Ukraine

  • Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine und ehrenamtlich Helfende / Інформація для біженців з України і для волонтерів:
    berlin.de/ukraine*
  • Offene Sprechstunde für Geflüchtete aus der Ukraine ab Juli 2022

Informationen zum Coronavirus

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu der Arbeit der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten im Bezirk Spandau, sowie allgemeine Neuigkeiten über Spandau hinaus.

Projekt MUMM 3.0 "Mutter & Migrantin, Motiviert!"

Liebe Kolleg*innen und Unterstützer*innen,

unser Projekt MUMM 3.0 “Mutter & Migrantin, Motiviert!” startet Anfang September in die letzte Runde.
Das Projekt richtet sich an akademisch/gut qualifizierte Mütter internationaler Herkunft, die nicht erwerbstätig oder adäquat beschäftigt sind. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Für die Teilnahme sind B1/B2 Deutschkenntnisse erforderlich.
Wir bieten nach wie vor ein 12-wöchiges Trainingsprogramm an 4-Tagen pro Woche in Teilzeit an. Neben Workshops zu den Themen: Ziele und Potentiale, Zeit und Selbstmanagement, Selbstpräsentation und Bewerbungstraining, finden Erfolgsteams und individuelle Coachings während des Projektes statt.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte aus unserer Website https://www.goldnetz-berlin.org/mumm.htm

Elmau setzt Meilenstein der G7-Gleichstellungspolitik

Staats- und Regierungschefs einigen sich auf jährliches Monitoring um Gleichstellung voranzutreiben

Der G7-Gipfel in Elmau stellt den Höhepunkt der deutschen Präsidentschaft dar. Beim Treffen der Staats- und Regierungschefs spielt auch die Geschlechtergleichstellung eine wichtige Rolle. Mit dem heutigen Beschluss verpflichtet sich die Gruppe erstmals, Fortschritte bei der Gleichstellung in den G7-Staaten und der Europäischen Union jährlich durch ein „G7 Dashboard on Gender Gaps“ zu überprüfen. So werden Handlungsbedarfe und Erfolge der G7-Gleichstellungspolitik künftig transparent dargestellt.
Bundesgleichstellungsministerin Lisa Paus: „Gleichberechtigung ist ein Menschenrecht. Doch Frauen und Mädchen erfahren aufgrund ihres Geschlechts Diskriminierung. Frauen sind öfter als Männer von Armut betroffen und müssen vielfach körperliche oder sexuelle Gewalt ertragen. Um Geschlechtergerechtigkeit effektiv voranzutreiben, brauchen wir strukturelle Änderungen und gemeinsames Handeln. Es ist ein großer Erfolg, dass wir im Kreis der G7 das „Dashboard on Gender Gaps“ beschlossen haben. So wird der dringende Handlungsbedarf für mehr Gleichstellung schwarz auf weiß transparent. Nun kommt es darauf an, dass wir als G7 unsere Gleichstellungspolitik daran ausrichten und unsere Erfolge daran messen lassen. Das Monitoring macht deutlich, dass wir nicht nachlassen dürfen Frauen in Führungspositionen zu stärken, die Entgeltgleichheit voranzutreiben und den Schutz von Frauen vor Gewalt zu verbessern.“ Umfassendes Monitoring vielfältiger Gleichstellungsbereiche Das „G7 Dashboard on Gender Gaps“ misst anhand von 12 Indikatoren die Fortschritte in verschiedenen gleichstellungspolitischen Bereichen: unter anderem in Bildung, Beschäftigung, unternehmerischer Tätigkeit, Frauen in Führungspositionen, politischer Teilhabe, Partnerschaftsgewalt und Entwicklungszusammenarbeit. Das Dashboard wird jährlich in Zusammenarbeit mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aktualisiert.
Ergebnisse des ersten Monitorings
Der Bericht 2022 des „G7 Dashboards on Gender Gaps“ zeigt beispielsweise, dass der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland (13,9%) höher ist als in der Europäischen Union (EU) (10,8%). Dies trägt dazu bei, dass der Gender Pension Gap in Deutschland deutlich höher ist als in der EU. So erhalten Frauen in Deutschland 39,2 Prozent weniger Rente als Männer, während der Rentenunterschied zwischen den Geschlechtern in der EU bei 24,3 Prozent liegt.
Gleichzeitig zeigt sich einmal mehr, dass feste Geschlechterquoten bei der Besetzung von Entscheidungspositionen wirken: Der Anteil von Frauen in Aufsichtsräten liegt 2021 laut Monitoring in Deutschland bei 36,0 Prozent, während es in den OECD-Mitgliedstaaten 28,4 Prozent und auf Ebene der G7-Gemeinschaft 33,3 Prozent sind.
Meilenstein der G7-Gleichstellungspolitik Aufbauend auf den Ergebnissen des „G7 Dashboards on Gender Gaps“ werden die G7 gezieltere Vereinbarungen, aber auch Maßnahmen in den jeweiligen Staaten umsetzen können. Die Verabschiedung des Monitorings ist ein politisches Signal dafür, dass die Wertegemeinschaft Geschlechtergerechtigkeit voranbringen will. Die G7-Gemeinschaft verdeutlicht damit, Gleichstellung als Grundwert demokratischer Gesellschaften zu verteidigen und als wichtigen Fortschrittsfaktor voranzutreiben.

