Soziale Infrastruktur

Der Bereich Soziale Infrastruktur der Stabsstelle KIS beschäftigt sich mit Standortuntersuchungen und erstellt Machbarkeitsstudien für bestehende und neue Standorte der sozialen Infrastruktur (z.B. Schulen, Kitas, Jugendfreizeiteinrichtungen), um die Umsetzung der Projekte städtebaulich und planungsrechtlich zu prüfen und somit die Flächen sichern zu können.

Über* Flächenscreenings* für die soziale Infrastruktur werden Potenzialflächen für die Infrastrukturbedarfe gesucht, auf Verfügbarkeit geprüft und auf Eignung bewertet. Der Bezirk sorgt damit für eine zukunftsorientierte Flächenvorsorge. Basierend auf den Flächenscreenings wurde ein strategisches Flächenmanagement als Geoinformationssystem aufgebaut, in dem alle Informationen zu den Potenzialflächen zusammengeführt und aktuell gehalten werden.

Das Soziale Infrastruktur Konzept (SIKo) ist ein räumlich integriertes Konzept, das die bestehenden Kapazitäten, geplanten Maßnahmen und zukünftigen Bedarfe unterschiedlicher Infrastruktureinrichtungen darstellt. Das SIKo versteht sich als Zusammenführung der bestehenden bezirklichen Fachplanungen und bietet ein Gesamtüberblick über die Flächenentwicklungen und Maßnahmen im Bezirk.

Die Stabsstelle KIS beschäftigt sich in Zusammenarbeit mit der Organisationseinheit Sozialraumorientierte Planungskoordination (SPK) mit der Beförderung der bezirklichen Mehrfachnutzung der sozialen Infrastruktur, um Flächenmangel und Flächenkonkurenzen entgegenzuwirken und Flächen optimal ausnutzen zu können.

SIKo

Soziale Infrastruktur-Konzept (SIKo) - Fortschreibung 2023/2024

Das SIKo ist ein strategisches Planungsinstrument für die integrierte Planung sozialer Infrastruktur. Es basiert auf den bezirklichen Fachplanungen und stellt bestehende Kapazitäten, geplante Maßnahmen sowie zukünftige Bedarfe verschiedener Infrastruktureinrichtungen räumlich integriert dar. Weitere Informationen

Neubau einer 3-zügigen Grundschule Conrad-Blenkle-Straße

Machbarkeitsstudie

Neubau einer 3-zügigen Grundschule Conrad-Blenkle-Straße

Die Errichtung eines neuen Grundschulstandortes mit gedeckten Sportanlagen unmittelbar an der Conrad-Blenkle-Straße erfolgt unter der Maßgabe, den Baukörper in Anlehnung an die städtebauliche Situation zu platzieren und gleichzeitig eine abgegrenzte Situation gegenüber dem Straßenlärm zu schaffen. Der benachbarte Spielplatz bleibt grundsätzlich erhalten. Die Maria-Leo-Grundschule wurde im Dezember 2023 eröffnet und entstand nach dem Raumkonzept der Berliner Lern- und Teamhäuser, dem sogenannten Compartmentprinzip.

Neubau einer 3-zügigen Grundschule Conrad-Blenkle-Straße2

Neubau einer 4 zügigen Grundschule

Errichtung einer neuen 4-zügigen Grundschule auf Teilflächen der Sportanlage Rennbahnstraße unter der Maßgabe, dass es zu keiner Reduzierung der Sportflächen kommt.

Umsetzung des Schulbaus in zwei Bauabschnitten (BA):
1 BA: Neubau des Modularen Ergänzungsbau (MEB), mit benötigter Freifläche
2. BA: Einrichtung Schulgebäude und Freiflächen
Errichtung der 6-Feld wettkampftauglichen Sporthalle mit einer Tribüne, 3 HT für die neue GS-Rennbahn, weitere 3- HT ergänzen den Bedarf der umliegenden Grund- und Oberschulen.
Die 49. Grundschule wurde im Februar 2024 eröffnet.

Neubau einer Grundschule und Neuordnung der Sportanlage Rennbahnstraße

Neuordnung der Sportanlage Rennbahnstraße

Im Zuge der Errichtung einer neuen 4-zügigen Grundschule auf Teilflächen der Sportanlage Rennbahnstraße wurde eine Machbarkeitsstudie zur Neuordnung der Sportflächen, unter der Maßgabe, dass es zu keiner Reduzierung der Sportflächen kommt, in Auftrag gegeben.
Das städtebauliche Entwicklungskonzept zur Neuordnung und Optimierung der Sportanlage Rennbahnstraße hat das Ziel, die vorhandenen Sportflächen zu optimieren und qualifizieren, es sollen neue Angebote für Vereins- und Freizeitnutzungen geschaffen werden sowie neue Wegebeziehungen und Zuwegungen die Sportanlage attraktiver gestalten.
Die Maßnahmen sollen unter laufendem Sportbetrieb umgesetzt werden.

Jugendfreizeiteinrichtung Maxim

Jugendfreizeiteinrichtung Maxim

Neubau mit 130 Plätzen mit dazugehörigen Freiflächen für Jugendliche im Alter von 10-18 Jahren. Es werden vorrangig Angebote für Gruppenaktivitäten, Workshops und weitere Veranstaltungen gemacht, weiterhin soll ein offener Treff mit Jugendcafe geplant werden. Es wird ein langestreckter, 2-geschossiger Baukörper geplant, der verschiedene große Mehrzweckräume sowie Musikräume und eine Cafeteria beinhaltet.
In der Planung wird der Lärmschutz zur umgebenden Bebauung mit betrachtet.Die Grundsteinlegung für den Neubau fand am 20. Mai 2025 statt.

Flächenscreening

Flächenscreening

Das Flächenscreening zur Identifizierung von Potentialflächen für Schulneubauten im Bezirk Pankow wurde zwischen Herbst 2018 und Winter 2019 durch die Gruppe Koordinierung Infrastruktur – Standortentwicklung (KIS) und der Gruppe Geo- und Informationstechnologie des Stadtentwicklungsamtes Pankow durchgeführt. Bei dem gesamtbezirklichen Screening wurden landeseigene Potentialflächen innerhalb des Bezirks in einem mehrstufigen Verfahren analysiert und bewertet. In dem Verfahren wurden mehr als 200 Flächen betrachtet und auf die Nutzbarkeit als Schulstandort hin untersucht. Die Flächen wurden hierzu in einer Vorauswahl selektiert und potentielle Flächen in einem weiteren Analyseschritt nach umfassenden Kriterien auf eine Nutzbarkeit geprüft. Das Flächenscreening beschränkt sich im Wesentlichen auf Flächen im Landesbesitz, um zum einen Eingriffe in privates Grundeigentum zu vermeiden und zum anderen eine zügige Realisierung durch mögliche Eigentumsbelange nicht unnötig zu gefährden. Die identifizierten Potentialflächen wurden mit Machbarkeitsstudien für Schulneubauten vertieft und konkretisiert. Diverse Schulneubauten oder Ergänzungsbauten wurden umgesetzt, befinden sich aktuell in der Realisierung oder im Planungsprozess.

Infrastrukturkoordinatorin

Frau Silke Schneider

Wohnungsbau- und Infrastrukturkoordinatorin

Dr. Lina Sánchez Steiner