Neue Sporthalle der Panke-Schule eröffnet: Barrierefreier Neubau setzt Maßstäbe für inklusiven Schul- und Vereinssport

Pressemitteilung vom 25.09.2025

Heute wurde die neue Dreifeld-Sporthalle der Panke-Schule feierlich eröffnet. Damit ist der zweite und letzte Bauabschnitt der Gesamtmaßnahme „Panke-Schule“ abgeschlossen. Bereits im Dezember 2022 wurde der Schulneubau übergeben – nun ergänzt die moderne Sporthalle das Bildungs- und Sportangebot.

Der Neubau entstand im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive. Von Frühjahr 2023 bis April 2025 wurde die Halle auf dem Gelände des ehemaligen Interimsbaus errichtet. Die Kosten belaufen sich auf rund 7,5 Millionen Euro. Die Gesamtausgaben für Schule und Sporthalle zusammen liegen bei etwa 47 Millionen Euro.

Dazu bekräftigt Prof. Petra Kahlfeldt, Senatsbaudirektorin:
„Mit der offiziellen Einweihung der Sporthalle der Panke-Schule feiern wir den erfolgreichen Abschluss der 1. Tranche der Berliner Schulbauoffensive. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat insgesamt 4.650 neue Schulplätze und zahlreiche neue Sportflächen geschaffen. Im Sinne der Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen, die hier in der Panke-Schule lernen, wurde bei Planung und Bau der Dreifach-Sporthalle ein besonderes Augenmerk auf die Barrierefreiheit gelegt. Die Sporthalle mit all ihren Nebenräumen ist barrierefrei. Außerhalb der Schulzeiten kann sie von Vereinen uneingeschränkt genutzt werden.“

Inklusion und Barrierefreiheit im Mittelpunkt
Die Halle wurde nach dem Prinzip „Design for All“ geplant und auf die besonderen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmt. Barrierefreie Umkleiden, rollstuhlgerechte Sanitäranlagen, kurze Wege sowie ein Abstellraum für Rollstühle sichern eine gleichberechtigte Nutzung. Ein besonderes Highlight ist das „Action Center“ mit behindertengerechter Kletterwand für Unterricht und Therapie. Ergänzt wird die Ausstattung durch Geräteräume, Lehrer- und Schiedsrichterzimmer sowie einen Erste-Hilfe-Raum mit Defibrillator.

Mit der Eröffnung entsteht ein Ort, der nicht nur sportliche Aktivitäten ermöglicht, sondern auch ein klares Signal für gelebte Inklusion setzt. Der Bezirksstadtrat für Schule, Sport und Facility Management, Jörn Pasternack:
„Mit der heutigen Eröffnung dieser neuen Sporthalle setzen wir ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion und Teilhabe im Schulsport. Der Neubau ist auf die besonderen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler der Panke-Schule sowie der Schule an der Strauchwiese abgestimmt. Der barrierefreie Zugang zur Sporthalle und allen Räumlichkeiten in der Halle, die inklusionsgerechten Sportgeräte sowie das speziell eingerichtete ‚Action Center‘ mit Kletterwand ermöglichen den Kindern optimale Bedingungen für Bewegung, Therapie und gemeinsames Sporttreiben. Mein Wunsch an die Kinder ist, dass sie diese Halle als einen Ort der Freude, des Mutes und des Zusammenhalts erleben und hier über sich hinauswachsen können. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die die Umsetzung dieses Projekts möglich gemacht haben!“.
Nutzung durch Schule und Verein
Die Sporthalle wird künftig sowohl von der Panke-Schule als auch von der benachbarten Schule an der Strauchwiese genutzt. Von Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr, steht sie für den Schulsport zur Verfügung, darüber hinaus auch für den Vereinssport im Stadtteil.

Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung, äußert sich dazu:
„Die Berliner Schulbauoffensive sorgt nicht nur für viele moderne Schulneubauten, sondern auch für zahlreiche zeitgemäße neue Sporthallen in ganz Berlin. So auch hier in der Galenusstraße in Pankow. Die Panke-Schule hat dort eine neue Dreifeldsporthalle erhalten, die gleichzeitig von der Schule an der Strauchwiese mitgenutzt werden kann. Die Schulgemeinschaften freuen sich sehr über viel Platz in ihrem modernen und inklusiven Gebäude. So wird nicht nur die schulische Teilhabe, sondern auch die gleichberechtigte sportliche Entwicklung gefördert. Zudem steht das Gebäude nachmittags und abends auch den umliegenden Sportvereinen zur Verfügung.“