Drucksache - VIII-0146  

 
 
Betreff: Inklusive Spielplatzplanung
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion Bündnis 90/Die GrünenBezirksamt
   
Drucksache-Art:AntragVorlage zur Kenntnisnahme § 13 BezVG /ZB
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin Vorberatung
05.04.2017 
6. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin überwiesen   
Kinder- und Jugendhilfeausschuss federführender Ausschuss
09.05.2017 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Kinder- und Jugendhilfeausschusses vertagt   
30.05.2017 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Kinder- und Jugendhilfeausschusses mit Änderungen im Ausschuss beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin Vorberatung
28.06.2017 
8. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin Vorberatung
14.08.2019 
25. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
Antrag Fraktion Bü90/Grüne 6 BVV am 05.04.2017
Änderungsantrag Linke 6. BVV
Beschlussempfehlung KJHA 8. BVV
VzK§13BezVG BA, ZB 25. BVV am 14.08.19

Siehe Anlage

 

 


Bezirksamt Pankow von Berlin

 

.2019

An die
Bezirksverordnetenversammlung

Drucksache-Nr.: VIII-0146

Vorlage zur Kenntnisnahme
für die Bezirksverordnetenversammlung gemäß § 13 BezVG

  1. Zwischenbericht

Inklusive Spielplatzplanung

Wir bitten zur Kenntnis zu nehmen:

In Erledigung der in der 8. Sitzung am 28.06.2017 angenommenen Empfehlung der Bezirksverordnetenversammlung Drucksache Nr.: VIII-0146

Das Bezirksamt Pankow wird ersucht, ein Konzept für inklusive Spielplätze zu entwickeln. Das Konzept soll Teil der Fortschreibung der bezirklichen Spielplatzplanung und des Teilhabekonzeptes für Menschen mit Beeinträchtigungen im Bezirk Pankow sein. Das Konzept soll eine Darstellung des Bedarfes an inklusiven Spielplätzen im Bezirk Pankow, der erforderlichen Ausstattung solcher Spielplätze und Strategien, wie Pankow den ermittelten Bedarf im Rahmen von Aus-, Um- und Neubau von Spielplätzen ebenso wie bei der Instandsetzung bestehender Spielplätze befriedigt, enthalten. Als Grundlage hierfür ist die bestehende bezirkliche Spielplatzplanung einzubeziehen.

Hierbei sind die Prioritäten und die Kriterien für die Prioritätensetzung darzustellen. Bei der Erstellung des Konzeptes für inklusive Spielplätze sollen Kinder mit und ohne Behinderung, sowie der Behindertenbeirat des Bezirkes einbezogen werden ebenso wie bei der Umsetzung des Konzeptes.“

wird gemäß § 13 Bezirksverwaltungsgesetz berichtet:

 

Bisher sind auf einzelnen Spielplätzen Maßnahmen im Sinne der Inklusion umgesetzt worden, ein vollinklusiver Spielplatz befindet sich in der Dusekestraße gerade in der Umsetzung. Der Inklusionsprozess und die Maßnahmenumsetzung bzgl. einer inklusiven Spielplatzplanung stehen im Bezirksamt Pankow insoweit nicht ganz am Anfang.


Das Thema Inklusion im Bereich der Freiraumentwicklung, hier Spielplatzplanung, stellt insgesamt jedoch eine Querschnittsaufgabe in der Bezirksverwaltung dar. Die Entwicklung eines ganzheitlichen Konzeptes für inklusive Spielplätze stellt dabei sehr hohe Anforderungen an die beteiligten Fachämter (In der weiteren Bearbeitung dieser Drucksache sind neben dem Straßen- und Grünflächenamt auch die Abteilung JugWiSo und UmNat zu beteiligen) sowie einen hohen Zeit- und Personalaufwand und könnte nur mit externer Unterstützung erfolgen.

 

Um dem Wunsch der BVV hinsichtlich eines Konzeptes für inklusive Spielplätze Folge zu leisten und dieses als Teil der Fortschreibung der bezirklichen Spielplatzplanung aufnehmen zu können, bedarf es zudem einer verantwortlichen Stelle in der oberen Verwaltungsebene, die als Schnittstelle eine interdisziplinär eingerichtete Arbeitsgruppe zum Thema Inklusion leitet. Diese sollte als Bindeglied fach- und ressortübergreifend die Vielfalt der notwendigen Informationen r das Konzept zusammentragen können.

 

Aktuell sind die beteiligten Ämter ressourcentechnisch nicht mehr in der Lage, mit dem eigenen Personal die Spielplatzentwicklungsplanung zu erstellen und zu vergeben, bzw. die Beteiligungsprozesse selbst durchzuführen. Es fehlen finanzielle Ressourcen, um eine Planung und die Durchführung von notwendigen Beteiligungsverfahren an einen Projektbeauftragten vergeben zu können.

Haushaltsmäßige Auswirkungen

keine

Gleichstellungs- und gleichbehandlungsrelevante Auswirkungen

Die Interessen von Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen werden stärker berücksichtigt.

Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung

keine

Kinder- und Familienverträglichkeit

Durch die Wiederherstellung des Spielplatzes steht dieser wieder der Nutzung zur Verfügung.

 

Sören Benn
Bezirksbürgermeister
 




Vollrad Kuhn
Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bürgerdienste

 

 

 
 

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