Freundschaftskonzert mit jungen Musiker:innen aus Pankows Partnerstädten am 7. September im „Peter Edel“

Pressemitteilung vom 28.08.2026

Der musikalische internationale Jugendaustausch in Pankow geht in die zweite Runde: Vom 3. bis 10. September 2026 kommen junge Musikerinnen und Musiker aus Pankows Partnerstädten Riwne (Ukraine), Ashkelon (Israel) und Kolberg (Polen) nach Berlin. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Musikschule Béla Bartók werden sie eine Woche lang musizieren, proben und sich über ihre unterschiedlichen kulturellen und musikalischen Traditionen austauschen.

Bereits im September 2024 hatte ein musikalischer Jugendaustausch mit Musikerinnen und Musikern aus Riwne und Ashkelon stattgefunden. Das damalige Freundschaftskonzert stieß beim Publikum auf große Resonanz. An diese erfolgreiche Begegnung knüpft das diesjährige Austauschprogramm an und erweitert den Kreis um die Partnerstadt Kolberg.

Freundschaftskonzert am 7. September im Rahmen des Weißenseer Kultursommers
Höhepunkt des Austauschs ist das Konzert am Montag, dem 7. September 2026 um 19:00 Uhr im Bildungs- und Kulturzentrum „Peter Edel“ in Weißensee (Berliner Allee 125, 13088 Berlin).
Die jungen Musikerinnen und Musiker der Musikschule Nr. 2 aus Riwne, des Ashkelon Municipal Conservatory und der Staatlichen Musikschule der Stadt Kolberg präsentieren gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Musikschule Béla Bartók Stücke aus ihren jeweiligen musikalischen Traditionen ihrer Länder.

„Dieser internationale musikalische Jugendaustausch ist ein wichtiges Projekt für unseren Bezirk. Städtepartnerschaften leben vor allem von persönlichen Begegnungen – und gerade junge Menschen können durch gemeinsame Erlebnisse langfristige Verbindungen schaffen“, erklärt Bezirksbürgermeisterin Dr. Cordelia Koch. „Das Freundschaftskonzert im Rahmen des Weißenseer Kultursommers bietet darüber hinaus allen Pankowerinnen und Pankowern die Möglichkeit, unsere Partnerstädte musikalisch kennenzulernen und die Vielfalt unserer internationalen Beziehungen unmittelbar zu erleben.“
Das Konzert zeigt die Vielfalt der vier beteiligten Länder und macht zugleich erlebbar, wie Musik Sprach- und Ländergrenzen überwinden und junge Menschen miteinander verbinden kann.
Der Eintritt ist frei. Vor Ort wird um Spenden gebeten.

„Béla tanzt“ am 4. September im Einsteinpark im Mühlenviertel
Bereits vor dem Freundschaftskonzert erwartet das Publikum eine weitere musikalische Begegnung: Am Freitag, dem 4. September um 18:00 Uhr präsentieren die jungen Musikerinnen und Musiker im Einsteinpark unter dem Titel „Béla tanzt“ eine Open-Air-Aufführung. Im Rahmen des Weißenseer Kultursommers und mit Unterstützung der KulturMarktHalle wird dort Musik aus den vier beteiligten Ländern zu erleben sein.

Eine Woche voller Musik und Begegnungen
Neben den gemeinsamen Proben und Konzerten erwartet die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Austauschprogramm. Auf dem Plan stehen u.a. die Musikalische Umrahmung der Vernissage der Ausstellung „Pankows Partnerstadt Riwne“ des Museums Pankow am Samstag, dem 5. September um 14:00 Uhr in der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek (Bizetstraße 41, 13088 Berlin), gemeinsame Diskussionsrunden in der Musikschule Béla Bartók sowie mehrere interkulturelle Kochabende in der KulturMarktHalle (Hanns-Eisler-Straße 93, 10409 Berlin),. Bei Stadtführungen erkunden die Teilnehmenden den Bezirk und lernen weitere Berliner Sehenswürdigkeiten kennen. Damit bietet der Austausch nicht nur Raum für musikalische Zusammenarbeit, sondern auch für persönliche Begegnungen, gegenseitiges Kennenlernen und einen unmittelbaren Einblick in die verschiedenen Lebenswelten der Jugendlichen.

Dank an die Unterstützerinnen und Unterstützer
Ein solcher internationaler Jugendaustausch ist nur durch die Hilfe zahlreicher Partner möglich. Ein besonderer Dank gilt der KulturMarktHalle für ihre Unterstützung bei der Umsetzung des Projekts. Ebenso dankt das Bezirksamt den Partnerschaftsvereinen Freundeskreis der Städtepartnerschaft Pankow–Ashkelon, Städtepartnerschaftsverein Freunde Kolbergs und Partnerschaftsverein Pankow–Riwne für ihr Engagement. Für die Unterstützung des Freundschaftskonzerts im Bildungs- und Kulturzentrum „Peter Edel“ gilt zudem der Gesobau-Stiftung ein besonderer Dank. Die Israelische Botschaft in Berlin unterstützt den Austausch auch in diesem Jahr mit einer großzügigen Spende. Auch durch die Förderung des Verbands deutscher Musikschulen (VdM) können wesentliche Projektausgaben finanziert werden.

Musik verbindet
Das Bezirksamt Pankow möchte auch künftig Schulen, Musikschulen, Vereine und weitere Einrichtungen stärker mit den Pankower Partnerstädten vernetzen und lädt interessierte Institutionen herzlich zur Zusammenarbeit ein.