Das Bezirksamt Pankow nimmt Bezug auf den Artikel des Tagesspiegels vom 22. Dezember 2025 zur Sanierung des Primo-Levi-Gymnasiums in Berlin-Weißensee. Die dort bereits im Titel vermittelte Darstellung eines unmittelbar bevorstehenden Umzugs der Schulgemeinschaft entspricht nicht den tatsächlichen Planungen.
Die Sanierung des denkmalgeschützten Hauptgebäudes des Primo-Levi-Gymnasiums ist im Investitionsprogramm 2024-2028 des Landes Berlin mit rund 86 Millionen Euro veranschlagt. Einen konkreten Fertigstellungstermin für die Maßnahme gibt es derzeit jedoch nicht.
Sanierung startet erst, wenn ein Ersatzneubau als Ausweichstandort fertig ist
Grundlage für die Durchführung der Sanierung ist zunächst der Bau eines Ersatzneubaus, in den die Schulgemeinschaft während der Sanierung ausweichen soll. Erst wenn dieser Neubau fertiggestellt ist, wird ein Umzug erfolgen. Da noch kein konkreter Fertigstellungstermin genannt werden kann, ist ein Umzugstermin zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar. Eine Sanierung im laufenden Betrieb ist aus denkmalpflegerischen und sicherheitsrelevanten Gründen ausgeschlossen.
Ein Umzug der Schulgemeinschaft in den Ersatzneubau steht nicht unmittelbar bevor. Zu keinem Zeitpunkt der Bau- und Sanierungsmaßnahme wird der reguläre Unterrichtsbetrieb für die Schülerinnen und Schüler beeinträchtigt.