Ist der Minijob lukrativ, um Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren? Dient er als Sprungbrett in die reguläre Beschäftigung? Das Arbeitszeitmodell ist beliebt, aber auch umstritten. Minijobber*innen, die über Jahre geringfügig beschäftigt sind, fehlen häufig berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Sie verdienen zu wenig, um selbstständig ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können und erwerben kaum oder nur wenig Rentenansprüche. Statt als Brücke in reguläre Beschäftigung zu dienen, wird ein Minijob oft zur Sackgasse.
Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt und für Gute Arbeit der Bezirke Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg informieren Minijobber*innen dazu und zu Alternativen.
Wann: Mittwoch, 20. Mai 2026, zwei separate Durchgänge um 10 Uhr und 12 Uhr
Wer: Minijobber*innen, die in Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg oder Lichtenberg wohnen und/oder arbeiten
Wo: Jobcenter Berlin Pankow, Storkower Str. 133, 10407 Berlin – Konferenzzentrum 6053 (Haus B – 6. Etage)
- Was bedeutet ein Minijob für mich?
- Wie kann ich mehr aus meinem Minijob machen?
- Wie viel Geld und Urlaub steht mir zu?
- Mindestlohn und Minijob-Grenze steigen, was heißt das?
Beschäftigte von Fachberatungen informieren über Arbeitsrechte, Vereinbarkeit von Beruf mit Familie und Pflege, Möglichkeiten der Weiterbildung und Qualifizierung. Nicht nur Unterstützungsangebote, sondern auch Arbeitsangebote unterbreiten Mitarbeitende der Jobcenter.
Um Anmeldung wird gebeten bei der Beauftragten für Gute Arbeit in Pankow per E-Mail unter: gute-arbeit@ba-pankow.berlin.de .