogische Anforderungen wie inklusive und ganztägige Bildung konsequent umgesetzt werden. Insgesamt sind seit Beginn der Schulbauoffensive bereits 41 Schulen neu gebaut und 119 Modulare Ergänzungsbauten errichtet worden. Mit der Weiterführung der Berliner Schulbauoffensive wird es uns gelingen, Klassengrößen zu reduzieren und mehr Unterrichtsqualität zu ermöglichen.“

Frank Bewig, Bezirksbürgermeister von Spandau: „Spandau wächst, und damit steigt auch der Bedarf an wichtiger Infrastruktur. Die neue 33. Grundschule ist dafür ein gutes Beispiel: Hier entsteht in Staaken ein moderner Lernort für künftig mehr als 400 Kinder. Besonders freut mich, dass mit der neuen Dreifeldsporthalle auch die Vereine in Staaken von dieser Investition profitieren werden. Damit schaffen wir nicht nur dringend benötigte Schulplätze, sondern auch gute Rahmenbedingungen für Familien und ein lebenswertes Umfeld im Stadtteil.“

Dr. Carola Brückner, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur, Sport und Facility Management: „Die neue 33. Grundschule ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfeste Schulplatzversorgung in der Region. Mit den zusätzlichen Kapazitäten konnten wir die Versorgungslücke am westlichen Stadtrand schließen und zugleich fünf benachbarte Grundschulen durch die Verkleinerung der Einschulungsbereiche nachhaltig entlasten. Damit investieren wir nicht nur in ein modernes Schulgebäude. Wir investieren ganz konkret in gute Bildungschancen und zeitgemäße Lernbedingungen für die Kinder vor Ort.“

Die 33. Schule (Grundschule) wurde als sogenannte Compartmentschule errichtet. Hierbei gruppieren sich Stammgruppen-, Teilungs- und Teamräume jeweils um ein zentrales Forum. So entstehen flexibel nutzbare räumliche Einheiten, die unterschiedliche Lernformen ermöglichen und zugleich Platz für Rückzug und Erholung bieten. Insgesamt sechs solcher Compartments verteilen sich auf die drei Obergeschosse des Neubaus. Im Erdgeschoss befinden sich übergeordnete Fachräume sowie eine bedarfsgerechte Mensa mit angeschlossenem Mehrzweckraum.
Ergänzt wird der Standort durch eine Dreifeldsporthalle, die künftig auch dem Vereinssport in der Region zur Verfügung stehen wird, sowie einen Bolzplatz. Die weiteren Außenanlagen einschließlich aller Spiel- und Grünflächen sollen bis zum Jahresende fertiggestellt werden.

Es handelt sich um einen Typenbau, der im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive berlinweit an insgesamt sechzehn Standorten umgesetzt wird. Die serielle Bauweise erlaubt eine erhebliche Beschleunigung der Planungs- und Bauprozesse, denn die Gebäude müssen nur einmal in ihrer Gesamtheit geplant werden. Der fertige Entwurf kann dann an die jeweiligen Bedingungen der Baugrundstücke angepasst werden. In Spandau ist die 33. Schule (Grundschule) nach der Eröffnung der Lillian-Zeller-Grundschule im vergangenen Jahr die zweite dreizügige Grundschule dieses Typs.

Die Stromversorgung der Schule erfolgt zukünftig über eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 107 kWp. Das Bauvorhaben wurde auf Grundlage des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen des Bundes (BNB) mit der Qualitätsstufe „Silber“ zertifiziert.

Die Realisierung der Neubaumaßnahme mit einem Investitionsvolumen von rund 50,6 Millionen Euro erfolgte in Amtshilfe für den Bezirk durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Für die bauliche Umsetzung war das Generalunternehmen GOLDBECK GmbH verantwortlich.

Oben im Bild (v.l.n.r.): Senator Christian Gaebler, Staatssekretär Dr. Torsten Kühne, Bezirksbürgermeister Frank Bewig, Bezirksstadträtin Dr. Carola Brückner und der komm. Schulleiter Lukas Bergel mit dem symbolischen Schlüssel für Spandaus 33. Schule (Grundschule).

Für Rückmeldungen wenden Sie sich gern an Jenny Jäde (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Schul- und Sportamtes): j.jaede@ba-spandau.berlin.de, Tel.: 90279 – 2401