Sanierung des Wilhelmsruher Sees beginnt mit Entschlammung im August

Pressemitteilung vom 02.03.2022

Noch in diesem Jahr kann mit der Sanierung des Wilhelmsruher Sees begonnen werden. Nachdem es auf einer digitalen Informationsveranstaltung des Bezirksamtes Gelegenheit gab, sich über den aktuellen Stand der Entwurfsplanung zu informieren und Fragen an das zuständige Planungsbüro Umweltvorhaben Berlin-Brandenburg Dr. Klaus Möller GmbH (UBB) zu stellen, wurde klar, wie sehr die Wilhelmsruher:innen ihr kleines Gewässer wertschätzen. “Wenn alles nach Plan läuft, können wir im August mit den Maßnahmen zur Entschlammung des Gewässers starten”, erklärt Manuela Anders-Granitzki, Bezirksstadträtin für Ordnung und Öffentlicher Raum.
Der Wilhelmsruher See befindet sich in einem schlechten ökologischen Zustand. Besonders die Nährstoffüberfrachtung und Verschlammung, sowie fehlende ökologisch wertvolle Uferbereiche sind augenscheinlich große Defizite. Zudem haben die drei Trockenjahre 2018, 2019, 2020 gezeigt, wie anfällig das zu- und abflusslose Gewässer für sommerlichen Wassermangel und das Trockenfallen der flachen Uferzone ist. Auch die Aufenthaltsqualität der beliebten Grünfläche um den See wird durch diese Defizite stark beeinträchtigt. Unter Leitung des Bezirksamtes Pankow werden derzeit Maßnahmen zur Sanierung und Renaturierung des Wilhelmsruher Sees und zur Stabilisierung des Wasserstandes im Rahmen der Klimaanpassung geplant. Das Projekt wird zum größten Teil aus den SIWANA-Mitteln („Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt und Nachhaltigkeitsfonds“) des Berliner Senats finanziert und Gelder für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen aus dem Ausbau der A 114 kofinanziert. Alle Planungsunterlagen können auf der Homepage des Umwelt- und Naturschutzamtes eingesehen werden.