Drucksache - VIII-0928  

 
 
Betreff: Lärmminderung und Einhaltung der Tempo 30-Zone in der Christinenstraße
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:BV René Feige (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) für Bürger_innenAusschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung
   
Drucksache-Art:AntragBeschlussempfehlung
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
14.08.2019 
25. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin überwiesen     
Ausschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung federführender Ausschuss
29.08.2019 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Öffentliche Ordnung vertagt   
12.09.2019 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Öffentliche Ordnung vertagt   
26.09.2019 
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Öffentliche Ordnung mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
30.10.2019 
27. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
Antrag BV Feige für Bürger_innen 25. BVV am 14.08.19
Beschlussempfehlung VerkOrd 27. BVV am 30.10.19

Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, wie die Lärmminderung in der Christinenstraße durch verkehrsberuhigende und andere Mahnahmen erreicht werden kann.


Begründung der Beschlußempfehlung:

In der Ausschußdebatte wurde eine Schärfung des Antragstextes vorgeschlagen, die

die Einreicher übernahmen.

Der Ausschuß empfiehlt der BVV mit 10 Ja-Stimmen ohne Nein-Stimme bei zwei

Enthaltungen die Zustimmung zur so geänderten Drucksache.

 

Text Ursprungsantrag BV René Feige (ndnis90/ Die Grünen) für Bürger_innen:

Das Bezirksamt wird ersucht:

Zu prüfen, ob Lärmminderung in der Christinenstraße durch verkehrsberuhigende Maßnahmen erhöht werden kann.

Falls das nicht möglich ist, andere Maßnahmen zu prüfen, durch welche der Verkehrslärm gemindert wird.

Begründung:

Die Christinenstraße führt vom Teutoburger Platz kommend (aus dem Norden), zur Torstraße bergab (Richtung Süden), sodass viele motorisierte Fahrzeuge die Straße mit 50 km/h Geschwindigkeit den Berg herunterfahren. Das ist jedoch Tempo 30-Gebiet.

Tagsüber und insbesondere nachts fahren die meisten Fahrzeuge mit zu hoher Geschwindigkeit und hohen Motordrehzahlen über das Kopfsteinpflaster in der Christinenstraße, was auch zu Vibrationen in den Gebäuden führt. Anwohnerinnen und Anwohner werden oft nachts aus dem Schlaf gerissen. Ein Schlaf bei offenem Fenster ist nicht möglich. Die erhöhte Geschwindigkeit des Straßenverkehrs in der Christinenstraße belästigt Anwohnerinnen und Anwohner und hat gesundheitliche Folgen.

Die gesamte Straße ist mit Kopfsteinpflaster belegt. Das Abrollgeräusch erhöht die Lärmbelastung enorm und unnötig. Da die Tempo 30-Zone nicht eingehalten wird, wird ein erhöhter Geräuschpegel bei entsprechender Verkehrsbelastung durch motorisierte Fahrzeuge verursacht. Die Lärmbelastung wurde im Januar 2019 bereits dem Straßen- und Grünflächenamt im Bezirksamt Pankow gemeldet.

Der größte Lärmverursacher in Berlin ist nach wie vor der Kraftfahrzeugverkehr. In der Strategischen Lärmkarte Straßenverkehr 2017[1] (UA) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sind für die Christinenstraße Geräuschpegel von 55-60 bzw. von 60 - 65 dB (A) ausgewiesen. Das Umweltbundesamt bestätigt, dass Geräuschpegel von über 55 dB (A) das psychische du soziale Wohlbefinden beeinträchtigen. Die Minderung der Geschwindigkeit durch verkehrsberuhigende Maßnahmen stellt einen wirksamen Beitrag gegen Verkehrslärm in der Christinenstraße dar.


 
 

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