Der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung von Pankow, Dr. Oliver Jütting und die Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, Manuela Anders-Granitzki, gedenken am Mittwoch, dem 13. August 2025 um 10 Uhr auf dem evangelischen Friedhof in Weißensee der Berliner Maueropfer. Stellvertretend werden sie an der Grabstätte von Peter Fechter einen Kranz niederlegen.
Peter Fechters Fluchtversuch endete tödlich
Vor 63 Jahren wagte Peter Fechter die Flucht über die Berliner Mauer. Der Versuch endete tödlich. Der 18-Jährige starb qualvoll an seinen Schussverletzungen am 17. August 1962, nachdem er im Grenzstreifen verwundet noch lange um Hilfe gerufen hatte. Die besondere Tragik seines Todes machte Peter Fechter zu einer Symbolfigur für die Unmenschlichkeit der Berliner Mauer.
Bis 1961 hatten schon Millionen Menschen die DDR verlassen: Aus politischen, persönlichen und wirtschaftlichen Gründen. Diesen Flüchtlingsstrom stoppte die SED durch den Bau der Berliner Mauer mit brutaler Gewalt. Die Berliner Mauer hat unzähligen Frauen und Männern Leid gebracht. Eltern und Kinder, Familien und Freunde wurden auseinandergerissen.
Interessierte sind eingeladen
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dem Gedenken und der Kranzniederlegung beizuwohnen. Der Friedhof der evangelischen Auferstehungsgemeinde in Weißensee befindet sich in der Indira-Gandhi-Str. 110, 13088 Berlin. Treffpunkt ist die Kirchhofverwaltung am Eingang des Friedhofs.