In der Niederstraße im Ortsteil Wilhelmsruh beginnen in der kommenden Woche Straßenbauarbeiten. Die Niederstraße ist Bestandteil des Ergänzungsnetzes im Radnetz Berlin und soll zur Förderung des Radverkehrs saniert werden.
Die vorhandene Fahrbahnoberfläche aus Großsteinpflaster, Kupferschlackesteinen und Asphaltplomben wird ausgebaut und durch einen neuen Asphaltoberbau ersetzt. Gleichzeitig werden die Entwässerungsanlagen angepasst.
Die Sanierung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich zwischen Hauptstraße und Tollerstraße. Die Fertigstellung ist bis Anfang Oktober 2026 vorgesehen. Die entsprechenden Haltverbote wurden bereits durch die Verkehrssicherungsfirma eingerichtet.
Bessere Bedingungen für den Radverkehr
„Mit der Sanierung der Niederstraße verbessern wir die Bedingungen für den Radverkehr in Wilhelmsruh deutlich. Eine intakte und ebene Fahrbahn erhöht nicht nur den Fahrkomfort, sondern trägt auch zu einer sicheren und attraktiven Radverkehrsverbindung bei“, äußert sich Manuela Anders-Granitzki, Bezirksstadträtin für Ordnung und Öffentlicher Raum, dazu.
Die Erreichbarkeit der Grundstücke, insbesondere der Tiefgarage, wird für die Anwohnenden in Absprache mit der Baufirma vor Ort geregelt.
Für den ersten Bauabschnitt sind Kosten von rund 295.000 Euro veranschlagt. Der zweite Bauabschnitt zwischen Tollerstraße und Waldsteg soll im ersten Halbjahr 2027 folgen. Der genaue Bauzeitraum hängt dabei unter anderem von der Witterung und einer möglichen Winterunterbrechung ab. Für diesen Abschnitt sind Kosten von rund 200.000 Euro vorgesehen. Die finanziellen Mittel für beide Abschnitte werden aus dem Haushaltstitel zur Verbesserung des Radverkehrs der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) bereitgestellt.