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Landschaftsfriedhof Gatow: Geschichte

Ansicht vom Eingang zum Landschaftsfriedhof Gatow
Ansicht des Glockenturmes auf dem Landschaftsfriedhof Gatow

Als Erweiterung des Friedhofs In den Kisseln begannen 1976 die Bauarbeiten zur Errichtung des Landschaftsfriedhofs Gatow.

Am 27.10.1982 fand die Eröffnung statt.

Er misst eine Größe von 14 ha und besitzt eine für ca. 130 Trauergäste geeignete Feierhalle mit einem frei stehenden Glockenturm.

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Ansicht neuer Islamfelder auf dem Landschaftsfriedhof Gatow

In den folgenden Jahren fanden nur wenige Bestattungen statt. Daraus folgte, dass am 03.10.1988 mit der Türkisch-Islamischen Union ein Vertrag geschlossen wurde. In diesem wurde vereinbart, dass auf einem Friedhofsteil für alle Nationalitäten die Möglichkeit besteht, nach Mekka ausgerichtete islamische Bestattungen durchzuführen.
Am 11.10.1994 wurde erweiternd ein Vertrag mit der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde geschlossen, der dieser eine Abteilung für die Gemeinde zur Verfügung stellt.

Ansicht des Ehrengrabes Prof. Dr. Yun, Landschaftsfriedhof Gatow

Bedeutsam ist das Ehrengrab des koreanischen Komponisten Prof. Dr. Isang Yun in der Abteilung 3 des Abschnittes B des Landschaftsfriedhofs Gatow, der wegen seiner Verdienste das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen hat.

Ansicht Gräber mit Bäumen, Landschaftsfriedhof Gatow

Besonders beliebt ist die anonyme Urnenabteilung, die als Wiese mit seitlicher Birkenbegrenzung gestaltet ist.

Die Erdreihenbestattung ist ein Flachgrab mit Steinplatten als seitliche Begrenzung – diese Gestaltung wird als Alternative zur Hügelgestaltung „In den Kisseln“ geschätzt und genutzt.

Ansicht von Gräbern, Landschaftsfriedhof Gatow

Erwähnenswert ist ein ökologisches Gutachten aus dem Jahr 1988.
In diesem wird belegt, dass der Landschaftsfriedhof Gatow, der als Parkfriedhof definiert ist, vielen gefährdeten Pflanzen, Insekten und Vögeln auf 14 ha einen natürlichen und geschützten Lebensraum bietet.