Gute Nachrichten für Pankow: Bereits neun Monate früher als geplant stehen den Bürgerinnen und Bürgern neue, attraktiv gestaltete Flächen am Falkplatz an der Max-Schmeling-Halle zur Verfügung. Auf rund 4.300 Quadratmetern ist ein lebendiger Freiraum für Spiel, Sport und Erholung entstanden – mitten im Herzen des Bezirks. Die Maßnahme ist Teil des zweiten Bauabschnitts der Qualifizierung des Mauerparks, die durch das landeseigene Unternehmen Grün Berlin im Auftrag des Landes Berlin umgesetzt wird.
Neue Sportstationen und Sitzmöbel
Die Flächen auf der Südseite des Falkplatzes bieten vielfältige Möglichkeiten zur Nutzung: Vier moderne Sportstationen laden zur Bewegung im Freien ein, die Anzahl der Tischtennisplatten wurde auf Bürgerwunsch auf vier verdoppelt. Neue Sitzgelegenheiten sowie Fahrradbügel erhöhen die Aufenthaltsqualität.
Im Sinne der Nachhaltigkeit wurde auf 600 Quadratmeter Wege- und Platzflächen ein Pflasterbelag mit wasserdurchlässigen Fugen verlegt, damit Regenwasser besser versickern kann. Dies dient nicht nur der Regenwasserbewirtschaftung, sondern macht die Wege auch langlebiger und pflegeleichter.
Manuela Anders-Granitzki, Bezirksstadträtin für Ordnung und Öffentlicher Raum, begrüßt die frühzeitige Eröffnung: „Was braucht ein lebenswerter Kiez? Orte, an denen sich Menschen jeden Alters begegnen, bewegen und entspannen können – genau das ist hier gelungen. Wir investieren nicht nur in Aufenthaltsqualität, sondern auch in nachhaltige Stadtentwicklung, die dem Klimawandel Rechnung trägt und auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort eingeht. Dass die neuen Parkflächen am Falkplatz nun schon neun Monate früher als geplant geöffnet sind, ist eine starke Leistung der Grün Berlin und ermöglicht die Nutzung schon in diesem Sommer.“
Sanierung geht noch weiter
Bis zum Frühjahr 2026 wird der restliche Bereich des Falkplatzes ebenfalls neugestaltet. Der Spielplatz wird ab Herbst 2025 saniert – mit Rücksicht auf die Nutzung im Sommer. Insgesamt investiert das Land Berlin bis 2027 rund 16 Millionen Euro in die Sanierung und behutsame Weiterentwicklung des Mauerparks und seiner Umgebung – finanziert über die Städtebauförderung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen.