Nach einer umfassenden Neugestaltung erstrahlt der Herthaplatz im Pankower Ortsteil Niederschönhausen in neuem Glanz. Am Dienstag, dem 14.10.2025 um 15:00 Uhr wird der beliebte Platz im Beisein der Bezirksstadträtin für Ordnung und Öffentlicher Raum, Manuela Anders-Granitzki, wieder der Öffentlichkeit übergeben und lädt fortan zum Verweilen, Begegnen und Entdecken ein.
Altbestand erhalten und Neupflanzungen
Die Neugestaltung des Herthaplatzes wurde mit dem Ziel umgesetzt, einen modernen, lebendigen und grünen Stadtraum zu schaffen. Im Zuge dieser Maßnahme wurden vorhandene Rasenflächen wiederhergestellt, der Altbaumbestand sowie die alten Rosenstöcke erhalten und mit zusätzlichen zehn klimaresilienten Bäumen und Rosen ergänzt. Eine Magnolie mit Rundbank bildet den Mittelpunkt des zentralen Begegnungsbereichs und ist umgeben von insektenfreundlichen, trockenresistenten Neupflanzungen. DieFormsprache ist an die historische Gestaltung des Herthaplatzes um das 19. Jahrhundert angelehnt.
Mehr Aufenthaltsqualität, neue Wege und barrierefreie Zugänge
Die Wegeflächen wurden ebenfalls erneuert und durch barrierefreie Zugänge an den Straßenraum angeschlossen. Weiterhin erhöhen zusätzliche Sitzgruppen, diverse Freiraummöbel, Tischtennisplatten, ein Spielrasen und ein Bouleplatz die Aufenthaltsqualität.
Um den gestiegenen Ansprüchen als Erholungsraum in der modernen Stadt Berlin gerecht zu werden und die Funktionalität des Platzes als Ort der Begegnung und Kommunikation im Quartier wiederherzustellen, wurde der Herthaplatz im Zeitraum November 2024 bis Oktober 2025 für ca. 898.000 Euro erneuert, finanziert aus Mitteln des Berliner Plätzeprogramms der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen.
„Mit dem neuen Herthaplatz ist ein lebendiger Ort entstanden, der gleichermaßen Raum für Begegnung, Freizeit und Erholung bietet. Damit kehrt ein wichtiger Stadtplatz ins Herz von Pankow zurück“, sagt Manuela Anders-Granitzki, zuständige Bezirksstadträtin in Pankow. „Ich bedanke mich herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses an der Neugestaltung mitgewirkt haben.“