Drucksache - VIII-0666  

 
 
Betreff: Keine überörtliche Straßenverbindung durch die Erholungsanlage Blankenburg und Reduzierung der Flächeninanspruchnahme für eine Straßenbahnstrecke zum Bahnhof Blankenburg
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion der SPD, LinksfraktionFraktion der SPD, Linksfraktion
   
Drucksache-Art:AntragAntrag
   Beteiligt:Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
28.11.2018 
20. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
Antrag Fraktionen SPD & Linke, 20. BVV am 28.11.18
Ausfertigung nach Beschlussfassung Antrag SPD, Linke und B90/Grüne 20. BVV am 28.11.18

Die Nutzung von Flächen der Erholungsanlage für den Neubau von Wohnungen oder (überörtlichen) Straßenverbindungen lehnt die BVV Pankow unverändert ab.

Gegebenenfalls notwendige Flächeninanspruchnahmen für die Führung einer Straßenbahnstrecke vom Neubaugebiet Blankenburger Süden zum Bahnhof Blankenburg sind auf das aller notwendigste und damit ein Minimum zu reduzieren. Auf eine nicht erforderliche und platzfressende Wendeschleife östlich des Bahnhofs Blankenburg ist zu verzichten. Zielführend ist der Bau einer Verbindungsstrecke zum Bestandsnetz der Linie 50 in Französisch Buchholz.

Ein gegebenenfalls erforderlicher Straßenbahnbetriebshof ist im Bereich des dafür gut geeigneten Gewerbegebiets Heinersdorf anzusiedeln. Eine Ansiedlung des neuen Betriebshofs im Bereich der Erholungsanlage oder zwischen Autobahn und Eisenbahnstrecke wird von der BVV abgelehnt.


Begründung:

Um die bereits vorhandene Verunsicherung in der Erholungsanlage Blankenburg zu reduzieren stellt die BVV nochmals ihre Position klar, dass die Anlage nicht für die Entwicklung neuer Wohnungsbaustandorte oder für Straßenverbindungen herangezogen werden soll.

Zugleich sollen auch die Eingriffe, die möglicher weise durch eine Straßenbahnstrecke verursacht werden können, auf ein Minimum begrenzt werden. Dafür ist eine optimale Streckenführung zu finden. Da die BVG ihren Fahrzeugpark immer weiter auf Zweirichtungsfahrzeuge umstellt, ist die Errichtung einer Wendeschleife nicht erforderlich. Insbesondre auch, da schon heute ausschließlich Zweirichtungsfahrzeuge auf der später zu verlängernden Straßenbahnlinie M 2 zum Einsatz kommen. Sinnvoller ist es, die offenkundige Netzlücke in Richtung Französisch-Buchholz zu schließen. Dadurch entstehen neue Fahrtmöglichkeiten für die NutzerInnen des ÖPNV und auch kürzere Betriebsfahrten.

Der in Rede stehende Straßenbahnbetriebshof ist aufgrund der höheren Lagegunst ohnehin im dafür gut geeigneten Gewerbegebiet Heinersdorf vorzusehen. Dadurch befindet dieser sich auch näher an der künftigen Tangentialstrecke Pankow Heinersdorf Weißensee.

 
 

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