Das Ordnungsamt Spandau hat am 19. April erfolgreich die den berlinweiten Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung illegaler Müllablagerungen beendet. Ziel der Aktion mit Fokus auf Sperrmüll war es, illegale Müllablagerungen zu ermitteln, verantwortlichen Personen zu identifizieren und so die Sauberkeit und Sicherheit im öffentlichen Raum zu verbessern.
Tanja Franzke, Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit und kommissarisch für Ordnung: „Abgestellter Sperrmüll ist nicht nur ein optisches Problem, sondern kann auch ein Sicherheitsrisiko sein, zum Beispiel für Fußgängerinnen und Fußgänger oder mobilitätseingeschränkte Personen. Zudem werden häufig weitere Abfälle illegal dazugestellt, was die Situation zusätzlich verschärft. Mit Aktionen wie den Schwerpunktkontrollen gehen wir gezielt gegen Müllsünder vor. Außerdem nimmt das Ordnungsamt Spandau regelmäßig an den BSR-Kieztagen teil, bei denen Sperrmüll eingesammelt wird. So sorgen wir für mehr Sauberkeit in unserem Bezirk.“
Bei den berlinweiten Schwerpunktkontrollen vom 13. bis 19. April wurde verstärkt an Örtlichkeiten mit hoher Beschwerdelage kontrolliert, dabei festgestellte Verstöße wurden konsequent verfolgt. Im Bezirk Spandau kamen so über 20 Müllfeststellungen zustande. Wer gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz verstößt, muss mit Bußgeldern bis zu 100.000 Euro rechnen.
Die Kontrollen knüpfen zudem an die aktuelle Kampagne „Einfach abstellen hat seinen Preis“ der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt an. Im Fokus der Kampagne steht der neue Bußgeldkatalog mit erhöhten Bußgeldern für Ordnungswidrigkeiten bei illegaler Müllablagerung, sie bietet aber auch Informationen zur legalen Abfallentsorgung.
Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter: www.berlin.de/stadtsauberkeit
Bürgerinnen und Bürger können zudem illegale Müllablagerungen einfach, schnell und anonym über Ordnungsamt-Online melden: https://ordnungsamt.berlin.de/
Pressekontakt:
Simone Engler
E-Mail: jugendundgesundheit@ba-spandau.berlin.de
Tel.: 030 90279–2293