BA Berichte für den KJHA 2024

  • 2024-05-16

    Fachtag „Abschluss RSD-Projekt“

    Am 15.04.2024 fand berlinweit ein Fachtag zum Abschluss des RSD-Projektes statt. Das Projekt ist eigentlich seit dem 31.12.2022 bereits beendet, SenFin und SenBJF haben jedoch lange verhandelt, welche Formulierungen im Abschlussbericht verwendet werden. Nun liegt der Bericht endlich vor, leider noch nicht digital, und ist auf Staatssekretärinnenebene von SenFin mitgezeichnet worden. Beim Fachtag wurde Resümee gezogen, was im Rahmen des Projektes alles erreicht wurde:
    • Erhöhung der Attraktivität des Berufsfeldes RSD, u. a. durch eine angemessene Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen.
    • Gewährleistung einer quantitativ und qualitativ angemessenen Personalausstattung des RSD.
    • Bereitstellung einer die Effektivität und Effizienz der Aufgabenwahrnehmung unterstützenden infrastrukturellen Ausstattung.
    • Weiterentwicklung von Instrumenten, Ansätzen und Verfahren zur Personalgewinnung und Personalentwicklung.

    Gleichzeitig wurden mit der Methode „Zukunftswerkstatt“ Ideen zur Lösung von aktuellen Problemen in der Jugendhilfe gesammelt. Schwerpunkte waren die weitere Personalgewinnung bzw. –bindung in den RSD`s und eine zukünftig gestärkte Situation im Feld der Hilfen zur Erziehung in Berlin. Hier ging es sowohl um Präventionsangebote als auch die Verbesserung der Platzsuche in Krisensituationen bzw. schwierigen Lebenslagen.

    Mehrmittel Familienförderung

    Aktuell gibt es weiterhin kein entsprechendes Schreiben der Senatsverwaltung. In der letzten
    AG BÖJ wurde berichtet, dass es am 08.05. ein Gespräch mit SenFin und SenBJF geben solle, bei dem es um die HH-Situation geht, u.A. um die Klärung der Pauschalen Minderausgaben. Diese beträgt bei SenBJF 100 Mio.
    Diese Klärung ist die Voraussetzung für weitere Freigaben von Mitteln, u.A. auch für die Mehrmittel der Familienförderung. Die Aussage war ebenfalls, dass somit voraussichtlich keine weiteren Mittel vor dem 01.07.2024 kommen werden.
    Leider haben wir bisher keinen Rücklauf vom Ausgang des Gespräches am 08.05.2024, positiv zu vermelden ist, dass die Mittel für die Familienförderung bisher von Seiten der SenBJF nicht auf der Liste zum Ausgleich der PMA standen.
    Die Problematik wurde von meiner Seite per Schreiben vom 06.05. auch an den zuständigen Staatssekretär adressiert.

    gez. Rona Tietje

  • 2024-04-18

    Flexibudget – zusätzliche Mittel

    Das Jugendamt Pankow entschied sich, die Ausschreibung auf die beiden Schwerpunkte “offenes Familienwohnen” und “Community Working” zu fokussieren, da hier eine Bedarfslage im Bezirk gegeben war. Auf die Ausschreibung zur offenen Familienwohnung in Buch gab es keinen Antrag. Zwei Träger nannten Personalknappheit, die kurze Zeitschiene sowie unklare Perspektiven ab 2026 und ein knapp bemessenes Budget als Gründe für ihre Zurückhaltung. Der Träger Outreach stellte zunächst einen Antrag auf die Ausschreibung für das Community working in der Region West, zog diesen jedoch auf Nachfrage zurück, da sie eine anderweitige umfängliche Förderung erhielten.

    In Zusammenarbeit mit den Regionalleitungen und vor dem Hintergrund des Senatsschreibens, das Mittel in ein bestehendes erfolgreiches Projekt investieren zu können, fand ein Gespräch mit den Flexi-Trägern statt. Bei der weiteren Förderung eines bereits bestehenden erfolgreichen Projektes, waren wir nicht mehr an die vorgegebene Schwerpunktsetzung gebunden. Die Beteiligten waren sich einig, das Projekt Piazza mit seiner Kitasozialarbeit auszuweiten und den Fokus dabei auf die Region Buch zu legen insbesondere nach der Rückmeldung aus dem Buchgipfel.

    Derzeit wird favorisiert, Kitasozialarbeit in der Kita im Lindenberger Weg in Buch zu implementieren sowie die bestehende Sozialarbeit in der Kita „kleine Schlaufüchse“ in Buch personell stärker zu unterfüttern, um dem Bedarf gerecht zu werden und die Eltern besser erreichen zu können. Die Auswahl erfolgte aufgrund einer Liste von Kitas mit einem hohen Anteil an BuT-leistungsempfangenden Eltern, der Benennung im Buchgipfel sowie der Anzahl an betreuten Kindern in der Kita.

