Nach einer mehrjährigen Grundinstandsetzung kann die Schulgemeinschaft der Grundschule am Weißen See noch vor Beginn des neuen Schuljahres aus ihrem bisherigen Ausweichquartier in der Falkenberger Straße an ihren ursprünglichen Standort in der Amalienstraße 6 zurückkehren. Der Umzug ist für den Zeitraum vom 19. bis 21. August 2026 vorgesehen. Damit kann der Schulbetrieb zum Schuljahresbeginn am 24. August 2026 in dem neu sanierten und restaurierten Schulgebäude aufgenommen werden. Für die Schulgemeinschaft endet damit eine lange Zeit am Ausweichstandort.
Die Baumaßnahme war während ihrer Durchführung mit außergewöhnlichen Herausforderungen verbunden. Hierzu gehörten zusätzliche denkmalrechtliche und bautechnische Anforderungen, die notwendige Erneuerung erheblicher Teile des Innenputzes, pandemiebedingte Einschränkungen, erhebliche Baupreissteigerungen, Lieferengpässe sowie aufwendige Neuvergaben einzelner Gewerke. Auch witterungsbedingte Verzögerungen, personelle Ausfälle und Schwierigkeiten mit einzelnen ausführenden Unternehmen wirkten sich auf den Bauablauf aus.
Jörn Pasternack, Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Facility Management erklärt dazu:
„Als ich 2023 mein Amt angetreten habe, lief diese Baumaßnahme bereits seit mehreren Jahren. Für mich war deshalb klar, dass wir alles daransetzen müssen, die noch bestehenden Probleme zu lösen und die Sanierung endlich zum Abschluss zu bringen. Die Schülerinnen und Schüler, die Pädagoginnen und Pädagogen und die Eltern haben zu Recht erwartet, dass wir bei dieser jahrelangen Baustelle so pragmatisch wie möglich handeln und Lösungen finden. Dafür habe ich mich seit meinem Amtsantritt mit Nachdruck eingesetzt. Umso mehr freue ich mich, dass die Schulgemeinschaft nun zurückkehren kann und die Schülerinnen und Schüler ihr neues Schuljahr am Stammsitz der Grundschule am Weißen See beginnen können.“
Die Rückkehr der Grundschule an ihren Stammsitz ist zugleich eine wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung des bisherigen Ausweichstandortes in der Falkenberger Straße. Dort ist perspektivisch die Entwicklung einer Integrierten Sekundarschule vorgesehen. Eine weitere Verzögerung des Umzugs hätte daher auch dieses nachfolgende Schulbauvorhaben beeinträchtigt.