Heute, am 20. August 2026, hat das Bezirksamt Pankow in der Fröbelstraße 17 die Olympiaflagge gehisst. Die Flagge wird in den kommenden Tagen ebenfalls am Rathaus Pankow und am Rathaus Weißensee sowie an einigen Schulstandorten und Sportanlagen wehen. Mit der Beflaggung macht der Bezirk die olympische Idee sowie die aktuelle Berliner Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036/2040 sichtbar.
Die Olympiaflagge wurde um 11:30 Uhr im Rahmen eines Pressetermins unter Teilnahme von Herrn Bezirksstadtrat Jörn Pasternack, dem Präsidenten der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG), Herrn Christopher Krähnert, der Vizepräsidentin des Landessportbunds, Frau Sophie Lehsnau, und den Vorsitzenden des Bezirkssportbunds, Herrn Carsten Maaß und Frau Kirsten Ulrich, gehisst.
Olympiabewerbung „BERLIN+“
Berlin bewirbt sich mit dem Konzept „BERLIN+“ gemeinsam mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Im Mittelpunkt stehen nachhaltig geplante Spiele, die bestehende Sportstätten nutzen, Inklusion fördern und langfristige Impulse für den Breiten- und Leistungssport sowie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt geben sollen. Der Deutsche Olympische Sportbund entscheidet am 26. September 2026, welches deutsche Konzept in den internationalen Bewerbungsprozess gehen wird.
Olympia hat für Berlin eine besondere und vielschichtige Bedeutung. Als weltoffene und sportbegeisterte Metropole kann die Stadt Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Lebenswelten zusammenbringen. Olympische und Paralympische Spiele bieten die Chance, Fairness, Respekt, Teilhabe und friedliche Begegnung sichtbar zu machen. Sie können Kinder und Jugendliche für Bewegung begeistern, den Vereinssport stärken und Investitionen in barrierefreie Sportstätten und öffentliche Infrastruktur anstoßen. Das Berliner Bewerbungskonzept verbindet die Spiele deshalb ausdrücklich mit Nachhaltigkeit, Inklusion und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Mit dem Olympischen Parcours vom Olympiastadion bis zum Tempelhofer Feld, dem Ort der Eröffnungsfeier, wird Berlin zum offenen Erlebnisraum für alle. Von ikonischen Orten bis zu lebendigen Kiezen entsteht eine einzigartige Verbindung aus Sport, Kultur und Begegnung.
Jörn Pasternack, Stadtrat für Schule, Sport und Facility Management:
„Die Olympischen und Paralympischen Spiele schaffen einen nachhaltigen Mehrwert für Berlin und auch für Pankow. Entscheidend ist, dass die olympische Idee nicht nur bei internationalen Wettkämpfen sichtbar wird, sondern im Alltag der Menschen ankommt. Investitionen in moderne und barrierefreie Trainingsstätten müssen deshalb langfristig dem Breiten- und Vereinssport zugutekommen. Davon profitieren Kinder und Jugendliche, Sportvereine, ehrenamtlich Engagierte und die gesamte Berliner Stadtgesellschaft. Olympia bringt Menschen zusammen, stärkt die Freude an Bewegung und setzt wichtige Impulse für Teilhabe, Inklusion und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“