    Der erweiterte Finanzplan des Trägers ist eingereicht worden; die Prüfung steht aus. Der Geschäftsführer ist zuversichtlich, noch vor den Sommerferien Neueinstellungen vornehmen zu können. In der kommenden Woche findet ein Vorgespräch mit der Kita „Lindenberger Weg“ gemeinsam mit dem Träger Stützrad statt, um über Gelingensbedingungen zu sprechen.

    Verwaltungsrat Kindergärten NordOst

    Der Verwaltungsrat erhielt Informationen über den Rückgang von 900 Kindern im Eigenbetrieb im Vergleich zur Planung. Dies wird auf einen allgemeinen Trend sinkender Kinderzahlen zurückgeführt. In diesem Zusammenhang erschwere auch der Personalmangel die Lage, weil weniger Kinder für die Eingewöhnungsphase aufgenommen werden können. Es wurde über Möglichkeiten eines zielgerichteten Einsatzes von Fachkräften diskutiert, um kurzfristige Lücken in der Kinderbetreuung zu schließen, wobei betont wurde, dass solche Maßnahmen im gemeinsamen Einvernehmen mit den Arbeitnehmer*innen getroffen werden müssen.

    Die stellvertretende Leiterin des Kindergarten Meilenstein stellte das Konzept und die praktische Arbeit der tiergestützten Pädagogik vor. Das Konzept verfolgt das Ziel, Kindern einen wertschätzenden und nachhaltigen Umgang mit allen Tieren zu vermitteln. In der Praxis erfolgt dies über den Einsatz von Hunden, die speziell geschult und regelmäßig medizinisch untersucht werden. Es werden nur Hunde eingesetzt, die einen positiven Wesenstest erhalten haben. Das Konzept sieht einen sensiblen Umgang mit den Ängsten der Kinder und Eltern vor, alles basiert auf freiwilliger Basis.

    Des Weiteren hat der Verwaltungsrat zwei Beschlüsse gefasst. Im ersten Beschluss wurde die Fortsetzung des nachhaltigen Küchenprojektes beschlossen, dessen Kosten sich auf rund 2.150,00 Euro belaufen. Der zweite Beschluss betrifft eine Änderung des Stellenplans für 2024 aufgrund der Beendigung des Geschäftsbesorgungsvertrages mit der GeWoBAG. Nach einem erfolglosen Markterkundungsverfahren muss der Eigenbetrieb die Aufgaben in die Verantwortung der Geschäftsstelle überführen, um den zusätzlichen Mehraufwand bewältigen zu können. Die neue Stelle wird im Bereich Liegenschaftsmanagement geschaffen werden.

    gez. Rona Tietje

  • 2024-03-21

    Vorstellung der neuen Fachdienstleiterin des FD 1

    Wir freuen uns sehr seit dem 01.03.2024 im Jugendamt Pankow die neue Fachdienstleitung des Fachdienstes 1 Frau Larissa Kunzler begrüßen zu können und ich übergebe hiermit an Frau Kunzler, sie wird sich Ihnen kurz vorstellen.

    Workshop Beteiligung im Jugendamt

    Am 28.02.2024 fand im Jugendamt ein Workshop zum Thema „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Jugendamt“ statt. Ausgehend von den Ergebnissen einer Mitarbeitendenbefragung einer dualen Studentin wurde in diesem Workshop thematisiert, wie die Umfrageergebnisse in der täglichen Arbeit umgesetzt werden können. Aktuell kristallisierten sich zwei Themenkomplexe heraus, die im Rahmen des Workshops bearbeitet wurden:
    1. Wie kann das Jugendamt gestaltet werden, damit sich Kinder und Jugendliche hier wohl fühlen bzw. gern herkommen?
    2. Wie können Kinder und Jugendliche im Rahmen von Kinderschutz beteiligt werden?
      Nach anfänglich zögerlichen Anmeldungen trafen sich an diesem Nachmittag ca. 20 Kolleginnen und Kollegen, um diese Themen zu diskutieren. Ich möchte betonen, dass Mitarbeitende aus allen Fachdiensten anwesend waren und sowohl Studierende als auch erfahrene sowie neue Kolleginnen und Kollegen sich engagiert diesen Themen widmeten.

    Die Diskussion zu beiden Schwerpunkten werden in der zweiten Hälfte des Jahres vertieft und um ein weiteres Thema, der Partizipation im Rahmen von Hilfen zur Erziehung, erweitert. Dies möchten wir dann mit den Pankower Trägern gemeinsam debattieren.

    Interessenbekundungsverfahren Gesamtstädtische Mittel

    Im Rahmen der Umsetzung des Jugendfördergesetzes stehen dem Jugendamt Pankow für drei Quartale Sondermittel in Höhe von 168.750 Euro zum Ausbau der Jugendarbeit zur Verfügung. Hierzu muss das Jugendamt Pankow einen Antrag und ein Konzept zur Verwendung der Mittel bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) eigentlich bis 28.03.2024 einreichen, wir konnten eine Fristverlängerung bis 08.04. erwirken.
    Die Ausschreibung ist veröffentlicht bzw. an die relevanten Träger versandt. Schwerpunkt der Projektgestaltung sollen Sport-, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten im Freien sein. durch Die Interessenbekundung endet am 22.03.2024.
    Das Jugendamt konnte das IBV zu den gesamtstädtischen Mitteln dem KJHA vorher nicht zur Kenntnis geben, da wir an sehr enge Zeitvorgaben der SenBJF gebunden sind, um kein Geld zu verlieren. Das Ankündigungsschreiben der Senatsverwaltung zur auftragsweisen Bewirtschaftung für diese Mittel erreicht das Jugendamt erst am Freitag, den 1. März abends.

    Interessenbekundungsverfahren (IBV) Familienzentrum Prenzlauer Berg

    Aktuell läuft ein Interessenbekundungsverfahren für ein neues Familienzentrum in der Bezirksregion 14 – Prenzlauer Berg Ost (inkl. Mühlenkiez). Ich hatte bereits berichtet. Bis zum 01.03. konnten sich hier Träger bewerben. Wir haben keinen Raum/Räumlichkeiten vom Bezirk, die wir mit dem IBV zur Nutzung zur Verfügung stellen können. Das ist vermutlich auch der Grund weshalb sich (nur) zwei Träger beworben haben. Aktuell befinden wir uns mit dem Bewertungsgremium noch in der Bewertungsphase, so dass wir noch kein Ergebnis hier vorstellen können.

    Interessenbekundungsverfahren Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro

    Ebenfalls im letzten Ausschuss hatte ich berichtet, dass es ein Interessenbekundungsverfahren für ein Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro in Pankow gibt. Es gibt bereits Bewerbungen und interessierte Träger, bis zum 03.04.2024 ist hier noch eine Bewerbung möglich.
    Geplant ist, dass dieses Beteiligungsbüro in Kooperation von Kolleginnen und Kollegen der öffentlichen Verwaltung als auch eines freien Trägers betreut wird.
    Auch hier wird ein Bewertungsgremium die Bewerbungen sichten und eine Auswahl treffen.

    Wohnraum für Careleaver*innen

    Das Jugendamt Pankow und die GESOBAU haben in diesem Jahr eine Kooperation gestartet, die jungen Erwachsenen nach Ende der Jugendhilfe den Übergang in die Eigenverantwortung erleichtern soll: Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft stellt dafür jährlich bis zu fünf Wohnungen für sogenannte Careleaver*innen zur Verfügung. Die Kooperation ist zunächst für ein Jahr geschlossen mit der ausdrücklichen Option auf Verlängerung.
    Das Angebot richtet sich in erster Linie an junge Erwachsene, die im Verlauf der Jugendhilfe bereits gezeigt haben, dass sie ihren Alltag eigenverantwortlich gestalten können. Volljährigkeit, ein sozialadäquates Mietverhalten, Berufs- und Ausbildungsperspektiven sowie die Empfehlung durch das Jugendamt Pankow sind Grundvoraussetzungen für das Wohnungsangebot. Um den Erfolg der Kooperation zu sichern, werden für das erste Jahr des Mietverhältnisses feste Ansprechpartner*innen seitens der GESOBAU und des Jugendamtes benannt und im Austausch miteinander stehen.

    Spielplatzkommission

    Am 6. März tagte die Spielplatzkommission. Dort wurde die Befragung von Outreach und Gangway zum Thema Jugendorte vorgestellt. Außerdem ging es um die Möglichkeit von Spielplatzpatenschaften im Bezirk.

    gez. Rona Tietje

  • 2024-02-29

    Interessenbekundung Familienzentrum

    Das Interessenbekundungsverfahren für ein neues Familienzentrum in der Pankower Bezirksregion 14 (Prenzlauer Berg) wurde veröffentlicht. Bewerbungen können bis zum 01.03.2024 (morgen) eingereicht werden. Nach Ablauf der Frist werden drei Kolleg*innen die eingereichten Unterlagen sichten und anhand einer erstellten Bewertungsmatrix bewerten. Die Entscheidung und den Beschlussvorschlag über die Förderentscheidung des Familienzentrums wird die Verwaltung des Jugendamtes im April dem Kinder- und Jugendhilfeausschuss (KJHA) vorlegen. Der ausgewählte Träger kann sein Konzept gerne im KJHA vorstellen, sofern dies gewünscht ist.

