Rahmenplan Buch-Süd

Rahmenplan Buch-Süd

Die Erarbeitung eines Rahmenplans für Buch-Süd stellt eine Konkretisierung der bestehenden Planungen und konzeptionellen Überlegungen dar, unter Einbeziehung der aktuellen Entwicklungen in dem Gebiet. Die wichtigste Grundlage ist das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für den Ortsteil Buch aus dem Jahr 2014/2015. Darin werden bereits eine Reihe von Handlungsfelder und Maßnahmen benannt, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Hierbei spielen die Qualifizierung der sozialen Infrastruktur u.a. mit dem Bau des Bildungs- und Integrationszentrums, die Aufwertung des Wegesystems für Fußgänger und Radfahrer, die Entwicklung des Pankeparks sowie die Verbesserung des Bahnhofsumfeldes eine wichtige Rolle. Diese Punkte bilden einen Schwerpunkt in der Erarbeitung eines Rahmenplans.

Bildvergrößerung: Geltungsbereich des Rahmenplans Buch-Süd
Bild: PFE-Berlin

Große geplante Bauvorhaben im Bearbeitungsgebiet stellen den zweiten Schwerpunkt dar. Geplant sind, u.a.Flächen für die Ansiedlung gewerblicher Nutzungen mit dem Schwerpunkt biomedizinischer Forschung und Produktion als Erweiterung des Campus Buch und die Entwicklung des Wohnungsbaupotenzials im sogenannten Bereich Buch IV zwischen Kappgraben und Friedrich-Richter- bzw. Ernst-Busch-Straße dar.

Zunächst erfolgt eine intensive Bestandsaufnahme im Gebiet mit einer Auswertung der o.g. Plangrundlagen und Konzepte. Anschließend werden in einzelnen Bereichen vertiefende Analysen vorgenommen. Hierzu zählt beispielsweise die Ermittlung von Zusatzbedarfen an sozialer und grüner Infrastruktur durch den Bevölkerungszuwachs. Darüber hinaus wird eine intensive Betrachtung des Erschließungsnetzes mit konzeptionellen Aussagen zum zukünftigen Fuß- und Radwegenetz, zu Stellplätzen, zur Anbindung des neuen Wohnquartiers an den Bahnhof erfolgen. Die technischen Ver- und Entsorgungsleitungen spielen ebenfalls eine große Rolle. .

Nach der Identifizierung von Potenzialflächen werden grobe Struktur- und Nutzungskonzepte in Varianten erarbeitet und in einen breiten Diskurs mit dem Auftraggeber, den Fachverwaltungen, Eigentümern und sonstigen wichtigen Akteuren sowie den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort erörtert. Die so gefundene Vorzugsvariante wird zu einem Bebauungs- und Nutzungskonzept weiter konkretisiert. Anschließend werden Maßnahmen, Handlungsempfehlungen und Umsetzungsstrategien benannt.

Mit der Erarbeitung des Rahmenplans ist das Büro für Stadtplanung, -forschung und -erneuerung (Oranienplatz 5, 10999 Berlin, www.pfe-berlin.de) beauftragt.

Dokumentation der Bürgerwerkstatt - Mai 2017

PDF-Dokument (948.9 kB)

Bürgerwerkstatt - Mai 2018

PDF-Dokument (17.2 MB)

Bucher Bürgerforum - Januar 2019

Präsentation der vorläufigen Ergebnisse

PDF-Dokument (4.2 MB)