Aktuelle Wettbewerbe

Begegnungszentrums Westerwaldstraße

Neubau eines Begegnungszentrum für ein Stadtteilbüro, einen Seniorenklub und die Jugendtheaterwerkstatt Spandau im Stadtteil Falkenhagener Feld. Im künftigen Begegnungszentrum entstehen vielfältige Angebote für alle Generationen aus den Bereichen Sport, Kultur und Bildung für die umliegende Nachbarschaft und den betreffenden Sozialraum. Da das neue Begegnungszentrum, das bisherige kirchliche Gemeindezentrum ersetzen wird, ist hier eine qualitativ hochwertige, gestalterisch ansprechende und ökologisch vorbildhafte Architektur als neue Mitte und als zukünftiger Identifikationsort vorgesehen.

Wettbewerbsverfahren

Anonym durchgeführter Kunst-am-Bau-Wettbewerb mit 7 eingeladenen Künstler*innen:
/ Yoana Tuzharova
/ Jill Senft
/ Marta Djourina
/ Albert Weis
/ Lorenz Pasch
/ Antje Blumenstein
/ Betty Rieckmann

Realisierungssumme: 124.000 EUR/Teilnehmer*innenhonorar 2.000 EUR

Wettbewerbsaufgabe

Das Falkenhagener Feld ist ein Ortsteil im Berliner Bezirk Spandau. Er entstand überwiegend in den 1960er- und 1970er-Jahren als Großwohnsiedlung und ist geprägt von Hochhäusern, Zeilenbauten sowie ergänzenden Einfamilienhausgebieten. Heute zählt das Falkenhagener Feld zu den größten Wohnquartieren Spandaus.

Die Bevölkerungsstruktur ist vielfältig: Hier leben Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, sozialer Hintergründe und zahlreicher Nationalitäten. Der Stadtteil weist einen hohen Anteil an Familien sowie an Menschen mit Migrationsgeschichte auf und steht aufgrund seiner sozialen Herausforderungen seit vielen Jahren im Fokus verschiedener Stadtentwicklungs- und Förderprogramme.

Einen bedeutenden Einschnitt stellte der Abriss der evangelischen Zufluchtskirche in der Westerwaldstraße dar. An ihrer Stelle entsteht ein neues Gebäude, das künftig die Jugendtheaterwerkstatt des Bezirks, das Stadtteilzentrum sowie einen Seniorenklub unter einem Dach vereint. Damit entsteht ein zentraler Ort der Begegnung, der Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenswelten zusammenführt.

Für diesen neuen Standort soll im Rahmen von Kunst am Bau eine künstlerische Arbeit entwickelt werden, die sowohl das Verbindende der drei Einrichtungen als auch ihre Beziehung zum umliegenden Quartier sichtbar macht. Ziel ist es, die gemeinsame Identität des Hauses zu stärken und seine Funktion als offener Treffpunkt im Falkenhagener Feld zu unterstreichen. Denkbar ist beispielsweise die Entwicklung eines prägnanten Icons oder Symbols als gemeinsame Gebäudeadresse – ein identitätsstiftendes und wiedererkennbares Zeichen für den neuen Ort.

ARGE A 53 Gesellschaft von Architekten mbH und n+a Architekten Fläche für Kunst am Bau rechte Hausecke 1. Und 2. OG

Spekte-Haus

Neubau eines inklusiven Familienförderzentrums mit Kindertagesstätte, Rockenhausener Straße 10, 13583 Berlin-Spandau

Errichtung eines Neubaus mit verschiedenen Angeboten der Jugendhilfe, die synergetisch zusammenwirken und in der Region Falkenhagener Feld eine Anlaufstelle für Familien und Kinder bieten, darunter in allen Angeboten auch Kinder mit besonderem Förderbedarf. Es werden umgesetzt eine Kita mit rund 100 Plätzen, ein Familienzentrum, Büros und Beratungsräume der Familienhilfe, eine Teilstationäre Tagesgruppe, eine stationär betreute Wohngruppe, zwei kleine betreute Einzelappartements sowie eine Sprachfördergruppe für Vorschulkinder.

Bauherrin ist die casablanca gGmbH, Pistoriusstraße 108 a,13086 Berlin

Wettbewerbsverfahren:
Kooperatives Angebotsverfahren mit 3 eingeladenen Künstler*innen
/ Ka Bomhardt
/ Said Baalbaki
/ Max Hechinger

Realisierungssumme: 31.500 EUR/Teilnehmer*innenhonorar: 1.500 EUR

Wettbewerbsaufgabe:
Von der Bauherrin des Gebäudes wurde der Wunsch an die Kunst am Bau formuliert, dass der Inhalt des Gebäudes nach Außen kommuniziert wird: Das Arbeiten mit und für Familien, als Ort der Begegnung und des Austausches sowie der Schutz für Ratsuchende soll zum Ausdruck gebracht werden.
Die Planungen und das Bauvorhaben sind schon sehr weit fortgeschritten und von daher gab es von Seiten des Architekturbüros und der Bauherrin bereits Festlegungen zum Standort der Kunst am Bau: Das Gebäude liegt etwas abgelegen und wird von Außen nur mit einer Hausecke wahrgenommen. Genau an dieser Hausecke ist eine Fläche mit rund 20 qm für Kunst am Bau vorgesehen, die über Eck verläuft.

Dipl.-Ing. Christian Hamm

Bezirksamt Spandau von Berlin
Abt. Bildung, Kultur, Sport
und Facility Management
Dipl.-Ing. Christian Hamm