    Interessenbekundung Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro

    Das Jugendamt Pankow von Berlin führt ein Interessenbekundungsverfahren durch, das sich an Träger der freien Jugendhilfe richtet, welche Leistungen gemäß §11 SGB VIII in Verbindung mit dem Berliner Jugendförder- und Beteiligungsgesetz anbieten. Ziel ist die Schaffung eines bezirklichen Kinder- und Jugendbeteiligungsbüros in Zusammenarbeit mit einem interessierten Träger. Dem ausgewählten freien Träger wird voraussichtlich eine Förderung bis zu einer Höhe von 90.000 Euro im Jahr 2024 (April-Dezember) sowie 120.000 Euro im Jahr 2025 zur Verfügung gestellt. Geplant ist die Einrichtung eines gemeinsamen Kinder- und Jugendbeteiligungsbüros in freier und kommunaler Trägerschaft.

    Die Verwaltung des Jugendamtes wird die eingegangenen Angebote gemäß den in der Ausschreibung veröffentlichten Kriterien, der Vollständigkeit der Unterlagen und der Angemessenheit der Finanzierung prüfen. Die abschließende Förderentscheidung trifft der Kinder- und Jugendhilfeausschuss von Pankow. Falls gewünscht, können wir Ihnen die Bewertungsmatrix im KJHA im März vorstellen. Diese wird selbstverständlich die gleichen Inhalte wie die benannten Kriterien in der Ausschreibung aufweisen (siehe Anhang).

    Die Ausschreibung wird voraussichtlich am 04.03. veröffentlicht, und Bewerbungen können bis zum 03.04.2024 eingereicht werden.

    Gesamtstädtische Mittel 225.000 €

    Es wird erwartet, dass zusätzliche gesamtstädtische Mittel zur Stärkung der Jugendarbeit gemäß den Schwerpunkten im Landesförderplan – Fördersäule 2 bereitgestellt werden. Die auftragsweise Bewirtschaftung wird laut Aussage der Senatsverwaltung für Jugend, Bildung und Familie (SenBJF) erst ab dem 01.04.2024 zur Verfügung gestellt. Daher stehen für das Jahr 2024 120.000 Euro zur Verfügung, während für 2025 die gesamte Summe zur Verfügung stehen wird. Ein entsprechendes Schreiben hierzu ist von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie angekündigt. Das Jugendamt bereitet derzeit ebenfalls dieses Interessenbekundungsverfahren vor.

    Auswahlverfahren Leitung EFB

    Zum Jahresende wird sich die Leiterin der Erziehungs- und Familienberatung (FD 3), Frau Schemmel, in den Ruhestand verabschieden. Die Ausschreibung für die Nachbesetzung der Stelle wurde zu Jahresbeginn ausgeschrieben. Für den 26.03.2024 sind Auswahlgespräche geplant, zu denen fünf Bewerberinnen oder Bewerber eingeladen wurden. Im Rahmen des Wissenstransfers ist eine Stellendoppelbesetzung von sechs Monaten für diese Leitungsfunktion geplant und wurde von der Senatsverwaltung für Finanzen genehmigt.

    gez. Rona Tietje

  • 2024-02-15

    Personalsituation im Familienbüro Pankow

    Sie hatten im letzten KJHA nach der Personalsituation im Familienbüro gefragt.
    Es waren zwei befristete Stellen im Familienbüro neu zu besetzen. Eine Stelle ist bis Ende 2024 befristet, eine weitere bis Ende 2025. Die befristete Stelle bis 2025 ist derzeit noch besetzt, die Kollegin hat jedoch im Rahmen ihrer Probezeit gekündigt. Als Grund gab sie die vielen Sprechzeiten und den massiven Bürgerkontakt an, diese Stelle ist ab 01.04.2024 wieder frei.
    Anfang Februar konnten wir erfolgreich zwei Bewerberinnen auswählen. Beide sind ohne jegliche Vorerfahrung in solch einem Aufgabengebiet, überzeugten aber mit ihrer offenen Kommunikation und eine der beiden Bewerberinnen verfügt über verschiedenste Sprachkenntnisse. Der Eintritt ist zum 01.04.2024 geplant. Nun bleibt die Integration der beiden Kolleginnen in das fachliche Arbeiten des Familienbüros abzuwarten. Insgesamt sind dann fünf Sachbearbeiterstellen besetzt. Es ist eine Tätigkeit mit hohem Aufkommen an Bürgerkontakten, Sprechstunden an fünf Tagen wöchentlich können eine Herausforderung sein, so dass die Probezeit ab-zuwarten gilt.
    Zugleich wird am 01.04.2024 (Frau Fielers) die Gruppenleiterin nach ihrer Elternzeit wieder ihren Dienst im Familienbüro aufnehmen. Aktuell wird sie mit 20 h /wö tätig sein, an vier Tagen die Woche.

    Sanierungsmittel Familienzentren

    Der FD 1 hat den Bedarf bei Sen Jug angemeldet und mit konkreten Maßnahmen untersetzt, diese Liste wurde Ihnen zur Kenntnis übersendet.
    Wir warten jetzt auf die Rückmeldung von Sen Jug und können dann, wie beim letzten Mal, mit den Trägern entsprechende Verträge schließen zur Umsetzung der Mittel.

