Mobile Interventionsstreife zur Konfliktlösung im öffentlichen Raum des Bezirks Pankow beauftragt

Pressemitteilung vom 10.11.2025

Der Bezirk Pankow verfolgt seit mehreren Jahren ein wertschätzendes, kommunikatives Modell der Parkbetreuung. Dieses Konzept hat sich bewährt, stößt jedoch an seine Grenzen, wenn es um wiederkehrende Problemlagen mit vereinzelt aggressivem oder störendem Verhalten geht.

Daher hat das Bezirksamt Pankow zusätzlich einen externen Dienstleister als mobile Interventionsstreife (Kiezläufer) beauftragt, der flexibel, bedarfsorientiert und regelmäßig ausgewählte Orte im Bezirk bestreift. Derzeit liegen die Einsatzorte Blankensteinpark, Helmholtzplatz, Arnimplatz, Teutoburger Platz und Schäferstege im Fokus. Bis zum 31.12.2025 wird der Dienstleister in mobiler Doppelstreife täglich diese und bei Bedarf auch weitere Orte in Pankow bestreifen. Ziel ist es, die Entstehung und Etablierung sozialer Brennpunkte frühzeitig zu erkennen, deeskalierend zu intervenieren und das Umfeld im öffentlichen Raum zu stabilisieren.

Maßnahme im Rahmen des Berliner Sicherheitsgipfels
Die Kosten der Beauftragung belaufen sich auf rund 38.000 Euro und werden mit Verstärkungsmitteln zur Finanzierung von Maßnahmen des Berliner Sicherheitsgipfels finanziert.

„Mit der mobilen Interventionsstreife gehen wir neue Wege in Pankow, um die Sicherheit und Ordnung im Bezirk weiter zu verbessern“, erklärt Manuela Anders-Granitzki, Bezirksstadträtin für Ordnung und Öffentlicher Raum in Pankow. „Sicherheit ist ein Grundbedürfnis. Die mobile Interventionsstreife soll eine sichtbare Präsenz an Orten schaffen, die besondere Aufmerksamkeit benötigen. Unser Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und für ein geordnetes Miteinander im öffentlichen Raum zu sorgen.“