Spandauer Rathaus zeigt Flagge: Zeichen für Vielfalt zum Pride Month

Pressemitteilung vom 06.07.2026

Hissen der Pride Flagge 2026 mit Julie Beck, Jay Kalk von der qu:alle Jasper Maurer von qu:ib, Marc Schulte von dem Regenbogennetzwerk der Berliner Verwaltung und Bezirksbürgermeister Frank Bewig sowie Bezirksstadtrat Gregor Kempert

Foto v.l.n.r.: Jasper Maurer von qu:ib, Marc Schulte von dem Regenbogennetzwerk der Berliner Verwaltung, Bezirksbürgermeister Frank Bewig, Julie Beck, Jay Kalk von der qu:alle, Bezirksstadtrat Gregor Kempert

Mit dem Hissen der Progress-Pride-Regenbogenflagge vor dem Rathaus Spandau setzte das Bezirksamt heute, am 6. Juli 2026 ein sichtbares Zeichen für Akzeptanz, Toleranz und die Vielfalt geschlechtlicher sowie sexueller Identitäten. Die Flagge steht für ein respektvolles Miteinander und unterstreicht das Bekenntnis des Bezirks zu einer offenen, diskriminierungsfreien Gesellschaft.

Im Rahmen der Veranstaltung kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und der queeren Community zusammen. Beiträge gestalteten unter anderem Julie Beck und Jay Kalk von der qu:alle, der queeren Jugendfreizeiteinrichtung in Spandau, Jasper Maurer von qu:ib – Queer im Beruf Spandau sowie das Regenbogennetzwerk der Berliner Verwaltung mit Marc Schulte. Sie machten deutlich, dass Sichtbarkeit, Unterstützung und sichere Räume für queere Menschen nach wie vor unverzichtbar sind. Denn viele queere Menschen erleben auch heute noch Ausgrenzung, Diskriminierung und Anfeindungen. Umso wichtiger ist es, sich gemeinsam für Respekt, Akzeptanz und ein diskriminierungsfreies Miteinander einzusetzen.

Bezirksbürgermeister Frank Bewig eröffnete die Veranstaltung und betonte: „Queere Menschen gehören zu unserem Bezirk und bereichern unser gesellschaftliches Zusammenleben. Das Hissen der Regenbogenflagge ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir für Vielfalt, Toleranz und ein respektvolles Miteinander einstehen. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass echte Akzeptanz mehr braucht als Symbole. Sie muss jeden Tag gelebt werden.“

Der Bezirksbürgermeister würdigte zudem die Arbeit der queeren Jugendfreizeiteinrichtung qu:alle, der Initiative qu:ib – Queer im Beruf Spandau sowie des Trägers Trialog Jugendhilfe. Mit ihrem Engagement schaffen sie wichtige Anlaufstellen für junge Menschen und Erwachsene und leisten einen wertvollen Beitrag für ein vielfältiges und solidarisches Spandau.

Mit dem gemeinsamen Hissen der Regenbogenflagge bekräftigt das Bezirksamt Spandau sein Engagement für eine Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität respektiert werden und ihren Platz haben.

Hintergrund: Der erste Berliner Christopher Street Day fand 1979 statt – benannt nach dem Stonewall-Aufstand in New York 1969. Damals wehrten sich Queers, insbesondere Dragqueens, Transpersonen, Schwarze und Latinas, gegen brutale Polizeirazzien. Der Protest markierte den Beginn der modernen LGBTQ+-Bewegung.