    Modellprojekt Kitasozialarbeit

    Im Bericht aus dem Bezirksamt am 25.01.2024 wurde das Verfahren zur Interessenbekundung Kita-Sozialarbeit beschrieben.
    Am 19.01.2024 hat der durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie einberu-fene Vergabebeirat die Auswahl der Projekte für alle Berliner Bezirke vorgenommen. Grund-lage für die Entscheidungen waren die durch die Auswahlgremien der Bezirke erarbeiteten Rankings in Form von begründeten Vermerken.
    Über das Ergebnis wurden die Bezirke am 25.01.2024 informiert. Am selben Tag erhielten die am Interessenbekundungsverfahren teilnehmenden Träger die Information, ob sie für das Mo-dellprojekt ausgewählt wurden.
    In Pankow wurden fünf Interessenbekundungen eingereicht, von denen drei als geeignet be-wertet und als mögliche Modellprojekte im Ranking benannt wurden.
    Entsprechend des Rankings erhielt die Konzeption für das Modellprojekt der Pfefferwerk Stadt-kultur gGmbH den Zuschlag, die mit der Kita „Bewegungsreich“ im Mühlenkiez sowie der Kita „Die Röländer“ in Buch das Projekt durchführen wird.
    Ausschlaggebend für den Zuschlag an den Träger Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH war insbesondere die Möglichkeit der Etablierung von Kita-Sozialarbeit im Mühlenkiez. Dieser Pla-nungsraum hat eine hohe Hilfedichte bei den Hilfen zur Erziehung. Diesem im Mühlenkiez neuen Angebot steht daher ein entsprechend großer Bedarf gegenüber, dem dringend Auf-merksamkeit gewidmet werden muss.
    Der Zuwendungsbescheid wurde an die Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH versendet. Der frühestmögliche Beginn ist nach Rücksprache mit dem Träger der 01.03.2024 und insbesondere davon abhängig, qualifizierte Mitarbeitende für das Projekt zu gewinnen.
    Ein erster Austausch mit dem Jugendamt ist am 19. April 2024 vereinbart.

    Flexibudget

    Am 07.02.2024 erreichte uns das Zuweisungsschreiben der SenBJF zur Maßnahme 5 des Ju-gendgewaltgipfels zur „Erweiterung des Rahmenkonzepts Flexibudget“ für das Haushaltsjahr 2024. Mit der Maßnahme 5 werden für das Flexibudget zusätzliche Mittel bereitgestellt, um das Portfolio der Flexibudget-Angebote insbesondere um folgende Konzepte zu erweitern:
    1. Familienwohnungen als Maßnahme zum präventiven Kinderschutz
    2. Familienräte im Vorfeld der Hilfen zur Erziehung
    3. Community-Working im Rahmen der aufsuchenden Jugendsozialarbeit
      Wir werden bei der Senatsverwaltung um Fristverlängerung bis Mitte März bitten, damit wir ein Interessenbekundungsverfahren veröffentlichen, eine Auswahl treffen und diese dokumentieren können, um Sie Ihnen anschließend zur Kenntnis zu geben.

    gez. Rona Tietje

  • 2024-01-25

    Modellprojekt Kita-Sozialarbeit

    Als eine der Maßnahmen aus dem Jugendgewaltgipfel 2023 werden in Berlin Modellprojekte zur Kitasozialarbeit in den Jahren 2024 und 2025 finanziert. Nachdem ursprünglich Maßnahmen aus dem Jugendgewaltgipfel ausschließlich in GI-Gebieten (Ressortübergreifende Gemeinschaftsinitiative) erfolgen sollten, sind die 20 Modellprojekte zur Kitasozialarbeit aufgrund ihres präventiven Ansatzes in allen Berliner Bezirken möglich. Aus den Modellprojekten sollen konkrete Erkenntnisse und Erfahrungen gewonnen werden, um letztendlich Kitasozialarbeit fest im Berliner Kita-System zu verankern und zu verstetigen. Pankow wurde ein Modellprojekt zur Kitasozialarbeit zugesprochen. Federführend für die Durchführung des Modellprojekts in Pankow ist der Fachdienst Kindertagesbetreuung unter der Leitung von Frau Kienaß.

    Um ein geeignetes Modellprojekt auszuwählen, wurde ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt. Voraussetzung für eine Teilnahme in Pankow war, dass die teilnehmenden Kitas am Stichtag 31.07.2023 einen Anteil an Kindern mit einem berlinpass-Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) von über 20% in den Einrichtungen betreut und gefördert haben. Hierfür wurden seitens der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie den Bezirken die entsprechenden Listen aus ISBJ (Integrierte Software Berliner Jugendhilfe) Kita zur Verfügung gestellt. In Pankow kamen 29 Kitas für eine Teilnahme am Modellprojekt Kita-Sozialarbeit in Frage und die jeweiligen Träger wurden im Dezember 2023 angeschrieben. Die Frist zum Einreichen der Interessenbekundungen war sehr kurz, dennoch sind fünf Interessenbekundungen fristgerecht bis zum 09.01.2024 im Jugendamt eingegangen.

