Das Bezirksamt Spandau hat die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Breitehorn-Machbarkeitsstudie abgeschlossen. Bis Ende August 2025 sind mehr als 400 Rückmeldungen eingegangen. Diese werden nun durch die Fachämter des Bezirks ausgewertet. Bis Ende Oktober 2025 soll so ein Überblick über die Ergebnisse gewonnen werden.
Anschließend wird ein Umsetzungsfahrplan erarbeitet. Dieser wird das Gesamtareal am Breitehorn umfassen. Die Studie und die Rückmeldungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung bilden hierfür mit die Grundlagen. Eine endgültige Festlegung, wie die rund 13 Fußballfelder umfassende Fläche am Breitehorn langfristig genutzt werden soll, gibt es derzeit bewusst nicht.
Für den Teilbereich der drei Wochenendsiedlungen strebt das Bezirksamt eine direkte Abstimmung an, um die berechtigten Interessen der Wochenendsiedler mit der Zweckerklärung des Kaufvertrages in Einklang zu bringen. Die Zweckerklärung sieht für den Bereich der Wochenendsiedlungen vor, dass hier das Havelufer stärker erlebbar werden soll, der Kfz-Verkehr reduziert werden muss und eine langfristige Neuordnung bzw. Reduzierung der Nutzung unter Berücksichtigung der naturschutzfachlichen Belange erfolgt. Dabei beabsichtigt das Bezirksamt einen möglichst großen Teil des Siedlungsgebietes der dort ansässigen Vereine zu erhalten.
Bis spätestens Anfang 2026 soll Raum für Diskussionen und Abstimmungen bleiben, bevor der Entwurf des Umsetzungsfahrplans der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vorgestellt wird und das Bezirksamt diesen anschließend beschließt. Vor Fertigstellung des Umsetzungsfahrplanes werden keine weiteren Schritte zu dessen Umsetzung angegangen.
Baustadtrat Thorsten Schatz erklärt:
„Für mich gilt am Breitehorn auch weiterhin: So wenig Eingriffe wie möglich und nur so viele wie nötig! Es gibt bis heute in Bezug auf die Wochenendvereine keine vorfestgelegten Maßnahmen. Ziel ist es, die vertraglichen Verpflichtungen des Bezirksamtes in einem Prozess mit den betroffenen Vereinen mit einem Umsetzungsfahrplan zu besprechen. Für die Herstellung der besseren Erlebbarkeit des Havelufers haben wir Zeit. Daher setze ich auf einen geordneten, konstruktiven und langfristig angelegten Prozess, der Rechtssicherheit, Naturschutz und die nachvollziehbaren Interessen der betroffenen Vereine berücksichtigt.“
Ein Überblick über die nächsten Schritte kann dem beigefügten Zeitstrahl entnommen werden