Die internationale Zusammenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der nachhaltigen Entwicklung in Pankow. Seit vielen Jahren pflegt der Bezirk eine Partnerschaft mit KaTembe in Mosambik. Die Partnerschaft wird als kommunale Zusammenarbeit auf Augenhöhe gestaltet und verbindet Bildungsarbeit, nachhaltige Stadtentwicklung und Umwelt- sowie Klimaschutz. So entsteht ein gegenseitiger Austausch, der globale Zusammenhänge erfahrbar macht und praktische Lösungsansätze für lokale Herausforderungen entwickelt.
Darüber hinaus unterhält Pankow Partnerschaften mit Kolberg in Polen, Ashkelon in Israel und Riwne in der Ukraine. Diese Beziehungen tragen ebenfalls zur Umsetzung der Berliner Nachhaltigkeitsstrategie bei, indem sie über kulturellen Austausch, fachliche Kooperation und gemeinsame Projekte die Ziele der nachhaltigen Entwicklung mit Leben füllen. Ein aktuelles Beispiel ist das im November 2025 gestartete NAKOPA-Projekt mit Riwne zur Müllvermeidung, das zeigt, wie konkrete Maßnahmen aus der partnerschaftlichen Zusammenarbeit heraus entstehen können und unmittelbar zur Ressourcenschonung beitragen.
Die internationalen Partnerschaften Pankows leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler Ebene. Sie verknüpfen globale Verantwortung mit lokalem Handeln, schaffen Räume für gegenseitiges Lernen und machen internationale Solidarität für die Bürgerinnen und Bürger in Pankow sichtbar. Damit tragen sie zugleich zur Erreichung der Berliner SDG-Indikatoren im Handlungsfeld „Globale Verantwortung stärken“ bei und unterstreichen den Anspruch, Nachhaltigkeit über Grenzen hinweg gemeinsam zu gestalten.