    Die Bewertung der eingegangenen Interessenbekundungen erfolgte anhand einer berlineinheitlichen Bewertungsmatrix, die im Rahmen eines berlinweiten agilen Sprints erarbeitet wurde. Bewertet wurden die Interessenbekundungen durch ein Auswahlgremium, in dem neben Frau Kienaß vier weitere Kolleginnen und Kollegen mitgearbeitet haben: Frau Thomé und Herr Wrubel (beide Sozialpädagog*innen der Fachlichen Steuerung des Fachdienstes Kindertagesbetreuung) sowie Frau Berthold als Jugendhilfeplanerin und Herr Serien als Hauptsachbearbeiter für den Haushalt des Jugendamtes. In einem ersten Schritt bewertete jedes Mitglied des Auswahlgremiums im Vorfeld die eingegangenen Interessenbekundungen selbst. Im zweiten Schritt trat das bezirkliche Auswahlgremium am 12.01.2024 zusammen, diskutierte die Interessenbekundungen und erstellte eine gemeinsame Bewertungsmatrix nach den berlineinheitlichen Vorgaben. Im Ergebnis konnte ein Ranking aus drei Interessenbekundungen einstimmig beschlossen werden. Zwei Interessenbekundungen wurden als nicht geeignet für das bevorstehende Modellprojekt Kita-Sozialarbeit bewertet und konnten somit nicht ins Ranking aufgenommen werden. Das Ranking wurde in einem begründeten Vermerk an die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie weitergeleitet.

    Am 19.01.2024 trat im dritten Schritt der berlinweite Vergabebeirat zusammen und entschied, welche Modellprojekte in den Bezirken in den Jahren 2024 und 2025 durchgeführt werden. Im Vergabebeirat waren die am agilen Sprint beteiligten Bezirke, Frau Kinzel als Vertretung der AG JugAL und die Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) vertreten. Hierbei hatte das Vergabegremium insbesondere die Aufgabe, eine Vielfalt von verschiedenen Zugängen und Strukturmodellen in der Durchführung der Modellprojekte abzubilden, um die verschiedenen Projekte unter wissenschaftlicher Begleitung evaluieren zu können. Im Ergebnis dessen ist eine breite Trägervielfalt gegeben, sowohl erfahrene als auch neue Anbieter in der Kitasozialarbeit sind vertreten. Die Umsetzung erfolgt in Verbünden aber auch in Einzelprojekten, mit externen Kooperationspartnern und auch in Eigendurchführung der Kitaträger.
    Über das Ergebnis werden die Bezirke zeitnah informiert. Anschließend erfahren die Träger, die am Interessenbekundungsverfahren in Pankow teilgenommen haben, ob sie die Projektförderung für das von ihnen eingereichte Konzept zur Kita-Sozialarbeit im Rahmen des Modellprojekts erhalten werden.

    Stellenausschreibung Verfahrenslotse

    Das Jugendamt Pankow hat alles Notwendige veranlasst, um die Ausschreibung zu veröffentlichen. In der Personalwirtschaft ist die entsprechende Beschäftigungsposition eingerichtet, eine Beschreibung des Arbeitskreises (BAK) und ein Anforderungsprofil (AP) liegen vor. Die Unterlagen liegen derzeit zur Beteiligung bei der Beschäftigtenvertretung. Es fehlt allerdings noch das offizielle Schreiben der Senatsverwaltung für Finanzen (SenFin).

    Amtshilfeersuchen BA Steglitz-Zehlendorf – Vormundschaft

    Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf (SZ) ist grundsätzlich für die Vormundschaften der unbegleiteten Minderjährigen zuständig und hat nun um Amtshilfe bei den Bezirken ersucht.
    Mit 700 Mündeln wird gerechnet, die noch neben den neu eingereisten Flüchtlingen einen Vormund benötigen und nicht ins Bundesgebiet verteilt werden können. Auch über die vom Jugendamt Steglitz-Zehlendorf und der SenBJF finanzierten Vormundschaftsvereine und Betreuung der ehrenamtlichen Vormünder kann der Bedarf nicht abgedeckt werden. Derzeit führt im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, Fachbereich UMF (unbegleitete minderjährige Flüchtlinge), ein Vollzeit-Vormund circa 70 Vormundschaften.

