Drucksache - 0978/XIX  

 
 
Betreff: Gesundheitsvorsorge für Flüchtlinge gewährleisten
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:GAL/SPDBzStR Bewig
Verfasser:BzStR Bewig 
Drucksache-Art:Gemeinsamer AntragVorlage - zur Kenntnisnahme -
   Beteiligt:BzBm Kleebank
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Entscheidung
26.02.2014 
Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Spandau von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen   
Bezirksverordnetenversammlung als Zwischenbericht
21.05.2014 
Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Spandau von Berlin mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen   
Bezirksverordnetenversammlung als Zwischenbericht
19.11.2014 
Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Spandau von Berlin mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen   
Bezirksverordnetenversammlung als Zwischenbericht
20.05.2015 
Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Spandau von Berlin mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen   
Bezirksverordnetenversammlung als Zwischenbericht
18.11.2015 
Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Spandau von Berlin mit Zwischenbericht zur Kenntnis genommen   
Bezirksverordnetenversammlung als Schlussbericht
11.05.2016 
Öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Spandau von Berlin mit Abschlussbericht zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt
Anlage/n
Anlagen:
Gem. Antrag GAL/SPD v. 17.02.2014
Vorl. z.K. v. 29.04.2014
Vorl. z.K. v. 07.11.2014
Vorl. z.K. v. 11.05.2015
Vorl. z.K. v. 05.11.2015
Vorl. z.K. v. 30.04.2016

Das Bezirksamt wird beauftragt, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass geeignete Maßnahmen zur Information und Wahrnehmung präventiver Angebote der Gesundheitsvorsorge auch für erwachsene Bewohner/-innen in den Erstaufnahmeeinrichtungen

1. Zwischenbericht vom 15.04.2014

2. Zwischenbericht vom 07.11.2014

3. Zwischenbericht vom 11.05.2015

4. Zwischenbericht vom 04.11.2015

 

 

Seit August 2015 hat das Gesundheitsamt Spandau ein Impfteam zur Verfügung, das in allen Spandauer Flüchtlingseinrichtungen die erforderlichen Impfungen für einen umfassenden Schutz gegen schnell übertragbare Infektionskrankheiten anbietet. Das Impfteam ist inzwischen mobil einsetzbar.

 

Das Gesundheitsamt koordiniert seit September 2015 die medizinische Versorgung von Flüchtlingen, die insbesondere ehrenamtlich durch Ärzte des Evangelischen Waldkrankenhauses, des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe und des Vivantes Krankenhauses Spandau erfolgte. Für Einrichtungen mit 500 und mehr Bewohnern können inzwischen von den jeweils engagierten Kliniken Verträge mit dem Land Berlin geschlossen werden.

Darüber hinaus werden von den niedergelassenen Kinderärzten Sprechstunden für Flüchtlinge angeboten, sind niedergelassene Ärzte anderer Fachgruppen, z. B. Innere Medizin, Allgemeinmedizin, Dermatologie oder Gynäkologie, eingebunden. Zahnärztliche Termine wurden angeboten. Für psychisch kranke Menschen hält die Psychiatrische Institutsambulanz des Vivantes Krankenhauses Spandau Angebote vor.

 

Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst führt unverändert die Zuzugsuntersuchungen durch. Im Rahmen der "Wachsenden Stadt" wird besonders in diesem Bereich eine angemessene personelle Untersetzung ermöglicht.

Die Gesundheitsaufsicht trägt unverändert Sorge für den Gesundheitsschutz der Flüchtlinge durch infektionshygienische Überwachungen der Unterkünfte und Einrichtungen und durch die Überwachung der Trinkwasserqualität.

 

Wir bitten, den Beschluss daher als erledigt anzusehen.

 

 

Berlin-Spandau, 30.04.2016

Das Bezirksamt

 

 

Kleebank              Bewig

Bezirksbürgermeister              Bezirksstadtrat

2

 

Begründung

 

 
 

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