Das Bezirksamt Spandau treibt den barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen weiter voran. In den kommenden Monaten werden weitere Haltestellen modernisiert, um den Einstieg in den Bus für alle zu erleichtern.
Baustadtrat Thorsten Schatz erklärt:
„Barrierefreiheit ist kein Zusatz, sondern Voraussetzung für eine funktionierende Stadt. Spandau geht beim Ausbau konsequent voran und setzt hier berlinweit Maßstäbe. Unser Ziel ist klar: Busfahren muss für alle Menschen sicher und ohne Hürden möglich sein – egal ob mit Rollstuhl, Kinderwagen oder im Alltag einfach auf einen bequemen Einstieg angewiesen.“
Die Arbeiten an der Haltestelle „Gatower Straße/Am Omnibusbahnhof” haben bereits begonnen. Der Verkehr bleibt bestehen, da nur halbseitig gebaut wird. Für beide Fahrtrichtungen sind Ersatzhaltestellen eingerichtet. Die Linien 134, 135 und 638 fahren weiterhin. Die Fertigstellung ist für Ende Mai 2026 geplant.
Noch bis zum 30. Juni 2026 folgen drei weitere Haltestellen in der Seeburger Straße:
- Ziegelhof
- Seecktstraße
- Päwesiner Weg
Die Ersatzhaltestellen werden jeweils um etwa 30 bis 50 Meter vorverlegt. Betroffen sind die Linien M37 und 137.
Die Haltestellen werden so umgebaut, dass das Ein- und Aussteigen deutlich leichter wird. Es werden neue Bordsteine gesetzt, die Gehwege werden angepasst und es wird eine klare Orientierung am Boden für sehbehinderte Menschen geschaffen. In Kombination mit der Absenkfunktion der Busse entsteht so ein nahezu stufenloser Einstieg. Davon profitieren insbesondere Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Eltern mit Kinderwagen und ältere Fahrgäste, letztlich aber alle, die den Bus nutzen.