    Das Jugendamt Steglitz-Zehlendorf bittet daher um Unterstützung über die Bezirke, indem 240 Vormundschaften, verteilt auf alle zwölf bezirklichen Amtsvormundschaften, zur Führung der Vormundschaften übernommen werden. Die Vormundschaften werden dann bis zur Volljährigkeit in den Bezirken geführt.

    Der Fachdienst 2 bereitet derzeit alles dafür vor. Geklärt werden muss noch:
    • zu welchem Zeitpunkt wie viel Vormundschaften (insgesamt 20) in 2024 übernommen werden,
    • Buchung auf das Produkt 76835 in den Bezirken (Steglitz-Zehlendorf hat ein eigenes Produkt dafür),
    • Schulungsbedarf in aufenthaltsrechtlichen Fragen,
    • Dolmetscherkosten sind derzeit in den Bezirkshaushalten nicht eingeplant.

    Mit der Übernahme der Fälle kommen auch unsere Vormünder deutlich an die Grenzen ihrer Kapazitäten bzw. überschreiten diese.

    Auch die Stellenausschreibung der Koordinierungsstelle Vormundschaften wird derzeit von der Büroleitung vorbereitet, auch hier fehlt das offizielle Schreiben der Senatsverwaltung für Finanzen (SenFin). Eine Einstellung ist zum 01.07.2024 geplant.

    Spielplatzkommission

    Am 10.01.2024 fand die erste Spielplatzkommission des Jahres statt. Die Spielplatzkommission hat beschlossen, sich in den kommenden Sitzungen unter anderem den Themen der Entwicklung von Jugendorten, dem Aktionsplan Kinderfreundliche Kommune, dem Kita- und Spielplatzsanierungsprogramm sowie der Schulhoföffnung zu widmen. Darüber hinaus wird die Organisationseinheit Sozialraum orientierte Planungskoordination (SPK) das Projekt „Digitales Empowerment von Kindern & Jugendlichen am Beispiel der partizipativen Spielleitplanung“ vorstellen. Auf der Sitzung sind viele Sachberichte zu aktuellen Investitions- und Sanierungsmaßnahmen aus den Bereichen Straßen- und Grünflächenamt (SGA), dem Umwelt- und Naturschutzamt (UmNat), sowie dem Stadtentwicklungsamt vorgestellt worden. Die Berichte sind im Detail dem Protokoll der Spielplatzkommission zu entnehmen. Die Kinder und Jugendbeteiligung berichtete ebenfalls über die vergangenen Aktivitäten aus der AG Jugendorte. Auch hier werde das Ziel verfolgt, in kommenden Runden mit den anderen Ämtern (SGA, UmNat, Stadtentwicklung) die Rahmenbedingungen für die Umsetzung von Jugendorten zu erörtern. Abschließend fand eine intensive Debatte zum Thema Schulhoföffnung statt. Das Schulamt meldet aufgrund eigener knapper Ressourcen im Bereich Personal und Finanzen starke Bedenken für eine Umsetzung in naher Zukunft an. Prinzipiell stünde das Schulamt dem Thema offen gegenüber, jedoch müssten die notwendigen Ausgangs- und Rahmenbedingungen geschaffen werden.

    gez. Rona Tietje

  • 2024-01-01

    Fachtag Kulturelle Bildung am 04.12.23

    Am 04.12.2023 fand in den Räumen des Jugendkulturzentrums Königstadt ein Fachtag zur Kulturellen Bildung statt. Unter dem Titel „Kooperation(en) in Sozialräumen zwischen Jugend, Kultur und Schule“ kamen über 80 Akteurinnen und Akteure der Kulturellen Bildung (Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit) verschiedener Ressorts (Jugend, Kultur und Schule) aus Pankow zusammen, um in vier Stunden gemeinsam zu arbeiten, sich auszutauschen, sich kennenzulernen und zu netzwerken. Vertreten waren unter anderem Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Erzieherinnen und Erzieher, Künstlerinnen und Künstler, schulisches Personal, Bibliotheksmitarbeitende, Freischaffende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Migrant*innen-Organisationen, das Medienzentrum Pankow, das Museum Pankow und viele mehr.

    Begonnen hat der Fachtag mit einem Impulsvortrag, welcher dann in verschiedene Workshops überleitete. Den Abschluss des Tages bildeten ein World Café und ein Markt der Möglichkeiten, welche Raum für Austausch boten. Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die in 2024 wiederholt werden soll und aus deren Ergebnissen neue Arbeitsaufträge und Ziele für alle Teilnehmenden entstanden sind.