Das G7 Dashboard on Gender Gaps finden Sie online unter: https://www.bmfsfj.de/g7-dashboard

Bald auch in Spandau! - Frauen-Fahrradkurse

#BIKEYGEES e. V.
Radfahrtraining für (geflüchtete) Frauen
https://bikeygees.org/

Ekin Deligöz

Treffen mit Ekin Deligöz

Treffen mit der Staatssekretärin Ekin Deligöz

„Wie gut Frauen leben können, das entscheidet sich vor Ort. Gemeinsam mit Ihnen, den kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragen, können wir für einen Kulturwandel eintreten, der Frauen in all ihrer Vielfalt selbstbestimmt leben lässt.“ (Zitat Ekin Deligöz)

8. März - Weltfrauentag

Der Weltfrauentag ist ein internationaler Feiertag, an dem die
Errungenschaften von Frauen gefeiert werden. Vor allem aber ein
Kampftag, der auf die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen
hinweist und an welchem Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt
auf die Straße gehen, um für ihre Rechte zu kämpfen.
Sie kämpfen gegen Formen von Gewalt, die das ganze Leben von
Mädchen und Frauen strukturieren. Diese betreffen alle Lebensund
Politikbereiche – z.B. das Arbeitsleben, das Familienleben, die
fehlende Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raum, Gesetze, die das
Selbstbestimmungsrecht von Frauen einschränken oder das Fehlen
gleicher Entwicklungschancen generell.
Frauen und Mädchen gehen für Rechte auf die Straße, die eigentlich
seit über 40 Jahren Gesetz in 189 Ländern sein sollten, denn all diese
Länder haben das Übereinkommen der Vereinten Nationen (VN)
zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW)
unterzeichnet (außer dem Vatikan und dem Iran).
CEDAW ist das wichtigste Menschenrechtsinstrument für die Rechte
von Frauen verpflichtet die Staaten, Maßnahmen zu ergreifen, um alle
Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts zu beseitigen.

Dennoch ist Gleichberechtigung in keinem Land der Welt erreicht, in
einigen Ländern sind und werden die Rechte von Frauen sogar wieder
massiv eingeschränkt.

Der Weltfrauentag ist also auch ein Tag der Solidarität und Forderungen
an die Politik, über Grenzen hinweg und für die Rechte aller Frauen zu
handeln und die verbrieften Rechte überall auch wirklich umzusetzen!

7. März - Equal Pay Day

Der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern, macht auf den bestehenden Gender-Pay-Gap aufmerksam und wird in zahlreichen Ländern an unterschiedlichen Tagen begangen.
Mehr dazu erfahren Sie hier an dieser Stelle…

Reform des Transsexuellengesetzes

Entwurf für Aufhebung des Paragrafen 219a

Entwurf vorgelegt. Erfahren Sie hier mehr

Informationen zur Website www.frauenhaus-suche.de

Jede Frau hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben und Schutz in einem Frauenhaus und muss deshalb einen sicheren und schnellen Zugang zu Schutz und Unterstützung in einem Frauenhaus haben.
Unter www.frauenhaus-suche.de kann tagesaktuell die Aufnahmekapazität aller Frauenhäuser und Schutzwohnungen bundesweit öffentlich eingesehen werden.

Gemeinsam Gewalt gegen Frauen stoppen!

Allein in Deutschland ist jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen, das sind mehr als 12 Millionen Frauen. Helfen Sie mit, diese Gewalt zu stoppen.
Erfahren Sie mehr

Europawahl 2019 - Frauen sichert eure Rechte!

Frauen für Europa – Frauenrechte gegen Rechts
Eine Kampagne von Berliner*innen

Wir wollen

- Gleichberechtigung statt Sexismus
- gleiche Bezahlung, gleiche Chancen in allen Berufen
- Selbstbestimmung der Frauen über ihren Körper statt Bevormundung
- Ausbau feministischer Forschung statt Verunglimpfung der Genderstudies
- Parität in Politik und Wirtschaft statt Abschaffung der Gleichstellungsgesetze
- Wertschätzung von Verschiedenheit statt Ausgrenzung und Hass gegenüber Minderheiten, vielfältigen Lebensmodellen und Hilfesuchenden
- Schutz der Natur statt Leugnung des Klimawandels
- ein friedliches EUROPA statt Stärkung nationalistischer Egoismen

Schwangerschaftskonfliktberatung


Schwangerschaftsabbruch

Hier finden Sie eine Liste mit Ärzt*innen, die Abtreibungen vornehmen

Förderung Kinderwunsch

Hier finden Sie Informationen zum Förderprogramm Assistierte Reproduktion

Weg mit 219a - Aktionstag für körperliche und sexuelle Selbstbestimmung am 26.01.2019

“Ob Kinder oder keine, entscheiden wir – alleine!”

Im Februar diskutiert der Bundestag die Abschaffung oder Änderung von Paragraph 219a StGB, welcher u.a. Ärztinnen und Ärzten den öffentlichen Hinweis auf die Vornahme von Schwangerschaftsabbrüchen verbietet.

Mitauslöser war der Fall einer Gießener Ärztin, der deutschlandweit Proteste hervorrief. Diese war vom Amtsgericht Gießen zu einer Strafe von 6000 Euro verurteilt wurden, weil sie auf ihrer Internetseite Informationen (keine Werbung) zum Schwangerschaftsabbruch angeboten hatte.

Gegen diesen Paragraphen, der ein Relikt aus dem Nationalsozialismus ist, engagiert sich seit Jahren das breite Bündnis für die körperliche und sexuelle Selbstbestimmung.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Bündnis

Den Wortlaut des Paragraphen 219a finden Sie hier