Der Bereich Soziale Infrastruktur der Stabsstelle KIS beschäftigt sich mit Standortuntersuchungen und erstellt Machbarkeitsstudien für bestehende und neue Standorte der sozialen Infrastruktur (z.B. Schulen, Kitas, Jugendfreizeiteinrichtungen), um die Umsetzung der Projekte städtebaulich und planungsrechtlich zu prüfen und somit die Flächen sichern zu können.
Über* Flächenscreenings* für die soziale Infrastruktur werden Potenzialflächen für die Infrastrukturbedarfe gesucht, auf Verfügbarkeit geprüft und auf Eignung bewertet. Der Bezirk sorgt damit für eine zukunftsorientierte Flächenvorsorge. Basierend auf den Flächenscreenings wurde ein strategisches Flächenmanagement als Geoinformationssystem aufgebaut, in dem alle Informationen zu den Potenzialflächen zusammengeführt und aktuell gehalten werden.
Das Soziale Infrastruktur Konzept (SIKo) ist ein räumlich integriertes Konzept, das die bestehenden Kapazitäten, geplanten Maßnahmen und zukünftigen Bedarfe unterschiedlicher Infrastruktureinrichtungen darstellt. Das SIKo versteht sich als Zusammenführung der bestehenden bezirklichen Fachplanungen und bietet ein Gesamtüberblick über die Flächenentwicklungen und Maßnahmen im Bezirk.
Die Stabsstelle KIS beschäftigt sich in Zusammenarbeit mit der Organisationseinheit Sozialraumorientierte Planungskoordination (SPK) mit der Beförderung der bezirklichen Mehrfachnutzung der sozialen Infrastruktur, um Flächenmangel und Flächenkonkurenzen entgegenzuwirken und Flächen optimal ausnutzen zu können.