    Jugendgewaltgipfel

    Im Rahmen der Umsetzung von Maßnahmen des Jugendgewaltgipfels stehen den Bezirken auch in 2024 wieder zusätzliche Mittel zur Verfügung. Insbesondere bei den Maßnahmen der Jugend(sozial)arbeit (Maßnahme 10, 11 und 19) will SenBJF die begonnenen Maßnahmen verstetigen und geht davon aus, dass dies auch bei den Mitteln, die durch die Bezirke verteilt werden, geschieht (Maßnahme 20). Theoretisch könnten die Bezirke bei letzteren auch neue Projekte berücksichtigen, allerdings etablieren sich die erweiterten Öffnungszeiten in den seit dem vierten Quartal 2023 geförderten Einrichtungen gerade erst. Die Rückmeldung der Bezirke zu den Mitteln für die Maßnahme 20 soll bis zum 15. Januar, gemeinsam mit der zu den gesamtstädtischen Mitteln, erfolgen. Zu den Sanierungsbedarfen bei Einrichtungen der Familienförderung ist eine Abfrage an die Träger erfolgt. Nach deren Rückmeldungen erfolgt eine Verständigung mit dem Hochbauamt; bis Ende Januar soll es eine Abstimmung mit SenBJF geben.
    Zu den weiteren Details im Zusammenhang mit dem Jugendgewaltgipfel werden dem Kinder- und Jugendhilfeausschuss im Nachgang der Sitzung vertiefende Unterlagen zur Verfügung gestellt.

    Unterschriftensammlungen „Rakäthe“

    Eltern aus dem Bötzowkiez haben dem Jugendamt sowie dem Träger der „Rakäthe“ zweihundert Unterschriften für den Erhalt der Kindereinrichtung übergeben.

    9. Fachtag der Frühen Hilfen Pankow im Mai 2024

    Unter dem Titel: „Mythos Familie?! – Diversität von Familienbildern in den Frühen Hilfen Pankow“ werden beim Fachtag der Frühen Hilfen Pankow, am Mittwoch, dem 29.05.2024, in der Zeit von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, im Carl-von-Ossietzky-Gymnasium Kenntnisse zu verschiedenen Familienkonstellationen und deren Lebenswirklichkeiten vermittelt.
    • Womit sehen sich Familien konfrontiert?
    • Welche Auswirkungen haben Zuschreibungen auf Familien?
    Wir wollen sensibilisieren, eigenen Vorstellungen zu Familienformen zu hinterfragen. Unser Ziel ist es, Familien vor der Geburt, mit Säuglingen oder Kleinkindern im Alltag vorurteilsfrei zu unterstützen. Mit Fachvorträgen und sieben Workshops werden verschiedenste Fragestellungen betrachtet, wie z.B.:
    • Wer definiert Familie?
    • Wie hat sich das Familienbild in Deutschland entwickelt?
    • Welche Konstellationen von Familien begegnen uns im Beratungskontext?
    • Welche Herausforderungen ergeben sich für die tägliche Arbeit??

    Ziel ist es, einen professionellen Umgang mit unterschiedlichen Familienformen und Lebensstilen, divers und antidiskriminierend zu pflegen, so dass sich Familien umfassend beraten und sicher angenommen fühlen.
    Unser Fachtag richtet sich an Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, der Jugendhilfe, Beratungsstellen, dem Jobcenter und Sozialhilfe.
    Versendet wurde im Newsletter der Frühen Hilfen bereits ein Save the Date (s. Anhang).

    Flexibudget

    In der Folgewoche des Kinder- und Jugendhilfeausschusses am 14. Dezember fand ein Treffen mit den Trägern der Flexibudgetprojekte statt. Vier Träger konnten teilnehmen. Zwei Trägern, die insgesamt vier Projektanträge gestellt hatten, war eine Teilnahme nicht möglich.
    Den Trägern wurde die Situation und Notwendigkeit von Kürzungen der Gesamtantragslage dargelegt. Ein Träger hatte bereits im Vorfeld des Termins einen abgeänderten und gekürzten Antrag eingereicht. Die anwesenden Träger haben in dem konstruktiven Austausch bereits mündlich Vorschläge unterbreitet, wo sie Möglichkeiten sehen würden, die Antragssumme zu reduzieren. Im Nachgang des Gespräches haben die Träger erneut abgeänderte Anträge eingereicht. Das vorgegebene Budget kann nunmehr eingehalten werden.
    Das Schreiben zur Auftragsweisenden Bewirtschaftung ist dem Jugendamt am heutigen Tag zugestellt worden. Ergänzende Informationen zur Verteilung der zusätzlichen Flexibudget-Mittel i.R.d. Jugendgewaltgipfels werden dem Kinder- und Jugendhilfeausschuss in Form ergänzender Unterlagen zur Verfügung gestellt.

    Umsetzung TV-L / Tarifmittelrechner

    Zur Umsetzung des Tarifmittelrechners bzw. der Änderungen des TV-L im Rahmen von Zuwendungen an freie Träger in 2024 liegen dem Jugendamt bisher keine Informationen vor. Bekannt ist lediglich, dass Personalkostensteigerungen wieder über den Tarifmittelrechner erstattet werden sollen. Mit ergänzenden Informationen seitens SenASGIVA wird in den nächsten Monaten gerechnet.