Mit dem Aktionstag „WIR – Gemeinsam gegen Mobbing“ hat der Bezirksschülerausschuss Spandau zusammen mit dem Bezirksamt Spandau am 8. Juli ein deutliches Signal gegen Ausgrenzung, Mobbing und Gewalt im Schulalltag gesetzt. Rund 150 Teilnehmende, darunter Schülerinnen und Schüler, Lehr- und pädagogische Fachkräfte, kamen zusammen, um Ursachen und wirksame Strategien gegen (Cyber-)Mobbing zu diskutieren und zu erarbeiten.
Tanja Franzke, Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit und kommissarisch für Ordnung: „Mobbing ist eine ernstzunehmende Belastung für immer mehr Kinder und Jugendliche. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, braucht es ein starkes Bündnis aus Schule, pädagogischen Fachkräften und Zivilgesellschaft. Gemeinsam wollen wir junge Menschen stärken, indem wir ihnen Wissen, Handlungskompetenz und Mut vermitteln, um sich gegen Ausgrenzung zu stellen.“
Im Zentrum des Aktionstags „WIR – Gemeinsam gegen Mobbing“ standen interaktive Workshops, angeleitet von Expertinnen und Experten. Thematisiert wurden unter anderem die Unterschiede zwischen Konflikten und systematischem Mobbing, die Dynamiken digitaler Gewalt sowie wirksame Maßnahmen zum Schutz Betroffener. Auch Fragen zur Prävention und zum Aufbau nachhaltiger Unterstützungsstrukturen an Schulen spielten eine Rolle. Ein „Markt der Möglichkeiten“ mit Informationsständen, kreativen Angeboten wie einem Graffiti-Workshop und einer Videocorner, sowie eine offenen Gesprächsrunde ergänzte das Programm.
Organisiert wurde der Aktionstag vom Bezirksschülerausschuss Spandau mit Unterstützung der Kinder- und Jugendbeauftragten des Bezirks Spandau und dem Jungendhilfeträger Sprühlinge e.V. in Kooperation mit dem Schulpsychologischen und Inklusionspädagogischen Beratungs- und Unterstützungszentrums (SIBUZ), dem Netzwerk Konflikthaus e.V. und dem Spandauer Medienkompetenzzentrum CIA. Die Finanzierung erfolgte über Mittel der „Partnerschaften für Demokratie Spandau“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!.
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